Der Sieg des Rock'n'Roll Kapitalismus

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    Der Sieg des Rock'n'Roll Kapitalismus

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    18 KOMMENTARE
    Abende wie diese sind es, die mich meinen Job lieben lassen. Ein schöner Rotwein, ein wenig Pasta, ein spießiges Hotel auf dem Venusberg in Bonn und ein in die Jahre gekommener Manager der von Früher erzählt. Früher hat er noch Thin Lizzy betreut, heute sind es Blur, Gorrillaz und Morcheeba. Seit über 40 Jahren ist er dabei, unverdrossen und voll vergnügt, wie die Lachfalten die wie Sonnenstrahlen um seine Augen jeweils kreisrund angeordnet sind dokumentieren.

    Vor einer Stunde hat er noch der Deutschen Telekom vom Podium herab erklärt, dass nicht die Plattenfirmen die Manager überflüssig machen, sondern die Manager die Plattenfirmen. Dann kam das Fingerfood und er bat uns mit ihm zu gehen um etwas Vernünftiges zu essen. Bei Rehrücken und Salat geht es immer noch um das Diskussionsthema von vorhin. Das Gerede von der 360 Grad Plattenfirma die plötzlich auch Tourneen, Merchandise etc organisieren, sei gerade so, als wolle ein Lebensmittelhändler seine Ergebnisse verbessern, indem er den Bauer abschafft. Tut er das steht er aber ohne Milch und Butter allein mit der Kuh im Laden, während seine Kunden getrost direkt zum Bauern gehen werden um sich zu versorgen. Die Falten um die Augen ziehen sich zusammen, ein lautes, schottisches Lachen schwillt an, der livrierte Kellner und seine Gäste zucken auf dem Venusberg zusammen. Ein schönes Bild.

    Später entführt er uns in die Zeit von Jesus & Mary Chain, als Plattenfirmen noch Geld verdienten und die Mauer noch stand. Estland war noch Teil der UdSSR aber das Tallin Music Festival gab es bereits. Dorthin wurde Jim und William Reids Band schon damals eingeladen. Eine Sensation, auch für die russische Presse wie der Manager uns vergnügt erzählt. Bei der Pressekonferenz wird Jim gefragt, wie sein Verhältnis zu Plattenfirmen sei. „Ich hasse sie, denn sie zwingen mich Kompromisse zu machen“ lautet die ehrliche Antwort. Die sowjetischen Journalisten horchen auf. Heißt das Jesus and the Mary Chain machen musikalische Kompromisse nur um den kapitalistischen Labels zu dienen, geifern sie. „Nein,“
    beruhigt Jim, „die fiesen Kompromisse zu denen sie uns zwingen sind eher mit Leuten wie Euch zu reden.“

    Punkt Satz und Sieg für den Kapitalismus.

    Im Fahrstuhl fragen sie danach zwei Mädchen, ob sie nicht abends mit ihnen ausgehen wollen. Der Manager versucht weiteren Ärger zu vermeiden und diskutiert mit den vom Staat gestellten Begleitern diese Idee. Erwartungsgemäß schlagen die ihre Hände über den Kopf zusammen. Erst letzte Woche sei da eine Gruppe amerikanischer Geschäftsleute in Tallin gewesen, die auf solch ein Angebot eingegangen seien. Am nächsten Morgen hätte man sie ohne Kleidung und unter Drogen auf einer Landstrasse wieder gefunden. An den Abend hätten sie sich beim besten Willen nicht mehr erinnern können. Großartig, so das Credo der Band, das habe man auch schon immer erleben wollen. Der Manager möge bitte das Date klar machen. Panik auf Seiten der Begleiter.

    „Vorsicht“
    , wissen die Sicherheitsbeamten zu ergänzen, „die Amis haben eine Droge verabreicht bekommen, die sie hätte zwei Tage nur noch sich
    schütteln lassen.“
    Als Jim Reid daraufhin wissen wolle wo es die Droge in Tallin gäbe und ob man die ausführen dürfe, gaben die dem KGB wahrscheinlich nahe stehenden Freunde laut Auskunft des Managers auf.

    Ich glaube ich sagte schon, dass ich solche Abende liebe, oder?

    Euer Tim
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    ZWEXX
    ZWEXX vor 839d 13h 

    sehr schöner blog, sehr umfangreich und intelligent nachgefragt und geantwortet - bravo !
    schade, dass ich den motorblog bisher SO! nicht erlebt habe....
    gruz - micha

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    claudius.glöckner
    claudius.glöckner vor 840d 22h 

    am besten sind doch die multitalente, die alle(s) in frage stellen. herrlich, Tim.
    dieses jahrzehnt geht schon ab, mich freut es einfach, das nischenmusik immer breiter wird.
    in deutschland wird gerade im elektronischen bereich gefeiert was das zeug hält, die ganze welt schielt zu uns. ein guter freund von mir war in tokio, dort sagten die leute, die besten djs kommen aus deutschland.
    da sind wir einfach marktführer.
    oft sind deutsche produktionen ja zu kopflastig, wenig bauchmusik. da können wir uns von den briten ne scheibe abschneiden.
    aber diese deutsche urromantik ist sehr oft gut rauszuhören, wenn der technische aspekt dazu genug raum lässt. 

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    tim.renner
    tim.renner vor 841d 7h 

    Der Markt hats ich radikal verändert, da hat der Kollege Soulcoughing durchaus recht. Deshalb lieber Claudius, ist in dieser Branche auch gewachsene Expertise durchaus mit Vorsicht zu genießen. Ein Künstler braucht an seiner Seite Menschen, die sowohl die alten, als auch die neuen Systeme verstehen. ich weiß die gibt es selten. Das Problem hatte ich auch schon früher lieber Soulcoughing. Verschärfend kommt hinzu, dass ein Multinationalerkonzern neue Erfahrungen möglichst immer nur in einem Terretorium machen will, damit er Fehler nicht wiederholt. Das ist nachvollziehbar wird aber gefährlich, wenn dieses Terretorium ausschliesslich das Kernland des Musikgeschäfts, nämlich die USA ist. Weder hatte man dort eine technische Infrastruktur die der europäischen gleichzusetzen war, noch ein intelektuelles Niveau des Managments (siehe das Wired Interview mit Universal Chef Doug Morris und den Kommentar der New York Times hierzu: http://nymag.com/daily/entertainment/2007/11/universal_music_ceo_doug_morris.html  ) was der Sache gewachsen gewesen wäre oder ist... Deutsche Alleingänge wie der weltweit erste Downburnshop und die Whitelabelapplikation Phonoline wurden von den Zentralen behindert, wo es nur möglich war. Für lokale Investitionen die nicht genutzte Marktpotentiale heben sollten (Deutschland hatte notorisch einen Anteil von heimischen Künstlern im Markt von 28% während alle Länder um uns herum einen zwischen 40 und 60% aufweisen konnten) und schließlich 2004 auch gehoben haben (und somit dafür sorgten, dass der Markt erstmals nicht fiel...) wurden mit Kritik denn mit Beifall begleitet. Eine auf Zentralisierung bedachte Politik der headquarters ist dem dezentralen Geschehen digitaler Märkte halt nicht gewachsen...Ciao Tim

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    claudius.glöckner
    claudius.glöckner vor 841d 8h 

    die lage in der musikwirtschaft ist und war schon immer schwierig und "kriselnd", das muss man mögen.
    das ist das naturell.
    die leute aus der branche haben eben oft jahrzentelange erfahrung, das kann man nicht wegstreichen.
    man merkt wieder ganz deutlich, das manager durch die massenmedien gerade geziehlt im kreuzfeuer stehen.

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    soulcoughing
    soulcoughing vor 841d 10h 

    Ich kann derzeit nur jedem Künstler raten, sein Glück selber in die Hand zu nehmen. Natürlich braucht er Allianzen, aber die kann man sich auch z.T. mit eigener Hilfe schmieden. Unter all den hochmögenden Managern der letzten Jahre sind leider nur sehr wenige wirklich fähig (ich würde sogar auf Geschäftsmänner aus anderen Branchen setzen). Das tatenlose Zusehen am selbst herbeigeführten Niedergang und das verzweifelte Draufhauen auf den Kunden finde ich in seiner Schlichtheit schon beispiellos. In anderen Branchen wäre man viel früher zur Tat (und zu einer anderen/sinnvolleren/kundenorientierten) geschritten.
    Natürlich war es eine sehr schwierige Lage und keiner konnte die Zukunft vorhersehen, aber was in den Firmen passiert ist sucht seines Gleichen.
    Für Künstler ist es in geschäftlichen Dingen derzeit wie zum Arzt gehen, man braucht eben einen seines Vertrauens, den muss man lange suchen, aber das Krankenhaus (sprich die Firma) braucht man längst nicht mehr. Was wollen die einem bieten? Geld? Fehlanzeige! Medienkontakte? Printmedien z.B. sind heute für Verkäufe so gut wie irrelevant. Expertise? Dazu muss man nur die letzten Jahre betrachten. Vertrieb und Handel? Haben ihrerseits kaum Macht und Mittel neue Künstler durchzusetzen.
    Mich würde interessieren, und bitte, ganz ohne Häme und tumbe Besserwisserei, ob es für Tim Renner seinerzeit bei Universal nicht möglich gewesen ist, Dinge anders in Angriff zu nehmen. Die Position müsste doch die richtige für sowas gewesen sein!? Immerhin hat Motor viele gute Ansätze und geht neue Wege, das ist auf jeden Fall löblich. Und: gibt es seiner Meinung nach andere Ansätze, wenn nicht 360°? (ich wechsele übrigens bald mal ins Du, auf Dauer fühlt man sich sonst wie ein Automat)...

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    tim.renner
    tim.renner vor 841d 11h 

    In der Sache bin ich völlig bei Dir Claudius. der Künstler sollte nicht versuchen ein guter Organisator und Geschäftsmann zu sein, das widerspricht in der Regel seiner kreativen Ader. Eine Plattenfirma ist hjedoch eine Distributions-, Kommunikations- und Administrationseinheit. Die Kritik von Chris Morrisson geht dahin, dass ein Manager das alles (bis auf das Distribuieren) auch können sollte, während eine Plattenfirma wegen ihrer eingeengten Expertise aus seiner sicht niemals einen Künstler managen kann. Ciao Tim

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    claudius.glöckner
    claudius.glöckner vor 841d 19h 

    hier wird ja fleissig kommentiert, na denn...

    dafür brauchen talentierte künstler eine plattenfirma, um denen erstmal die augen zu öffnen.
    worum geht´s denn überhaupt.
    ein labes ist halt eher buchhalterisch, ein künstler wohl garnicht. aber beides gehört zusammen.
    starke künstler = starke managements
    aber wenn ich mir dann dienste wie TuneCore anschaue...
    das ist alles schon sehr sonderbar.
    bis zu einem gewissen grad kann ein artist sich selbst managen, um zum beispiel aufmerksamkeit zu wecken.
    dann irgendwann sollte ein "vollgeschäftsmann" dem "vollkünstler" partnerschaftlich unterstützen; das ist nach wie vor das a und o. 

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    tim.renner
    tim.renner vor 843d 11h 

    Selbstredend hat die Musikwirtschaft viel falsch gemacht. Am schlimmsten war das Festhalten an der CD und dem damit einhergehenden Geschäftsmodel (es wurden den Konsumenten die eigentlich nur drei Songs gut fanden für 14.99 Euro 10 Songs verkauft, und deshalb die Entwicklung einer Online Strategie behindert). 360 Grad ist natürlich ein wenig eine Verzweiflungsakt, der eine verschobene Wertschöpfungskette widerspiegelt. Es bei Newcomern zu machen ist fair, wenn die Plattenfirma diejenige ist, die das initiale Investment zum Aufbau des Künstlers trägt. Wenn sie ihre Hausaufgaben gemacht und die Expertise im Haus hat, ist es auch kein Experiment. Für etablierte Künstler machen solche Dienste schlichtweg keinen Sinn, den sie haben bereits eigene Infrastrukturen (Management). Die initiale Investition brauchen sie auch nicht mehr, sondern für sie ist dei Plattenfirma eher ein Vertriebs- und Administrationsapparat. In der Konsequenz sind sie, wie es die Ärzte, Xavier Naidoo aber auch Arcade Fire schon lange vormachen, selbst das Label und mieten sich für ihre Veröffentlichung eine Firma. So haben es auch Emigrate und wir gehalten. Eine unser fünf Veröffentlichungen in diesem Jahr :-)

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    soulcoughing
    soulcoughing vor 843d 11h 

    Vielen Dank für die ausführliche und erklärende Antwort. Einiges ist dadurch klarer. Nicht verstehen tue ich, wieso das 360°-Modell ausgerechnet bei Newcomern ausprobiert werden muss(te), die doch am allermeisten eine professionelle Führung brauchen und kein Experiment an der eigenen Sache? Und wieso es keinen Sinn bei großen Acts machen soll, wo der Erlös doch größer wäre und die es am meisten verschmerzen können. Insgesamt kommen mir diese "Strategien" aber etwas vor wie der Taktschlag des Orchesters auf der Titanic. Herr Bronfman hat ja gerade endlich mal etwas sehr richtiges und einsichtiges gesagt, indem er meinte, die Musikindustrie und damit auch er hätten viel falsch gemacht als sie die Käufer verklagt haben und sie hätten nicht mal gewusst, wen sie hätten in der Krise konsultieren sollen. Der Gipfel war dann Balthasar Schramm, der mal wörtlich meinte: Der Kunde hat versagt. Hallo?
    Und gleichzeitig ist Steve Jobs auf der rechten Spur vorbeigefahren und hat sich die Unterschriften der Plattenfirmen für iTunes geholt. Mehr Kopfschütteln geht nicht.
    Ich fürchte, es wird so sein wie mit den Kutschen früher: die Kutschenbauer haben auch nicht verstanden, dass sie nicht im Kutschenbaugeschäft sind, sondern im Transportwesen. Keine der damals großen Firmen ist in eine Automobilfirma umgewandelt worden. Keine hat überlebt.
    Daher ist der Motor-Ansatz sehr löblich, wenn man bei der Anzahl der veröffentlichten Platten jedoch auch glauben könnte, dass es sich hier um eine 360°-Firma handelt. ;)

    antworten

    tim.renner
    tim.renner vor 843d 11h 

    Asche auf mein Haupt was Jesus & Mary Chain angeht, aber ich könnte wetten Chris Morrisson sprach auch von The Mary Chain- egal, ist schon korrigiert :-)
    Nicht Asche auf mein Haupt was die 360 Grad Firma angeht. Richtig, bei Universal wurde das unter anderem noch von mir angeschoben, allerdings lediglich bezogen auf Newcomer bei denen das Investment einseitg auf Seiten des Labels liegt und verbunden mit dem Ansinnen, sich auch die nötige Expertise im Live und Merchandiesegeschäft raufzuschaffen um dieses überhaupt tun zu können. Der Ansatz wurde auch auf etablierte Acts ausgeweitet, was keinen Sinn macht. Andererseits brauchte man lange um die notwendige Expertise aufzubauen, oder ist just immernoch dabei...(Universal hat mittlerweile Deutschrock erworben, BMG MTS was beides in diesem Sinne sicher ein guter, aber später Zug ist).  Die Kritik von Chris ist insofern nicht ganz unberechtigt.
    Was Motor angeht war es nie der Plan ein gutes, altes Label aufzubauen. Wie schon in "Kinder, der Tod..." beschrieben, sehe ich den Ursprung der Musikwirtschaft im Management und werde das auch nicht müde als Motorphilosophie zu predigen: Motor ist ein Management was notfalls auch eine Platte veröffentlicht, wenn das kein anderer tun mag. Dementsprechend verfügt Motor auch über eine Konzertagentur (Motor Tours), eigene Kommunikationwege (Motor FM/TV) unabhängige Promotion und Marketingstrukturen - also alles was man gemeinhin zum Künstleraufbau braucht. Wir sind da voller Leidenschaft eher die Bauern und noch gewohnt uns die Hände schmutzig zu machen.
    Von der Weide güßt
    Tim

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    Meyer-Lansky
    Meyer-Lansky vor 843d 12h 

    Ich möchte wissen, warum ein so renommierter und in musikalischen Belangen umfassend informierter Blog-Autor wie Herr Renner dem  jahrzehntealten Lapsus aufsitzen kann, die Band The Jesus & Mary Chain als Jesus And The Mary Chain zu bezeichnen...

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    soulcoughing
    soulcoughing vor 844d 8h 

    Mich würde interessieren, wie Herr Renner zu dem 360° Modell steht, über das sich besagter Manager so lustig macht und echauffiert. Hat er doch seiner Zeit die ersten Grade bei Universal gezogen und versucht mit Motor Music eben jenes Modell in aller Konsquenz zu praktizieren.

    antworten

    tim.renner
    tim.renner vor 846d 9h 

    Es ist verziehen, vergessen und vergeben :-)

    antworten

    pink-panther
    pink-panther vor 846d 9h 

    Dann bitte ich sie, mich an dieser Stelle, für meine Fehlinterpretation ihrer Antwort zu entschuldigen und wünsche natürlich viel Vergnügen.

    antworten

    tim.renner
    tim.renner vor 846d 9h 

    na hörnse mal, natürlich bin ich in Berlin und heut abend am Start, denn schliesslich spielen auch Soko und der Bilabel feiert später in der Bar 25 Geburtstag (das für alle, die seine Party crashen wollen).

    antworten

    pink-panther
    pink-panther vor 846d 10h 

    Nein, ich bin nicht ihre Kollegin Petra Husemann, finde es aber amüsant, dass diese sich ähnlich sorgend und mahnend äußerte. Wie ich ihrer Antwort entnehme halten sie sich zur Zeit nicht in Berlin auf, wobei es doch eine überaus wunderbare Geste wäre, heute Abend im White Trash zu erscheinen und mit den lieben Kollegen zu feiern. Aber ich denke Frau Husemann wird ihnen das bereits gesagt haben ... . Und wenn diverse Venusberge (klingt wirklich etwas obszön) resp. Designersessel ihrem geistig-musikalischen Output dienlich sind, habe ich natürlich nichts dagen, dass sie sich dort öfter aufhalten. Immerhin gäbe es ja ansonsten keinen Blog, den ich kommentieren könnte.
    In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende ... wo auch immer sie sich momentan aufhalten.

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    tim.renner
    tim.renner vor 846d 10h 

    Hoppla, hoffe mal nicht dass Pink Panther ein Blog Pseudonym der Kolegin Husemann ist, die mich auf diese Art und Weise daran gemahnt, dass ich zu hause in berlin einen Job zu verrichten habe...Falls sie es ist möchte ich darauf hinweisen, dass zumindest die Story an der Cote d'Azur schon Jahre her ist :-) Falls sie es nicht ist sei bemerkt dass es sich auf Designersellen und Venusbergen (klingt im plural irgendwie obszön) halt besser sitzt, wenn man über die Musikwelt nachdenkt und dass der real existiert habende Sozialismus natürlich aufgearbeitet gehört...

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    pink-panther
    pink-panther vor 846d 10h 

    Kann es sein, dass geschätzter Herr Renner sich in letzter Zeit vermehrt auf Venusbergen, Designersesseln an der Cote d'Azur oder dunklen Kellerräumen resp. Bingo-Stuben aufhält und gleichzeitig einen Teils seines Blogs der postsozialistischen Vergangenheitsbewältigung widmet? Kann es sein?

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