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Moving Units
Moving Units: Dangerous Dreams
Jaja, wieder eine dieser neuen Post-Punk-No-Wave Bands, die noch in letzter Minute auf den schon fast abgefahrenen Zug mit The Faint, Radio 4, The Rapture und Hot Hot Heat aufspringen wollen. So in etwa könnte ein erstes Urteil über die aus L.A. kommenden Moving Units ausfallen, nachdem man ihrem Debüt "Dangerous Minds" oberflächliches Interesse geschenkt hat.
Auf den zweiten Blick kristallisiert sich dann allerdings heraus, dass dieses Trio, trotz der genannten Referenzen, über die gesamte Spieldauer der Platte wegen seiner hervorragend gespielten Songs mit eigener Note zu glänzen weiß. Weniger elektronisch als bei The Faint und The Rapture, dafür treibender als Radio 4 und Hot Hot Heat zusammen. Funk-Punk dominiert, und der Vergleich mit Gang Of Four ist hier wirklich treffend.
"Dangerous Minds" ist eine live anmutenden, leicht monotone und deshalb schnell eingängige, direkt und schlichtweg ergreifend Platte geworden. Revolutionär geht zwar anders, aber - solange altbewährtes funktioniert und Spaß macht - drückt man noch einmal ein Auge zu.
Text: Manuel Möglich




