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Alright, Still

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Erfrischend, sei hier wohl das richtige Wort. Wie von einer leichten Sommerbrise getragen startet das Album und gibt sich zuckersüß. Aber Obacht.
Hört lieber mal richtig zu. Mike Skinner wird nicht grundlos in einem Atemzug mit Lily Allen genannt. Das sollte jetzt schon Grund genug sein, dass hier jetzt weiter zu lesen und danach in die Platte reinzuhören. Mit spitzer Zunge und auf hohem Erzählerniveau führt die Londonerin uns durch ihre kleine Welt, die aus Verlassenwerden, Abservieren und den alltäglichen kleinen Ärgernissen besteht. Die passende Untermalung setzt sich dabei aus Calypso Rhythmen, hämmernden Offbeats, Reggaeanleihen und Pop zusammen.

Hört sich spannend an? Ist es auch. In etwa genauso spannend wie die Geschichten, die Lily Allen zu erzählen hat. Ihre erste Single "Smile" unterstreicht das. Da kann die Gute nämlich nur noch über ihren Ex-Freund lachen, der auf Knien zu ihr zurück gekrochen kommt, nachdem er die Nachbarin gefickt hat. Keine Spur von Mitleid. Volle Pulle Spott wird auf die am Boden liegende Person losgelassen. Was keineswegs unsympathisch daherkommt. Gut Lachen hat Lily Allen auch diese Woche, triumphiert sie doch auf Platz Eins der englischen Singlecharts. Deutschland wird hoffentlich auch ein einfaches Spiel für Lily Allen.

Text: Tanja Hellmig
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