Das Prinzip Woolworth

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Woolworth bietet alles.

Von der Zahnpasta zum Handtuch, Bratpfannen und Socken, Bonbons und Schuhe. Ach was weiß ich.

Woolworth ist die Urmutter der 1€-Stores, und dabei so herrlich durcheinander und preiswert. Jede Filiale wirkt wie die andere. Man bekommt auch überall das selbe.

Woolworth erinnert mich an Berlin. Eigentlich ständig. Allein hier bei mir um die Ecke, Potsdamer Straße weiß ich sofort zwei Niederlassungen, nachdem ich aber drei Matratzen Outlets passierte. Immerhin gibts die Bettwäsche ja beim großen W.

Wenn ich von alten Freunden gefragt werde, wie Berlin so ist, jetzt wo ich zwei Jahre hier wohne, kann ich nur mit der Gegenfrage antworten: Kennst Du Woolworth ?

Eben. Arm aber sexy. Aber man findet dort immer wieder etwas, was es so nicht woanders gibt.

Das Multikulti-Phänomen Berlins ist einmalig. Die schönen second hand und Antik-Läden, 80 % der jungen Leute tragen keine Bags mehr bei sich, sondern nur noch cool bedruckte Stoffbeutel, oft mit eigenem Label darauf. Wir sind hier von Natur aus alle bio und fahren auch gerne Bahn. Danke BVG, danke Woolworth.

Ohne Euch zwei wären die Abteile der U12 nichts so herrlich bunt und durchgemixt. Der einzige echte Luxus sind die iPhones in den Händen der Leute. Im Winter sicherlich mit Woolworth Handschuhen. Eigene Erfahrung: Das dünne Material erlaubt ganz gut die multitouch Bedienung.

Reich und noch flexy. Macht nux, wa ?! Ach wie schlecht. Da geb ich Euch Recht.

No Motor No Drive. Ich komme schwer darauf klar, dass Boolworth oder Werlin jetzt fluxt. Da geht nux ;( Das Motorblock-Symbol ist Kult, ohne ist es kalt. Madonna nennt sich ja auch nicht einfach Frida. Würde sie das tun, wäre es dahin. In diesem Sinne, guten Socken-Kauf.

Es lohnt sich.

 

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