142 online
- Melt! Festival
- The Shins
- Michael Kiwanuka
- Various Artists
- Die Ärzte
- Santigold
- Tenacious D
- Hot Chip
- Totally Enormous Extinct Dinosaurs
- Greenville Festival
- Simian Mobile Disco
- Young Man
- Here We Go Magic
- Die Selbstkritik der Woche
- Dossier: Echo-Verleihung
- Grimes
- Nicolas Jaar
- MS Dockville
- Marbert Rocel
- Damon Albarn
- Sufjan Stevens
- iamamiwhoami
- We Are Augustines
- Enno Bunger
- Giana Factory
- Tanlines
- IAMDYNAMITE
- Soulsavers
- Best Coast
- Beach House
- Soulsavers
- Beyoncé
- Adele
- 2Raumwohnung
- SebastiAn
- Soko
- Wizo
- The Kooks
- Wolf Parade
- Slipknot
- Neil Young
- Abba
- The Ting Tings
- Taylor Swift
- Winson
- Jennifer Rostock
- A
- 1990s
- The Last Shadow Puppets
- Machine Head
- Lil Wayne
- Basia Bulat
- Annie
- Die Ärzte
- Katy Perry
- The Black Atlantic
- Wir sind Helden
- Angus & Julia Stone
- Simple Plan
- Mount Eerie
Stereolove
Stereolove: Die Rechnung geht auf! (Konzertbericht zum 19.11. im Lido)
Nachdem Rea Garvey dieses Jahr mit seinem Solo-Debüt durchgestartet ist, tauschten ihn die restlichen Mitglieder seiner Band Reamonn quasi einfach gegen Thomas Hanrich aus, den ehemaligen Sänger der Rockgruppe Vivid. Und das rechnet sich: 1 + 1 = Stereolove!
Die Wege der Musiker hatten sich in der Vergangenheit schon öfter gekreuzt. Und so kam im Sommer 2010 Reamonn-Schlagzeuger „Gomezz“ auf die Idee, Thomas Hanreich zu fragen, ob sie nicht gemeinsam was auf die Beine stellen wollten. Gesagt, getan!
Mit Reamonn-Keyboarder Sebastian Padotzke arbeitete Thomas "Thom" Hanreich letztes Jahr auch schon an der Filmmusik für die Dokumentation ’Pina’ von Wim Wenders. Für Stereolove gingen dann alle zusammen ins Studio – zu fünft mit Gitarrist Uwe Bossert und Bassist Philipp Rauenbusch.
Als erste Ergebnisse gibt es auf der Band-Homepage vier Songs zu hören, auf der „Demo Cassette“ sollen fünf enthalten sein. Auf ihrer Club-Tour, die sie bei ihrem zweiten Live-Auftritt überhaupt am 19.11. ins leider nur etwa halb gefüllte Berliner Lido führte, präsentierten sie aber mehr als doppelt so viele Stücke. Wobei für diese zum Teil wohl noch nicht einmal richtige Titel existieren.
Eröffnet wurde das Konzert allerdings durch „Creep“ von Radiohead, eingespielt in einer Coverversion (von Scala, wenn ich mich nicht irre). Damit verwiesen Stereolove auf die Inspiration zu ihrem Stück „Falling Like Stars“, das sich unverkennbar an „Creep“ orientiert und das sie später natürlich auch spielten.
Das erste eigene Lied war aber gleich „This Is It“, für das auch als eine Art Tour-Trailer ein Video aufgenommen wurde. Danach wurde ein bißchen in bester KuschelRock-Manier geschmachtet, um anschließend ordentlich auf die Pauke zu hauen (ist wörtlich gemeint!). Weitere Highlights waren die Stücke, die ebenfalls mit ungewöhlicher Instrumentierung auffielen. „Love Of My Life“ ist durch das Saxofon (oder heißt das in der Größe anders?) schön funky und die schunkelige Zugabe mit Ziehharmonika und der Einladung, sich an der Bar zu treffen, war ebenfalls gelungen.
Wer die erste Tour verpasst hat (die nächsten zwei Auftritte folgen im Dezember), wird sich darauf einstellen müssen, dass Stereolove nächstes Jahr größere und möglicherweise ausverkaufte Locations bereisen. Denn während Rae Garvey gerade bei „The Voice of Germany“ zu sehen ist, wird bestimmt die Frage aufkommen, was seine Band gerade macht. Und da sie das, was sie macht, gut macht, dürfte ein größere Fan-Schar nur eine Frage der Zeit sein.

Die Wege der Musiker hatten sich in der Vergangenheit schon öfter gekreuzt. Und so kam im Sommer 2010 Reamonn-Schlagzeuger „Gomezz“ auf die Idee, Thomas Hanreich zu fragen, ob sie nicht gemeinsam was auf die Beine stellen wollten. Gesagt, getan!
Mit Reamonn-Keyboarder Sebastian Padotzke arbeitete Thomas "Thom" Hanreich letztes Jahr auch schon an der Filmmusik für die Dokumentation ’Pina’ von Wim Wenders. Für Stereolove gingen dann alle zusammen ins Studio – zu fünft mit Gitarrist Uwe Bossert und Bassist Philipp Rauenbusch.
Als erste Ergebnisse gibt es auf der Band-Homepage vier Songs zu hören, auf der „Demo Cassette“ sollen fünf enthalten sein. Auf ihrer Club-Tour, die sie bei ihrem zweiten Live-Auftritt überhaupt am 19.11. ins leider nur etwa halb gefüllte Berliner Lido führte, präsentierten sie aber mehr als doppelt so viele Stücke. Wobei für diese zum Teil wohl noch nicht einmal richtige Titel existieren.
Eröffnet wurde das Konzert allerdings durch „Creep“ von Radiohead, eingespielt in einer Coverversion (von Scala, wenn ich mich nicht irre). Damit verwiesen Stereolove auf die Inspiration zu ihrem Stück „Falling Like Stars“, das sich unverkennbar an „Creep“ orientiert und das sie später natürlich auch spielten.
Das erste eigene Lied war aber gleich „This Is It“, für das auch als eine Art Tour-Trailer ein Video aufgenommen wurde. Danach wurde ein bißchen in bester KuschelRock-Manier geschmachtet, um anschließend ordentlich auf die Pauke zu hauen (ist wörtlich gemeint!). Weitere Highlights waren die Stücke, die ebenfalls mit ungewöhlicher Instrumentierung auffielen. „Love Of My Life“ ist durch das Saxofon (oder heißt das in der Größe anders?) schön funky und die schunkelige Zugabe mit Ziehharmonika und der Einladung, sich an der Bar zu treffen, war ebenfalls gelungen.
Wer die erste Tour verpasst hat (die nächsten zwei Auftritte folgen im Dezember), wird sich darauf einstellen müssen, dass Stereolove nächstes Jahr größere und möglicherweise ausverkaufte Locations bereisen. Denn während Rae Garvey gerade bei „The Voice of Germany“ zu sehen ist, wird bestimmt die Frage aufkommen, was seine Band gerade macht. Und da sie das, was sie macht, gut macht, dürfte ein größere Fan-Schar nur eine Frage der Zeit sein.
Links
Natascha
vor 178d 1h
Der Bericht ist gelungen und gut aber bei einer gründlichen und einfachen Recherche der Mitglieder wäre aufgefallen dass der Basser nicht Rauchenbach sondern Rauenbusch heißt!!
Die Jungs waren bereits auf Platz 1 bei den SWR3 Hörercharts und diesen Platzt haben sie locker verdient! See us in Stuttgart!




Ach, ärgerlich mit dem Namen. Ich schieb's mal weg von der ungenügenden Recherche auf die Autokorrektur des Schreibprogramms!
Wie schnell da ein Fehler passieren kann, siehst du ja selber mit deinem "Platzt" und "Rauchenbach". Ich hatte zumindest "Rauenbach" geschrieben. ;-)
antworten