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montag, 19. november '12, 14.06 uhr
eine geschichte, die so nur der kapitalismus schreibt oder noch schreiben darf, gefällig? ein neunzehnhundertsechsundsiebzig in der ddr geborener bauernsohn, der in broderstorf im bezirk rostock aufwuchs, hat vor einigen jahren bei einem treffen mit freunden in der londoner city bei einem glas rotwein die idee, in wohnimmobilien in gesamtwestdeutschland zu investieren. rolf elgeti wird im jahr zweitausendundneun vorstandsvorsitzender der tag immobilien ag in hamburg - mitte september dieses jahres vermeldet das 'handelsblatt' im internetz 'elgeti hat tag in kürzester zeit zu einem der größten wohnimmobilienkonzerne in der brd gemacht - die gesellschaft verwaltet siebenundfünfzigtausend wohnungen - vor legeti waren es nur wenige tausend..', und führt im vorherigen text heimatromanschnulzig aus: 'er hätte es ganz nach oben schaffen können, bis in die spitze eines internationalen finanzkonzerns. er hätte einfach nur weitermachen müssen. doch rolf elgeti wollte nicht. er stieg aus. die londoner finanzwelt, in der er eine steile karriere als analyst hingelegt hatte, ließ er hinter sich. das war im jahr zweitausendundsieben. stattdessen widmet er sich seitdem wieder seiner alten heimat. er kauft plattenbauten und garagen in ostdeutschland, zuerst auf eigene faust, jetzt als chef eines immobilienkonzerns..'.
das ist garagenpunk, wie er im bad-bank-bilanzbuch steht - und die erfolgsgeschichte eines mitverursachers der globalen finanzkrise darf mit tätiger unterstützung des bundes weiterrollen, ..äh, weitergehen: finanzminister wolfgang schäuble sagte als gesamtwestdeutsches regierungsmitglied, mit tag habe der bund für die gerade verkauften wohnungen der bundeseigenen immobiliengesellschaft treuhandliegenschaftsgesellschaft einen investor gefunden, 'für den die bestandsbewirtschaftung im vordergrund steht..'.
das ist ehrlich gesagt - der bestand des systems muß über mittelsmänner gewährleistet werden und sein - sonst könnte ja jede linkspartei kommen und sich über eine genossenschaft an dem bieterwettbewerb beteiligen, ..äh, glauben, als beteiligte im bieterwettbewerb den zuschlag erhalten zu können. schreibt die internetseite der hauptnachrichtensendung des ersten fernsehprogramms der arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen rundfunkanstalten der brd von knapp zwölftausend wohnungen der tlg, die jetzt für vierhunderteinundsiebzigmillionen euro (..woher immer diese auch kommen mögen..) den besitzer wechseln (sollen), hat eine investorenreiselektüre des herrn elgeti andere ernüchternde zahlen - die 'financial times deutschland' vermeldet eine vergrößerung des garagen.., ..äh, wohnungsbestandes der immobilien-firma von rolf elgeti um dreizehntausendfünfhundert einheiten.
verschiedene auffassungen zur privatwirtschaftlichen schreibpflichterfüllung mit journalistischer sorgfalt machen hier schon einen unterschied, wenn es um den durchschnittlichen kaufpreis pro wohnung aus dem bestand der ehemaligen treuhand geht: wo man beim wohnen, ..äh, sehen in der ersten reihe sitzen soll, kostet der spaß den elgeti neununddreißigtausendeinhundertsechsundachtzig euro, bei der finanzzeit-brd sind es nur vierunddreißigtausendachthundertachtundachtzig euro. da können dann schon einmal rücklagen für gehälter zukünftiger mitglieder im aufsichtsrat oder vorstand der tag immobilien ag gebildet werden - für menschen, die in der aktuellen politik viel für das unternehmen geleistet haben. aber ich will nicht schon wieder schwarz sehen - jetzt, da so 'umfangreiche regelungen' zum schutz der wohnungsbesitzer, ..äh, mieter vereinbart worden sind.
was las ich vor einigen tagen in einer berliner tageszeitung von einem, der es wissen muß: 'was berlin braucht, ist ein ausstieg aus einer profitorientierten wohnungspolitik..'. der ehemalige untersuchungshäftling doktor andrej holm, stadt- und regionalsoziologie der humboldt-universität, meinte zwar die schuldenstadt berlin - und beschrieb trotzdem die hauptstadt sowie die dort gestaltete politik, mit der man uns für dumm und unsere wohnungen verkauft. der große bauer: wer ihn hat, hat's gut. das mag für birgit gelten, aber nicht für mich.

dienstag, 20. november '12, 11.10 uhr
'wohin soll denn die reise gehn? wohin, sag, wohin, ja, wohin?' - ich schaue nach, ob denn 'gehn' grammatikalisch korrekt ist und werde a) beruhigt und erhalte b) für die frage des eingangs geschriebenen kinderlied-zitates eine antwort: unter der erklärung des begriffes synärese (zusammenziehung zweier verschiedenen silben angehörender vokale zu einer silbe [z.b. gehen zu gehn]) steht in einem kasten das wort freund.
mein suchbegriff, der einer rechtschreibungsfrage erklärung zuführen soll, ist in den unterbegriffen hellblau unterlegt - ich lese erstaunt: '..freunde in der not gehn hundert/tausend auf ein lot (in notzeiten hat man wenige oder keine freunde) männliche person, mit der eine frau oder ein mann befreundet ist [und mit der sie oder er zusammenlebt]..'. der novemberblues wird nämlich bei mir gerade nicht nur durch das graue wetter verstärkt - nein, ich merke, daß meine, kapitalistische realitäten ablehnende haltung einer, also meiner person entspringt, die auf einem emotionalen fundament agiert, welches momentan, ach - ich muß ehrlich sein, ..welches seit langer zeit nicht besonders tragfähig ist.
ich lehne mich gegen götzen und die welt ihrer anhänger auf und möchte mich eigentlich nur bei jemandem anlehnen. warum kann ich meine einstellung dem davon betroffenen (welche schönen doppeldeutigkeiten die deutsche sprache doch bereithält..) gegenüber nicht aufschreiben oder aussprechen? hoffentlich ist das nur feigheit vor dem freund. '..weil heiß das reisefieber brennt, weckt es die lust, die jeder kennt..' grantlhuaba waar soweid!

dienstag, 20. november '12, 14.28 uhr
kennzeichen d - oder: besser einen schatz, ..äh, spatz in der hand, als die vögel vom lerchenberg auf der mattscheibe.
mittwoch, 21. november '12, 00.01 uhr
vierhundertzehnter geburtstag von otto von guericke? ich muß unwillkürlich an einen nachmittag in magdeburg denken, als mich die suchmaschine mit dem alternativtextfensterchen am mauszeiger über ein jubiläum informiert. wäre da doch nur zwischen zwei hälften eine partnerschaft - dann könnte sie noch halten, selbst wenn die luft aus der verbindung schon heraus wäre. oh, ich schweife schon wieder ab ins vakuum meiner liebeserfahrungen; das muß am kopflastigen und halbwegs unverständlichen arte-film liegen: 'willst du meine meinung oder eine erlaubnis..', oder so ähnlich und dann ist da noch dieser liebeswütende stalker.. ich bekomme dann immer schuldgefühle - dabei hoffe ich, harmlos zu schreiben, ..äh, zu leiden, nein, ..zu sein.
danach und nach einer umschalttastendrückenden bewegung im raum report aus münchen - gesendet wird ein bericht über schikanemaßnahmen eines häuser- und eishockey-club-besitzers gegen altmieter in seinem neuerworbenen immobilienbesitz; da geht es von kaltmieten von etwas über acht euro schnell mal zu neuvermietungskaltmieten von über fünfzehn euro in der nachbarwohnung, da harren noch einige mietparteien im baulärm aus, während eine andere müchnerin den für heimatstadtverhältnisse billigen mietwohnraum für zwanzigtausend euro abfindungsbestechung umgehend und umziehend verläßt, da sieht die junge anwältin des mietervereins merkwürdig alt aus, da gebe ich erfahrungsgemäß der offenbriefschreibenden mietergemeinschaft im zunehmend verwahrlosenden und von wohnpreissteigerungen bedrohten innenstadthaus in münchen keine großen erfolgsaussichten im kampf gegen den kleinen miethai, der da mal ins visier der handzahmen bayernfernsehjournalisten geraten darf.
franz-georg rips, der verbandspräsident des deutschen mieterbundes, das habe ich heute in vorbereitung meiner radioübertragung am kommenden dienstag in meine unterlagen übertragen, hat am wochenende staatliche maßnahmen gegen die drastischen mietsteigerungen in sieben großstädten der brd gefordert; seiner meinung nach werden die privatwirtschaftlichen mechanismen des kapitalistischen marktes hier keine entspannung schaffen - anstatt in den larifari-singsang der immobilienwirtschaft von 'angebot und nachfrage' einzustimmen, sollte die regierung seiner meinung nach den neubau von bezahlbaren wohnungen finanziell fördern und den bestand kostengünstiger mietshäuser gesetzlich sichern. schöne förderungs, ..äh, forderungsworte in der vorweihnachtszeit - münchens oberbürgermeister christian ude, seit einiger zeit spitzenkandidat der sozialdemokraten im landtagswahlkampf des freistaates, dem der bajuwarische volksspott vor dieser nominierung nachsagte, er hätte sein parteibuch verlegt, hat das schreiben der engagierten mietergemeinschaft an zuständige stellen weitergeleitet.
franz-georg rips mahnte am sonnabend, die mietsteigerungen in deutschen ballungszentren würden längst nicht mehr nur ärmere bürger, sondern zunehmend auch angehörige der mittelschicht in der brd aus den innenstädten dieses landes verdrängen. aus berufenem munde soll ja über die spitze der bayern-spd verlautbart worden sein, daß diese sich mit 'speichelleckern' und 'ja-sagern' umgibt. nein, hier hat kein praktikant die chefredaktion von 'report münchen' beschrieben, ..äh, für diese geschrieben - das stand im internetzauftritt einer süddeutschen zeitung.
wie das staats.., ..äh, stadtoberhaupt münchens demnächst mit den mietpreissteigerungssorgen und mietzinszahlungsnöten der bürger seines regierungsbezirkes umgeht oder welchen umgang er mit miethaien in amtswürden sowie in seiner freizeit pflegt, wird darüber entscheiden, ob der mann eine fehlbesetzung für die kandidatur für das höchste amt im freistaat ist - also klarstellen, daß er im ganzen und kleinen dem supeerman ähnelt. günstige mieten, einheit von wirtschafts- und sozialpolitik, keine zukunftsängste? das ist eine andere geschichtliche epoche - sie findet ohne eine sozialdemokratische partei in deutschland statt und beginnt noch vor dem vierhundertfünfzigsten geburtstag von otto von guericke. darauf können sie einen lassen - in welcher hälfte gesamtwestdeutschlands sie auch miete zahlen müssen. mit ihrer erlaubnis - das ist meine meinung: was zu viel ist, wird irgendwann auch zuviel sein.
mittwoch, 21. november '12, 00.53 uhr
wer zu spät kommt, den bestraft, ..äh, beschenkt das leben. ich gehe jetzt - es ist schon früh, ..äh, spät.

mittwoch, 22. november '12, 10.26 uhr
ich sollte mir wohl weniger gedanken, sondern mehr kohle machen. vorhin, in der straßenbahn, sehe ich einen betrunkenen, der sich in einem sitzabteil auf akrobatische weise einen platz für das ausschlafen seines rausches geschaffen hat; ich überlege kurz, die szene zu fotografieren und lasse es dann doch - es ist, aus tiefster überzeugung geschrieben, nicht meine art, aus dem elend anderer kapital zu schlagen.
die tageszeitung vermeldet, daß frankreich ins blickfeld einer agentur geraten ist, deren betriebsführung zu großen teilen dieser geschäftsmaxime folgt - für das westliche nachbarland der brd wird es nach dem entzug der bestnote in der bewertung der kreditwürdigkeit schwieriger, über den verkauf von anleihepapieren zu annehmbaren konditionen staatsfinanzierung zu betreiben. 'zwanzigjähriger fuhr falsch..' faßt das internetz einen unfall auf einer sehrschnellstraße nummer fünf zusammen, der am sonntag sechs todesopfer 'forderte'.
'der motorblock des kleinbusses wurde bei der kollision herausgerissen. zwei frauen im alter von dreiundzwanzig und sechsunddreißig jahren sowie drei männer von sechsundzwanzig, siebenundzwanzig und dreißig jahren wurden teilweise aus dem wagen herauskatapultiert..', beschreibt eine berliner zeitung, die im linkgewimmel unter der bestätigten suchmaschineneingabe 'geisterfahrer weißer bmw' ebenfalls anbieter von ehemaligen neuigkeiten ist, über den irrsinn, der seit jahren warnwestengeschmückte autobahnmeister ursachenforschung für brisantthemensendungsmacher betreiben läßt.
ich unterbreche kurz und biete eine frage an, die dem geist von fahrern auffahrt, ..äh, auffrischung bietet: wenn ein gesamtwestdeutscher automobilrennfahrer am dritten juli neunzehnhundertsiebenundachtzig geboren wurde, wie alt war er dann am tag des verkehrsflußbeeinträchtigenden ereignisses bei offenburg? zum lösen dieser denksportaufgabe können sie ihrem hirn auch mit einem energietrunk auf die sprünge helfen. 'ob drogen oder alkohol (!) im spiel waren oder selbsttötungsabsichten vorlagen, müssen die weiteren ermittlungen zum unfallhergang..', zitiere ich unvollständig sowie mehr schlecht als richtig aus meinem gedächtnis den vor laufenden kameras und an einem blutbefleckten autobahnabschnitt stehenden verkehrstechnischen verwalter einer bundesstraße, auf der ein abschiedsgruß von georgios a. gefunden wurde.
aber jetzt lasse ich meine gedanken doch besser im leerlauf, ..äh, ins leere laufen, sonst wird das hier noch eine nachdenkseite - und wer möchte schon freiwillig auf dem intellektuellen niveau eines sozialdemokratischen wahlkampfmanagers aus dem vergangenen jahrtausend verbleiben? selbst wenn der damit kohle machen kann...

mittwoch, 21. november '12, 12.33 uhr
'mach´s doch lieber mit deinen alten freunden aus deinen mühlhausener filmen; aber nicht mit so einem a****.. wie krömer!' - das kommt dabei heraus, wenn ich dem termin nachforsche, an dem helge wieder zeit haben wird. so drastisch würde ich meiner überzeugung kommentarschriftlich nicht ausdruck geben, trotzdem lasse ich mich dazu herab, einem derart gepriesenen alexander bojcan internetztechnisch kurz, aber wirklich nur ganz kurz, nachzuspüren - und lande bei einer preisverleihung: 'zweitausendundsieben – adolf-grimme-preis kategorie unterhaltung/spezial (für "herausragende präsentations- und talkleistungen" in seiner show bei krömers)'.
wer war adolf grimme und würde er sich in kenntnis eines gewinners eines nach ihm benannten preises, bei dessen anblick sich mir der magen umdreht, im grabe umdrehen?
'im mai neunzehnhundertfünfundvierzig wurde grimme aus dem zuchthaus hamburg-fuhlsbüttel befreit. am fünfzehnten september neunzehnhundertfünfundvierzig erstattete er anzeige gegen den ns-richter manfred roeder wegen beteiligung an den urteilen gegen neunundvierzig mitglieder der roten kapelle sowie dietrich bonhoeffer, hans von dohnanyi, arvid harnack und viele andere. dieses verfahren wurde von der staatsanwaltschaft lüneburg bis ende der neunzehnhundertsechziger-jahre verschleppt und dann eingestellt..', schildert mir das um spenden bettelnde internetzlexikon - und ich lasse den computer zu einem weiteren altbundesbürger rödeln:
'das verfahren wurde jedoch von der staatsanwaltschaft lüneburg mangels anfangsverdachts neunzehnhunderteinundfünfzig eingestellt. der abschlussbericht kam zu dem ergebnis, die verfahren vor dem reichskriegsgericht seien nicht zu beanstanden und die angeklagten mit recht zum tode verurteilt worden, da landesverrat zu allen zeiten als das "schimpflichste verbrechen“ gegolten habe und die teilnehmer des attentats auf hitler am zwanzigsten juli neunzehnhundertvierundvierzig in umfassendem maße landesverrat und spionage betrieben hätten..'.
beim rechtmäßig erworbenen vermögen der familie quandt (!) - in welchem nationalsozialistischen untergrund, ..äh, welcher hauptabteilung der gründungsgeschichte gesamtwestdeutschlands bin ich denn jetzt schon wieder gelandet? bei den erfolgsaussichten solcher kläger hatten generalrichter gut lachen und es kommt auf wikipedia das, was man als langjähriger konkret-leser wissen sollte: 'ab november neunzehnhundertzweiundvierzig war lattmann richter am reichskriegsgericht, zuletzt im range eines generalrichters. nach dem krieg sagte er als zeuge in den nürnberger prozessen aus, in denen sein kollege rudolf lehmann als einziger militärjurist angeklagt war. ein verfahren gegen lattmann selbst wurde neunzehnhundertdreiundachtzig nach neunzehnjähriger-jähriger verfahrensdauer vor bundesdeutschen gerichten eingestellt..'.
ich stelle meine suche nach fundstücken ein, deren inhalt kein zufall ist und stelle fest, daß an einer grabstelle auf dem stadtfriedhof engesohde fortgesetzt freigesetzte rotationsenergie nachgewiesen werden kann. sie bleibt in einem solchen system ungenutzt: 'ein sozialist kann christ sein, ein christ muss sozialist sein..' , soll der erdbestattete zu lebzeiten ausgesprochen haben - er hat katrin göring-eckardt, christliche gewerkschaften und die 'reform'-erfolge seiner sozialisten nicht mehr erleben dürfen. oder 'die televisionäre inszenierung, konzeption und präsentation' einer show, die seinen namen preisträgt.
'und laß dir nicht von den wdr-zicken in deine gäste-auswahl, programm-gestaltung etc. reinreden..', schreibt der martin dem helge - ich möchte hinzufügen '..und dir bloß keinen preis von kurt aushändigen..'. selbst dann nicht, wenn kein weltuntergang kommt und dies auch keiner wäre. ...das war die aktuelle meldung - und jetzt wieder.. musik!
mittwoch, 21. november '12, 14.27 uhr
ab in den süden - in worten, ..äh, in bild und ton. einen monat noch.

mittwoch, 21. november '12, 22.59 uhr
'touch windows now' steht auf dem bedruckten leinenbeutel eines passanten, der an der ampel steht - ich bin tatsächlich auf dem weg, das gleich ausgiebig, also geldausgebend zu tun. in der ackerstraße hat mir kitty in der lofi-lounge einen schönen abend beschert - 'the rhythms' aus augsburg musizieren vielleicht nicht mehr so jugendlich unbeschwert wie noch vor einigen jahren und haben auch einen neuen gitarristen, sind aber immer noch die beste band des heutigen abends und eine investition in zwei bier, genauer ein radeberger und ein augustiner, wert. dazu zwei köstliche 'kost nix!'-mohnbrötchen mit käse, schinken und ei belegt, welche mir der vereinstresen günstig zuführte und die ich mir schmecken ließ. vielleicht gibt es hier morgen zwei fotografien, die, von mir gemacht, belegen sollen, daß ich im schokoladen war und dieser noch ist. wenn ich schon da war und dabei bin - morgen, am donnerstag, ist schon wieder lofi-lounge - diesmal mit 'my sister grenadine', das bedeutet, es gibt 'chamberpopsongs' eines berliner künstlers. hmm, eigentlich wollte ich ja heute noch die aktuelle compact-disc der band aus süddeutschland schnorren - aber irgendwie hapert es bei mir dazu aktuell an selbstvertrauen. spiele ich halt was anderes in meiner nächsten übertragung oder bringe eine krisenmeldung mehr. bis morgen, muchachos!

...weiteres...
