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La Roux
La Roux: Live im Astra 5.3.10
Gespannt war ich auf das Konzert von La Roux im Astra. Seit Wochen war das Astra ausverkauft. Die Ticketpreise hatten sich gegenüber dem letzten Konzert verdoppelt. Ihr Album find ich schon toll. Da wollte ich mir ein Live-Bild machen.
Vorm Astra war eine lange Schlange. Beim Warten versuchten meine Begleitung und ich das Publikum zu kategorisieren. Auf den ersten Blick schienen knapp 90 % der jungen Damen in der Schlange beim gleichen Ausstatter gewesen zu sein. Die Alterspanne betrug knapp 15-25. Vereinzelt waren sogar junge Herren zu sehen.
Im Astra waren die ersten bereits zur Bühne gestürmt und hatten sich die Plätze in den ersten Reihen gesichert. Im Laufe der nächsten Stunde veränderte sich das Publikum so stark, dass es mich selbst jetzt noch beeindruckt. 8 jährige Mädchen wurden von ihren Eltern begleitet. Viele Paare. Herrengruppen. Und zwar solche, die ich Schubladen-Liebhaber im Big Eden oder Kontrast verortet hätte. Einzelne Männer. Es war nicht so vollkommen bunt gemischt wie bei Frau Ternheim im letzten Jahr, aber schon ziemlich heterogen. Und so füllte sich das Astra zügig.
Als Support kamen DKDENT auf die Bühne. Ihre Melodien sind schon fett. Schade, dass es knapp 4 Songs dauerte, bis jemand das Mikro der Sängerin endlich ein wenig hochzog. Gut, meiner Meinung nach machte es auch keinen so großen Unterschied. Stimmlich hat es mich nicht überzeugt. Da fehlte ein wenig der Druck. Und während die Beats das Publikum zum Wippen brachte (die kamen echt cool), verwirrten mich die Texte ein wenig. "I want to be a cat on your lap". Aber war schon im Großen und Ganzen okay.
Kurz nach 21 Uhr füllte sich die Bühne mit Nebel. Erst kam die Band auf die Bühne. Mit dem ersten Ton von Elly Jackson stand der Saal Kopf. Ein bisschen nervig waren die 100 Handys, die in die Höhe gehalten wurden, um verwackelte und schlechte Videos am nächsten Tag ins Netz stellen zu können. Aber das legte sich nach dem ersten Song. Bei guten Konzerten füllt sich der Raum mit einer Energie, der man sich nicht entziehen kann. Und so war es auch bei La Roux. Frau Jackson hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz. Und sie kann singen. Sie hat sich auch nicht von den vereinzelten Rückkopplungen aus dem Konzept bringen lassen. Fast stoisch knüppelte der Herr an den E-Drums den Beat in den Saal. Je nach Song mal dreckig, mal synthie und mal calypso. Von Song zu Song wurde die Stimmung ausgelassener. Das Publikum war stets textsicher. Springende Indie-Mädchen. Familienväter, die wild in die Hände klatschten. Vor mir zwei junge Herren. Vom Fitnessstudio gestählt, kleidungstechnisch ein wenig prollig und eigentlich klischee-mäßig von mir eher Scooter-Konzerten zugerechnet. Die beiden tanzten ausgelassen und sangen jeden Song mit. Gut, sie zogen sich auch regelmäßig irgendwas aus einem Nasenspray-Applikator in die Nase und schmissen sich nicht definierbare Pillen ein.
Bei "In for the Kill" und "Quicksand" brachen alle Dämme. Dann Ende. Bühnenabgang. Zugabe. Klar, "Bulletproof". Und es war definitiv der Höhepunkt! Wie viele passen ins Astra? 1000? 2000? Vielleicht 2500? Keine Ahnung. Aber wenn alle lauthals "This time baby, I´ll be bulletproof" singen, dann flasht das. Hatte ich seit dem "Grande Finale"-Konzert der Beatsteaks so nicht mehr erlebt. Immer ein wenig doof, wenn alle Kopf stehen - und dann - von jetzt auf gleich - ist es vorbei. Fast Punkt 22 Uhr gingen die Lichter aus.
Also ich kann nur sagen, dass es ein großartiges Konzert war. Viel zu kurz. Sound klasse. Performance grandios. Stimmung genial.
Vorm Astra war eine lange Schlange. Beim Warten versuchten meine Begleitung und ich das Publikum zu kategorisieren. Auf den ersten Blick schienen knapp 90 % der jungen Damen in der Schlange beim gleichen Ausstatter gewesen zu sein. Die Alterspanne betrug knapp 15-25. Vereinzelt waren sogar junge Herren zu sehen.
Im Astra waren die ersten bereits zur Bühne gestürmt und hatten sich die Plätze in den ersten Reihen gesichert. Im Laufe der nächsten Stunde veränderte sich das Publikum so stark, dass es mich selbst jetzt noch beeindruckt. 8 jährige Mädchen wurden von ihren Eltern begleitet. Viele Paare. Herrengruppen. Und zwar solche, die ich Schubladen-Liebhaber im Big Eden oder Kontrast verortet hätte. Einzelne Männer. Es war nicht so vollkommen bunt gemischt wie bei Frau Ternheim im letzten Jahr, aber schon ziemlich heterogen. Und so füllte sich das Astra zügig.
Als Support kamen DKDENT auf die Bühne. Ihre Melodien sind schon fett. Schade, dass es knapp 4 Songs dauerte, bis jemand das Mikro der Sängerin endlich ein wenig hochzog. Gut, meiner Meinung nach machte es auch keinen so großen Unterschied. Stimmlich hat es mich nicht überzeugt. Da fehlte ein wenig der Druck. Und während die Beats das Publikum zum Wippen brachte (die kamen echt cool), verwirrten mich die Texte ein wenig. "I want to be a cat on your lap". Aber war schon im Großen und Ganzen okay.
Kurz nach 21 Uhr füllte sich die Bühne mit Nebel. Erst kam die Band auf die Bühne. Mit dem ersten Ton von Elly Jackson stand der Saal Kopf. Ein bisschen nervig waren die 100 Handys, die in die Höhe gehalten wurden, um verwackelte und schlechte Videos am nächsten Tag ins Netz stellen zu können. Aber das legte sich nach dem ersten Song. Bei guten Konzerten füllt sich der Raum mit einer Energie, der man sich nicht entziehen kann. Und so war es auch bei La Roux. Frau Jackson hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz. Und sie kann singen. Sie hat sich auch nicht von den vereinzelten Rückkopplungen aus dem Konzept bringen lassen. Fast stoisch knüppelte der Herr an den E-Drums den Beat in den Saal. Je nach Song mal dreckig, mal synthie und mal calypso. Von Song zu Song wurde die Stimmung ausgelassener. Das Publikum war stets textsicher. Springende Indie-Mädchen. Familienväter, die wild in die Hände klatschten. Vor mir zwei junge Herren. Vom Fitnessstudio gestählt, kleidungstechnisch ein wenig prollig und eigentlich klischee-mäßig von mir eher Scooter-Konzerten zugerechnet. Die beiden tanzten ausgelassen und sangen jeden Song mit. Gut, sie zogen sich auch regelmäßig irgendwas aus einem Nasenspray-Applikator in die Nase und schmissen sich nicht definierbare Pillen ein.
Bei "In for the Kill" und "Quicksand" brachen alle Dämme. Dann Ende. Bühnenabgang. Zugabe. Klar, "Bulletproof". Und es war definitiv der Höhepunkt! Wie viele passen ins Astra? 1000? 2000? Vielleicht 2500? Keine Ahnung. Aber wenn alle lauthals "This time baby, I´ll be bulletproof" singen, dann flasht das. Hatte ich seit dem "Grande Finale"-Konzert der Beatsteaks so nicht mehr erlebt. Immer ein wenig doof, wenn alle Kopf stehen - und dann - von jetzt auf gleich - ist es vorbei. Fast Punkt 22 Uhr gingen die Lichter aus.
Also ich kann nur sagen, dass es ein großartiges Konzert war. Viel zu kurz. Sound klasse. Performance grandios. Stimmung genial.
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