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Delphic
Delphic: Die Menschmaschinen - Delphic in Berlin
„Ausverkauft“ prangt schon seit Wochen hinter der Konzertankündigung von Delphic im Berliner Bang Bang Club. Die Erwartungen an das Trio aus Manchester sind offensichtlich hoch – was nicht verwundert, wurde die Band doch von der englischen Musikpresse in den Himmel gelobt, und auch die deutschen Magazine sprangen größtenteils auf den Hype an. Auf CD konnten die Drei die Erwartungen mit ihrem Debüt „Acolyte“ schon erfüllen, nun steht im proppenvollen Club die Live-Bewährungsprobe an.

Und diese verzögert sich um einiges, betreten Delphic doch erst anderthalb Stunden nach Einlass die Bühne. Doch was folgt, ist eine Demonstration musikalischer Präzision und Kontemplation, ohne dabei die Spielfreude zu vergessen. Der Opener „Clarion Call“ geleitet wie schon auf dem Album das Publikum sanft in die Songstrukturen der Manchunians, um dann heftig zu explodieren. Was im Laufe der Show besonders ins Auge bzw. Ohr sticht, ist die perfekte Abstimmung von elektronischen und handgemachten Sounds auf „echten“ Instrumenten – das Trio wird sozusagen zu musikalischen Menschmaschinen.
Ob die Band über ihre diversen Synthesizer und Effektgeräte gebeugt dem Beat freien Lauf lässt oder sogar ein Gitarrensolo eingebaut wird (bei „Halcyon“) – die Mischung stimmt einfach. Auch die extended Version von „This Momentary“, die auf fast zehn Minuten ausgedehnt wird und im zweiten Teil praktisch zu ihrem eigenen Remix mutiert, weiß zu überzeugen. Dies wissen auch die Anwesenden im Club zu honorieren, die – anfangs noch eher zurückhaltend wippend – am Ende fast ausgelassen tanzen, sofern es die Enge der Location zulässt. Die Live-Prüfung bestehen Delphic ebenfalls mit Bravour. Es darf weiter gehypt werden.

Und diese verzögert sich um einiges, betreten Delphic doch erst anderthalb Stunden nach Einlass die Bühne. Doch was folgt, ist eine Demonstration musikalischer Präzision und Kontemplation, ohne dabei die Spielfreude zu vergessen. Der Opener „Clarion Call“ geleitet wie schon auf dem Album das Publikum sanft in die Songstrukturen der Manchunians, um dann heftig zu explodieren. Was im Laufe der Show besonders ins Auge bzw. Ohr sticht, ist die perfekte Abstimmung von elektronischen und handgemachten Sounds auf „echten“ Instrumenten – das Trio wird sozusagen zu musikalischen Menschmaschinen.
Ob die Band über ihre diversen Synthesizer und Effektgeräte gebeugt dem Beat freien Lauf lässt oder sogar ein Gitarrensolo eingebaut wird (bei „Halcyon“) – die Mischung stimmt einfach. Auch die extended Version von „This Momentary“, die auf fast zehn Minuten ausgedehnt wird und im zweiten Teil praktisch zu ihrem eigenen Remix mutiert, weiß zu überzeugen. Dies wissen auch die Anwesenden im Club zu honorieren, die – anfangs noch eher zurückhaltend wippend – am Ende fast ausgelassen tanzen, sofern es die Enge der Location zulässt. Die Live-Prüfung bestehen Delphic ebenfalls mit Bravour. Es darf weiter gehypt werden.
Links
Danyy
vor 847d 15h
hab gerade den Artikel gelesen...muss ja wirklich toll gewesen sein...ich war ja leider nicht in der Stadt, sonst wär ich auf jeden fall hin. aber vielleicht kommen sie ja dieses jahr wieder zum melt! :D





Den Begriff Mensch-Maschine würde ich aus Respekt vor den Düsseldorfern nur eingeschränkt verwenden, aber die Delphic-Jungs bringen wirklich eine Menge Energie mit auf die Bühne. Absolut sehenswert.
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