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Boy Omega
Boy Omega: The Ghost That Broke In Half
Keiner schmachtet und schluchzt so herzzerreißend wie er. Boy Omega präsentiert neue Spukgeschichten aus seinem Schlafzimmer und den Wäldern Schwedens.

Zum Fürchten ist das nicht, eine Gänsehaut bekommt man trotzdem.
Es sind die Übergänge, die es Martin Henrik Gustafsson aka Boy Omega auf diesem Album angetan haben. Der Wechsel vom Sommer zum Winter, vom Licht zur Dunkelheit, vom Festhalten zum Loslassen und allem voran die Verwandlung des einst geliebten Menschen in einen langsam verblassenden Geist. Hin und her gerissen zwischen Rückfall und Aufbruch gelingt es Gustafsson erneut, die Intimität eines Singer/Songwriter-Albums mit orchestralen Streicher-Arrangements, Saxophon, Glockenspiel und den verschrobenen Frickeleien seines Laptops zu verbinden. Zwei Jahre hat er an seinem neuen Werk gefeilt, hat sich für seine "Field Recordings" an so entlegene Orte wie verwaiste Fledermaushöhlen, Scheunen und Wälder begeben, um das Ergebnis in Form unzähliger Samples in seine Songs einzubauen. Aufgenommen und produziert wurde fast ausschließlich in Heimarbeit. Lediglich das Schlagzeug, die Streicher, das Kent-Echo und ein antikes Gustav Fiedler Piano wurden in verschiedenen Studios in Göteborg hinzugefügt.
Unterstützung holte er sich neben seiner Band in alter Tradition von befreundeten Musikern wie Rasmus Kellermann (Tiger Lou), Andrea Kellermann (Firefox AK), und Emelie Molin (Audrey). Zusammen haben sie ein sphärisches Album zwischen Melancholie und Euphorie eingespielt, dessen Songs durch experimentelle Zwischenspiele fließend miteinander verbunden sind und so trotz Stimmungsschwankungen ein homogenes Ganzes ergeben. Titel wie "Dinosaur Drugs" und "Land Mines" können dabei problemlos an Hits wie "Suffocation Street" oder "Pocket Knife" des Vorgängeralbums anknüpfen und wie auch dort schon endet das Album mit "To Let Go" in einem düsterem, emotional überwältigendem Finale.
"The Ghost That Broke In Half" ist ein persönliches Album der kleinen Details und der großen Gefühle. Es mag einem vielleicht nicht dabei helfen, seine Geister auszutreiben, die Gewissheit jedoch, nicht alleine heimgesucht zu werden, ist schon eine große Hilfe.
Boris Mischke
Label/Vertrieb: Riptide/The Pleasure Syndicate/Cargo
VÖ: 13.11.2009
Tracklist:
01. Black Metal Fairies
02. Follow The Herd
03. No Light In The Lantern
04. Levitation
05. Dinosaur Drugs
06. Eta Carinae
07. Red Rock, 10:15
08. I Spawn Monsters
09. The Laughing Gas
10. Alh 84001
11. Land Mines
12. Nach Himmel
13. Roll The Dice
14. 6equj5
15. To Let Go

Zum Fürchten ist das nicht, eine Gänsehaut bekommt man trotzdem.
Es sind die Übergänge, die es Martin Henrik Gustafsson aka Boy Omega auf diesem Album angetan haben. Der Wechsel vom Sommer zum Winter, vom Licht zur Dunkelheit, vom Festhalten zum Loslassen und allem voran die Verwandlung des einst geliebten Menschen in einen langsam verblassenden Geist. Hin und her gerissen zwischen Rückfall und Aufbruch gelingt es Gustafsson erneut, die Intimität eines Singer/Songwriter-Albums mit orchestralen Streicher-Arrangements, Saxophon, Glockenspiel und den verschrobenen Frickeleien seines Laptops zu verbinden. Zwei Jahre hat er an seinem neuen Werk gefeilt, hat sich für seine "Field Recordings" an so entlegene Orte wie verwaiste Fledermaushöhlen, Scheunen und Wälder begeben, um das Ergebnis in Form unzähliger Samples in seine Songs einzubauen. Aufgenommen und produziert wurde fast ausschließlich in Heimarbeit. Lediglich das Schlagzeug, die Streicher, das Kent-Echo und ein antikes Gustav Fiedler Piano wurden in verschiedenen Studios in Göteborg hinzugefügt.
Unterstützung holte er sich neben seiner Band in alter Tradition von befreundeten Musikern wie Rasmus Kellermann (Tiger Lou), Andrea Kellermann (Firefox AK), und Emelie Molin (Audrey). Zusammen haben sie ein sphärisches Album zwischen Melancholie und Euphorie eingespielt, dessen Songs durch experimentelle Zwischenspiele fließend miteinander verbunden sind und so trotz Stimmungsschwankungen ein homogenes Ganzes ergeben. Titel wie "Dinosaur Drugs" und "Land Mines" können dabei problemlos an Hits wie "Suffocation Street" oder "Pocket Knife" des Vorgängeralbums anknüpfen und wie auch dort schon endet das Album mit "To Let Go" in einem düsterem, emotional überwältigendem Finale.
"The Ghost That Broke In Half" ist ein persönliches Album der kleinen Details und der großen Gefühle. Es mag einem vielleicht nicht dabei helfen, seine Geister auszutreiben, die Gewissheit jedoch, nicht alleine heimgesucht zu werden, ist schon eine große Hilfe.
Boris Mischke
Label/Vertrieb: Riptide/The Pleasure Syndicate/Cargo
VÖ: 13.11.2009
Tracklist:
01. Black Metal Fairies
02. Follow The Herd
03. No Light In The Lantern
04. Levitation
05. Dinosaur Drugs
06. Eta Carinae
07. Red Rock, 10:15
08. I Spawn Monsters
09. The Laughing Gas
10. Alh 84001
11. Land Mines
12. Nach Himmel
13. Roll The Dice
14. 6equj5
15. To Let Go
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