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Alkaline Trio
Alkaline Trio: This Addiction
Liebe - was sonst. Einmal mehr präsentieren Alkaline Trio die Kehrseite des schönsten Gefühls der Welt.

Auf den ersten Blick zuckersüß, bei genauem Hinschauen aber zartbitter - dieser Kontrast hat Alkaline Trio irgendwo zwischen Pop, Rock und Punk schon immer ausgezeichnet. Auf ihrem neuen Album "This Addiction" perfektionieren sie dieses Verwirrspiel allerdings; nie war der Abstand zwischen Schein und Sein so groß.
Dabei handelt das neue Alkaline Trio-Werk eigentlich von Liebe. Aber auch von Drogensucht. Laut Frontmann Matt Skiba gibt es zwischen beidem nämlich keine großen Unterschiede - Heroin ist genauso wie eine Beziehung: Beflügelnd und euphorisch zu Beginn, zerstörerisch und in den Wahnsinn treibend am Ende. Die Songs folgen derselben Grundidee: Leichtfüßig und eingängig beim ersten Kontakt, ohne unnötigen Bombast oder schmückendes Beiwerk wie Streicher oder Piano wie sie zuletzt auf Alk3-Platten zu finden waren. "This Addiction", "Lead Posioning" oder "Piss And Vinegar" sind folgerichtig poppige Hits mit Punkrock-Spirit, die man nicht erst kennenlernen muss, um sie zu vergöttern.
Die Texte hingegen bilden den größtmöglichen Kontast zu den leicht-lockeren Melodien. Leid und Verzweiflung, Entzug und Selbstmord - sehr viel Schatten, kaum Licht heißt hier das Motto. Der Wirkung des Albums tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil - man verliebt sich sofort, und kommt nach ein paar Durchläufen nicht mehr von der Scheibe los. Abhängigkeit ist die Folge; Nebenwirkungen zum Glück (fast) ausgeschlossen.
Tito Wiesner
Label: Hassle/Soulfood
VÖ: 26.02.10
Tracklist:
01. This Addiction
02. Dine, Dine My Darling
03. Lead Poisoning
04. Dead on the Floor
05. The American Scream
06. Off the Map
07. Draculina
08. Eating Me Alive
09 .Piss and Vinegar
10. Dorothy
11. Fine

Auf den ersten Blick zuckersüß, bei genauem Hinschauen aber zartbitter - dieser Kontrast hat Alkaline Trio irgendwo zwischen Pop, Rock und Punk schon immer ausgezeichnet. Auf ihrem neuen Album "This Addiction" perfektionieren sie dieses Verwirrspiel allerdings; nie war der Abstand zwischen Schein und Sein so groß.
Dabei handelt das neue Alkaline Trio-Werk eigentlich von Liebe. Aber auch von Drogensucht. Laut Frontmann Matt Skiba gibt es zwischen beidem nämlich keine großen Unterschiede - Heroin ist genauso wie eine Beziehung: Beflügelnd und euphorisch zu Beginn, zerstörerisch und in den Wahnsinn treibend am Ende. Die Songs folgen derselben Grundidee: Leichtfüßig und eingängig beim ersten Kontakt, ohne unnötigen Bombast oder schmückendes Beiwerk wie Streicher oder Piano wie sie zuletzt auf Alk3-Platten zu finden waren. "This Addiction", "Lead Posioning" oder "Piss And Vinegar" sind folgerichtig poppige Hits mit Punkrock-Spirit, die man nicht erst kennenlernen muss, um sie zu vergöttern.
Die Texte hingegen bilden den größtmöglichen Kontast zu den leicht-lockeren Melodien. Leid und Verzweiflung, Entzug und Selbstmord - sehr viel Schatten, kaum Licht heißt hier das Motto. Der Wirkung des Albums tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil - man verliebt sich sofort, und kommt nach ein paar Durchläufen nicht mehr von der Scheibe los. Abhängigkeit ist die Folge; Nebenwirkungen zum Glück (fast) ausgeschlossen.
Tito Wiesner
Label: Hassle/Soulfood
VÖ: 26.02.10
Tracklist:
01. This Addiction
02. Dine, Dine My Darling
03. Lead Poisoning
04. Dead on the Floor
05. The American Scream
06. Off the Map
07. Draculina
08. Eating Me Alive
09 .Piss and Vinegar
10. Dorothy
11. Fine
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