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Charlotte Gainsbourg
Charlotte Gainsbourg: IRM
Wer Serge Gainsbourg und Jane Birkin als Eltern hat, ist gewohnt, mit Erwartungen umzugehen. Charlotte Gainsbourg übertrifft sie mit "Irm" einmal mehr.

Was für ein Jahr: erst liefert sie in Lars von Triers "Antichrist" die vielleicht furioseste Schauspielleistung des Jahres 2009 ab, jetzt legt Mademoiselle Charlotte Gainsbourg mit "Irm" auch noch ein Album vor, dass selbst den höchsten Erwartungen standhält.
Anders als beim fabulösen Vorgänger "5:55", wo sie mit Air, Jarvis Cocker oder Neil Hannon zusammenarbeitete, hat sie sich dieses Mal ganz in die Hände von Beck begeben. Dessen charmante Verschrobenheit dringt auf "Irm" entsprechend aus allen Poren und Songs (darunter auch waschechte Duette, wie die wunderbare Single "Heaven Can Wait"), was perfekt zu Gainsbourgs zarter, aber kaum weniger eigenwilliger Stimme passt, die immer ein wenig über den Dingen schwebt.
Der hier und dort etwas rauere Tonfall steht Gainsbourg dabei ebenso gut zu Gesicht wie das verstärkte Spielen mit ihrer Zweisprachigkeit. Vor allem aber begeistern - bei allem Raum für Melancholie - der Witz und die optimistische Frische auf "Irm", dessen Titel sich doch eigentlich auf eine bestimmte Krankenhaus-Untersuchung bezieht, der sich Gainsbourg nach schweren Hirnblutungen 2007 unterziehen musste.
Ein außergewöhnlich hinreißendes, kluges und komplexes Popalbum voller Fundstücke von zwei ebensolchen Allround-Könnern.
Patrick Heidmann
VÖ: 11.12.2009
Label: Warner
Tracklist:
01. Master's Hand
02. IRM
03. Le Chat du Café des Artistes
04. In the End
05. Heaven Can Wait
06. Me and Jane Doe
07. Vanities
08. Time of the Assassins
09. Trick Pony
10. Greenwich Mean Time
11. Dandelion
12. Voyage
13. The Collector

Was für ein Jahr: erst liefert sie in Lars von Triers "Antichrist" die vielleicht furioseste Schauspielleistung des Jahres 2009 ab, jetzt legt Mademoiselle Charlotte Gainsbourg mit "Irm" auch noch ein Album vor, dass selbst den höchsten Erwartungen standhält.
Anders als beim fabulösen Vorgänger "5:55", wo sie mit Air, Jarvis Cocker oder Neil Hannon zusammenarbeitete, hat sie sich dieses Mal ganz in die Hände von Beck begeben. Dessen charmante Verschrobenheit dringt auf "Irm" entsprechend aus allen Poren und Songs (darunter auch waschechte Duette, wie die wunderbare Single "Heaven Can Wait"), was perfekt zu Gainsbourgs zarter, aber kaum weniger eigenwilliger Stimme passt, die immer ein wenig über den Dingen schwebt.
Der hier und dort etwas rauere Tonfall steht Gainsbourg dabei ebenso gut zu Gesicht wie das verstärkte Spielen mit ihrer Zweisprachigkeit. Vor allem aber begeistern - bei allem Raum für Melancholie - der Witz und die optimistische Frische auf "Irm", dessen Titel sich doch eigentlich auf eine bestimmte Krankenhaus-Untersuchung bezieht, der sich Gainsbourg nach schweren Hirnblutungen 2007 unterziehen musste.
Ein außergewöhnlich hinreißendes, kluges und komplexes Popalbum voller Fundstücke von zwei ebensolchen Allround-Könnern.
Patrick Heidmann
VÖ: 11.12.2009
Label: Warner
Tracklist:
01. Master's Hand
02. IRM
03. Le Chat du Café des Artistes
04. In the End
05. Heaven Can Wait
06. Me and Jane Doe
07. Vanities
08. Time of the Assassins
09. Trick Pony
10. Greenwich Mean Time
11. Dandelion
12. Voyage
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