Lady Gaga, oder auch die Prinzessin des Pop

Alben von Lady Gaga

Empfohlen von

  • Dieser Artikel wurde noch nicht empfohlen.

Diesen Artikel bei Facebook empfehlen:

Tags

Na, wie hab´ ich das wieder gemacht ?

So oder ähnlich war die Körpersprache der derzeit wohl auffälligsten Frau im Popgeschäft zu deuten, nachdem sie Ihre politische Rede bezüglich Homosexualität in der US Armee hielt.
Ihr ist nicht viel anzukreiden, sie verkauft sich bestens, durch und durch kreativ tritt sie auf, in eigens entworfenen Outfits und Songs. Dafür mußte sie hart schwitzen, sie wurde, wie kaum jemand anderes auch, nicht über Nacht zum Star; sie ist selbst Produzentin und weiß wie der Hase läuft.


Leather Gaga

Ihre Outfits sind gewagt, pure Selbstdarstellung von ihr gefordert. Sie kleidet sich weiblich, zeigt viel Haut, sie ist dennoch zurückhaltend und sicherlich nicht pornografisch.
Was im Playboy niemals statt fand, wird auch nicht auf einer der diversen "unten offen"-Websites zu finden sein, höchstens als Fake.

Lady Gaga polarisiert, und das nicht erst seit gestern.
Ihr sympatischer Überbiss erinnert an Jagger, ihr teils extrovertiertes Wesen mehr noch an Mercury, welchen sie sammt Band Queen mit dem Hit Radio Gaga als Namensinspiration wählte.

Mittlerweile dürfte die Marke Lady Gaga ein Selbstläufer sein, das aber auch nur, da sie selbst co-komponiert und lenkt. Das Starlabel Interscope wird voll gebraucht, ist es doch sowieso Universals ureigene Triebfeder und Heimat etlicher Größen.


Schnappschuss vom Videoclip Telephone

Miss Gaga ist ihr eigener Typ, und kein anderer war bisher gefragt. Ihr echter Name zeugt von italienischen Vorfahren. Das dürfte aber auch die einzige direkte Ähnlichkeit mit Madonna sein, abgesehen von einer Produzententätigkeit.
Stefani Joanne Angelina Germanotta ist gerade mal Mitte Zwanzig, hat also sicherlich noch viele Höhen und Tiefen vor sich. Sie ist ein echter Star der Nullerjahre, wohl der direkt erste, der einer befragten Person derzeit spontan einfallen würde.


Lady in white

Dabei begann ihre Karriere nicht mit einem Nummer Eins Hit, sondern doch sehr turbulent. Sie wollte ganz klar Rockstar werden. Das hat sie sich schon sehr früh in den Kopf gesetzt und ihre Eltern damit geschockt. Der Vater gab ihr ein Jahr, um bekannt zu werden, danach würde seine finanzielle Unterstützung enden. Natürlich viel zu kurz. Ohnehin gelang ihr der Kontakt zu Universal überraschend schnell, nur lernte sie die Majorindustrie wie viele andere auch sehr ruppig kennen. Sie fühlte sich unverstanden. Und das wurde sie auch.
Erst als sie auf Jimmy Iovine traf, änderte sich ihre Art, ihre Musik und für ihr Image auch ihr Aussehen.


Ein Pop-Chameleon mit hohem Wiedererkennungswert,
in Stimme, Aussehen und Gesamtaura.


Sie hat zwar die Gitarre an den Nagel gehängt, aber nicht ihr Piano, welches sie teils sogar auf Tour transportieren ließ.
Die Entscheidung bei Interscope hieß wie so oft DANCE,
das sei näher am Pop, näher bei ihr.

Wie auch bei Eminem mußten die Haare blond werden.
Vielleicht weil das klarer auf ihr Warholsches Vorbild ziehlt.

Eben ein Superstar.
Verrückt, aber sympatisch.



Share/Bookmark

Kommentar schreiben

Dein Name:
Bitte den nebenstehenden Sicherheitscode hier eingeben: