The Bird Of Music

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Das (nach ihrer 2005er EP "Verses Of Comfort, Assurance & Salvation") erste "richtige" Album der drei Ladies aus Brooklyn, New York, ist ein wenig wie ein musikgewordener Achtzigerjahre-Film. Nein, nicht wie der, aus dem sie ihren Namen entliehen haben ("Pee-Wee's Großes Abenteuer"). Eher wie die vielen Bearbeitungen des Teenie-/High-School-/College-Sujets, die dieses zwielichtige Jahrzehnt so hervorgebracht hat.
"Pretty In Pink" oder "Sixteen Candles" - die alte Molly Ringwald-Schule beispielsweise. Allerdings findet die "Kehrseite" der Medaille, die Traurigkeit, Verwirrung und Enttäuschung, die diese Filme immer auch beinhalteten und auf teilweise recht harte Art abbildeten, hier auf einem samtweichen Keyboard-Fundament statt, elegant umschmeichelt von den Engelsstimmen Annies, Heathers und Erikas. Mitunter fast ein wenig zu lieblich, naiv und harmlos, finden sich auf "The Bird Of Music" aber allemal genug kleine Hits, um es zu einer gelungenen POP-Platte zu machen. Synthie-Pop fürs neue Jahrtausend? Möglich wär's.

Text: Torsten Hempelt

VÖ: 16.02.2007

Label: Moshi Moshi/Coop/Rough Trade

Tracklist:
01 The Lucky One
02 Sad Song
03 Fallen Snow
04 I Couldn't Sleep
05 A Violent Yet Flammable World
06 Don't See The Sorrow
07 Dark Halls
08 Night Majestic
09 Stars
10 Lark
11 The Way To There

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