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The Subways
The Subways: Soundtrack meines Lebens - With You
Februar 2006
Ich sitze in einer fremden Stadt in einer fast noch fremden Wohnung und langweile mich. Mein Freund ist vor kurzem hierhin versetzt worden, und ich bin ihm gefolgt. Ich dachte, wenn wir erst mal gemeinsam an einem neuen Ort sind, wird alles besser, spannender, aufregender. Wir werden viele neue Freunde finden, zusammen die Gegend erkunden, uns ins Nachtleben stürzen.
Jetzt sitze ich alleine hier, blättere gelangweilt in einem Musikmagazin und lese Plattenkritiken. „Young for Eternity“ von einer mir gänzlich unbekannten Band namens The Subways klingt vielversprechend. Da ich ohnehin nichts zu tun habe, mache ich mich auf den Weg zum nächsten Plattenhändler. Wann habe ich eigentlich zum letzten Mal eine CD nur wegen eines Reviews gekauft? Wann habe ich überhaupt zum letzten Mal eine CD gekauft? Mein Freund hört ja kaum Musik, höchstens mal REM oder U2. Irgendwann habe ich mich wohl an die Stille gewöhnt.
Nun aber schiebe ich „Young for Eternity“ in den Player und bin überwältig von der Energie, die dieses Album ausstrahlt. Das ist jung, leidenschaftlich, lebendig, voller Tatendrang. Eine Liebeserklärung an Freundschaft und Freiheit. „When I’m with you, it seems so easy. My best days are with you, they are so easy”. Auf einmal wird mir schmerzhaft bewusst, dass in meinem Leben eine große Lücke klafft, wo früher meine Freunde und die Musik waren. Nein, so kann mein Leben nicht weitergehen!
Mein Freund kommt ins Zimmer. „Kannst du den Lärm vielleicht ein bisschen leiser machen?“
Mai 2006
Ich sitze in einer fremden Stadt in einem fremden Land in einem fast noch fremden Haus. Ich habe viele neue Freunde gefunden, mit denen ich die Gegend erkunde und mich ins Nachtleben stürze. Sechs Monate Auslandspraktikum – Ii Februar noch hätte ich nie gedacht, dass ich das einmal wagen würde. Aber hier plötzlich ist alles ganz einfach. Ich habe die beste Zeit meines Lebens. Freunde, Freiheit, Musik.
Ein Kollege hat mir eine CD mit aktuellen britischen Bands gebrannt, die ich mir unbedingt anhören soll. Gespannt schiebe ich das Scheibchen in unserer WG-Küche in den CD-Player. „When I’m with you, it seems so easy. My best days are with you, they are so easy”, schallt es aus den Boxen. Auf einmal bin ich einfach nur glücklich. Ja, so könnte das Leben immer weitergehen!
Meine Mitbewohnerin kommt ins Zimmer: „Mach doch mal ein bisschen lauter!“
Ich sitze in einer fremden Stadt in einer fast noch fremden Wohnung und langweile mich. Mein Freund ist vor kurzem hierhin versetzt worden, und ich bin ihm gefolgt. Ich dachte, wenn wir erst mal gemeinsam an einem neuen Ort sind, wird alles besser, spannender, aufregender. Wir werden viele neue Freunde finden, zusammen die Gegend erkunden, uns ins Nachtleben stürzen.
Jetzt sitze ich alleine hier, blättere gelangweilt in einem Musikmagazin und lese Plattenkritiken. „Young for Eternity“ von einer mir gänzlich unbekannten Band namens The Subways klingt vielversprechend. Da ich ohnehin nichts zu tun habe, mache ich mich auf den Weg zum nächsten Plattenhändler. Wann habe ich eigentlich zum letzten Mal eine CD nur wegen eines Reviews gekauft? Wann habe ich überhaupt zum letzten Mal eine CD gekauft? Mein Freund hört ja kaum Musik, höchstens mal REM oder U2. Irgendwann habe ich mich wohl an die Stille gewöhnt.
Nun aber schiebe ich „Young for Eternity“ in den Player und bin überwältig von der Energie, die dieses Album ausstrahlt. Das ist jung, leidenschaftlich, lebendig, voller Tatendrang. Eine Liebeserklärung an Freundschaft und Freiheit. „When I’m with you, it seems so easy. My best days are with you, they are so easy”. Auf einmal wird mir schmerzhaft bewusst, dass in meinem Leben eine große Lücke klafft, wo früher meine Freunde und die Musik waren. Nein, so kann mein Leben nicht weitergehen!
Mein Freund kommt ins Zimmer. „Kannst du den Lärm vielleicht ein bisschen leiser machen?“
Mai 2006
Ich sitze in einer fremden Stadt in einem fremden Land in einem fast noch fremden Haus. Ich habe viele neue Freunde gefunden, mit denen ich die Gegend erkunde und mich ins Nachtleben stürze. Sechs Monate Auslandspraktikum – Ii Februar noch hätte ich nie gedacht, dass ich das einmal wagen würde. Aber hier plötzlich ist alles ganz einfach. Ich habe die beste Zeit meines Lebens. Freunde, Freiheit, Musik.
Ein Kollege hat mir eine CD mit aktuellen britischen Bands gebrannt, die ich mir unbedingt anhören soll. Gespannt schiebe ich das Scheibchen in unserer WG-Küche in den CD-Player. „When I’m with you, it seems so easy. My best days are with you, they are so easy”, schallt es aus den Boxen. Auf einmal bin ich einfach nur glücklich. Ja, so könnte das Leben immer weitergehen!
Meine Mitbewohnerin kommt ins Zimmer: „Mach doch mal ein bisschen lauter!“
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callsen
vor 1113d 4h
Hey,
klasse. Die Dubways. Geschrieben auch.
als ich hier anfing, da gab mir jemand den Tipp, und ich geb ihn Dir weiter :)
Als Sahnehäubchen oben auf die Artikel kannst Du schöne, passende oder schöne & passende Bilder einfügen. Das Motor-Zeichen ganz oben kannst Du austauschen oder Bilder einfügen oder anhängen.
Grüße





Hi,
freut mich, dass dir der Text gefällt! Vielen Dank für das Lob und den Tipp. Sieht doch gleich viel besser aus so :)
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