145 online
- Melt! Festival
- The Shins
- Michael Kiwanuka
- Various Artists
- Die Ärzte
- Santigold
- Tenacious D
- Hot Chip
- Totally Enormous Extinct Dinosaurs
- Greenville Festival
- Simian Mobile Disco
- Young Man
- Here We Go Magic
- Die Selbstkritik der Woche
- Dossier: Echo-Verleihung
- Grimes
- Nicolas Jaar
- MS Dockville
- Marbert Rocel
- Damon Albarn
- Sufjan Stevens
- iamamiwhoami
- We Are Augustines
- Enno Bunger
- Giana Factory
- Tanlines
- IAMDYNAMITE
- Soulsavers
- Best Coast
- Beach House
- Soulsavers
- Beyoncé
- Adele
- 2Raumwohnung
- SebastiAn
- Soko
- Wizo
- The Kooks
- Wolf Parade
- Neil Young
- Slipknot
- Abba
- The Ting Tings
- Taylor Swift
- Winson
- Jennifer Rostock
- A
- 1990s
- The Last Shadow Puppets
- Machine Head
- Lil Wayne
- Basia Bulat
- Annie
- Die Ärzte
- Katy Perry
- The Black Atlantic
- Wir sind Helden
- Angus & Julia Stone
- Simple Plan
- Mount Eerie
Mardi Gras.BB
Mardi Gras.BB: MARDI GRAS.BB am 22. November 2012 im Lido, Berlin
Alles kann zurückgeführt werden auf eine Zeit, wo Clubs noch Clubs, Hosen immer noch aus Satin und Haarfrisuren noch immer pompös waren.
Zu dieser Zeit war der Doc ein junger, aufstrebender Arzt mit einem Hang zum Gesang und Experte auf dem Gebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten (sic!).
Heute lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen, ob er damals ahnen konnte, was die Fügung im bringen würde, als seine Neigung zum Gesang die Herrschaft übernahm und das Schicksal ihm ausgerechnet und aus besonderen Gründen Reverend Krug schickte. Dieser war zuvor Bassist der bekannten Krautrock Band Guru-Guru, wie auch Sousaphone-Stratege. Sein Einfluss beginnt ganz unten mit den tiefen Schüben des Sousaphons und endet erst in den geistigen Höhen der "Spiritualisierung".
Eine großkalibrige New Orleans-Groove-Attacke, die wie eine gemeinsame Session von Captain Beefheart, Tom Waits, Dr. John und Willy DeVille tönt, hören die Kritiker: "Big Band-Swing mit Schlagseite, afrokubanisches Feuer, Crime-Jazz, scheppernder Trümmer-Blues, Sousaphone und Rumbakugeln fusionieren zu einem fiebrigen Alptraum.
Oh, glückliche Tage der Kindheit, im wohligen Schatten des Expeditionszeltcouchtisches liegend, meinem Lieblingshund zum Licht der rostigen Taschenlampe aus „Lord Jim“ vorlesend... James Fenimore Cooper, Jules Verne, Karl May, Herman Melville und Jack London als Vertreter der abenteuerlichen Fiktion, aber auch alles über die großen Entdecker
Da Gama, Columbus, Magellan, Amundsen, Scott, Hedin, Marco Polo, Lindbergh und Thor Heyerdahl – Namen, die uns prickelnden Schauder über den Rücken jagten, Namen, die uns sogleich auf eine Reise in exotische Paradiese entführten, nach „Terra Incognita“, an Orte, die nie zuvor irgend ein anderer zu Gesicht bekommen hatte. Und wir, mittendrin, in unseren kurzen Hosen, mit Schmetterlingsnetz und Botanisiertrommel und eingebildeter Malaria. Abenteuer! Später waren wir so glücklich, unsere eigenen „wahrhaftigen“ Abenteuer erleben zu dürfen, mit unserer Musik reisend, unserer Musik manchmal regelrecht „folgend“. Wir trafen auf Menschen, redeten, hörten uns Geschichten an, verliebten uns, manchmal sehr ernsthaft, manchmal wunderbar leichtfüßig und flüchtig.
Später kehrten die Scherpas und Expeditionsleiter unserer Kindheitsträume zurück, verwoben ihre Gespinste mit unserer Realität, beflügelten uns zu eigenen Phantasien und vermischten all das schließlich zur zuckersüßesten Nachspeise, die jemals dem Sultan feilgeboten wurde.
Wirst du da sein, wenn ich dich brauche, Winnetou?
Ist Romantik die neue Politik? Wird es wieder Postkarten geben? Doc Wenz
Website: www.mardigrasbb.com
MySpace: www.myspace.com/mardigrasbb
Wann: 22. November 2012
Wo: Lido, Berlin
Einlass: 20:00 h
Beginn: 21:00 h
Eintritt: VVK: 15,00 € zzgl. Gebühr
Tickets: www.koka36.de
Zu dieser Zeit war der Doc ein junger, aufstrebender Arzt mit einem Hang zum Gesang und Experte auf dem Gebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten (sic!).
Heute lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen, ob er damals ahnen konnte, was die Fügung im bringen würde, als seine Neigung zum Gesang die Herrschaft übernahm und das Schicksal ihm ausgerechnet und aus besonderen Gründen Reverend Krug schickte. Dieser war zuvor Bassist der bekannten Krautrock Band Guru-Guru, wie auch Sousaphone-Stratege. Sein Einfluss beginnt ganz unten mit den tiefen Schüben des Sousaphons und endet erst in den geistigen Höhen der "Spiritualisierung".
Eine großkalibrige New Orleans-Groove-Attacke, die wie eine gemeinsame Session von Captain Beefheart, Tom Waits, Dr. John und Willy DeVille tönt, hören die Kritiker: "Big Band-Swing mit Schlagseite, afrokubanisches Feuer, Crime-Jazz, scheppernder Trümmer-Blues, Sousaphone und Rumbakugeln fusionieren zu einem fiebrigen Alptraum.
Oh, glückliche Tage der Kindheit, im wohligen Schatten des Expeditionszeltcouchtisches liegend, meinem Lieblingshund zum Licht der rostigen Taschenlampe aus „Lord Jim“ vorlesend... James Fenimore Cooper, Jules Verne, Karl May, Herman Melville und Jack London als Vertreter der abenteuerlichen Fiktion, aber auch alles über die großen Entdecker
Da Gama, Columbus, Magellan, Amundsen, Scott, Hedin, Marco Polo, Lindbergh und Thor Heyerdahl – Namen, die uns prickelnden Schauder über den Rücken jagten, Namen, die uns sogleich auf eine Reise in exotische Paradiese entführten, nach „Terra Incognita“, an Orte, die nie zuvor irgend ein anderer zu Gesicht bekommen hatte. Und wir, mittendrin, in unseren kurzen Hosen, mit Schmetterlingsnetz und Botanisiertrommel und eingebildeter Malaria. Abenteuer! Später waren wir so glücklich, unsere eigenen „wahrhaftigen“ Abenteuer erleben zu dürfen, mit unserer Musik reisend, unserer Musik manchmal regelrecht „folgend“. Wir trafen auf Menschen, redeten, hörten uns Geschichten an, verliebten uns, manchmal sehr ernsthaft, manchmal wunderbar leichtfüßig und flüchtig.
Später kehrten die Scherpas und Expeditionsleiter unserer Kindheitsträume zurück, verwoben ihre Gespinste mit unserer Realität, beflügelten uns zu eigenen Phantasien und vermischten all das schließlich zur zuckersüßesten Nachspeise, die jemals dem Sultan feilgeboten wurde.
Wirst du da sein, wenn ich dich brauche, Winnetou?
Ist Romantik die neue Politik? Wird es wieder Postkarten geben? Doc Wenz
Website: www.mardigrasbb.com
MySpace: www.myspace.com/mardigrasbb
Wann: 22. November 2012
Wo: Lido, Berlin
Einlass: 20:00 h
Beginn: 21:00 h
Eintritt: VVK: 15,00 € zzgl. Gebühr
Tickets: www.koka36.de
Links





