Loose Lips Sink Ships

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Aha - laut Eigenbeschreibung sind Des Ark "Kombucha trinkende Homos". Diesen interessanten, jedoch mehr über den Lebensstil der Band als über ihren Sound aussagenden Satz kann man auf deren Myspace-Seite lesen - und bei der Gelegenheit auch jede bis dahin möglicherweise immer noch bestehende Verwechslungsgefahr mit den Schweden von "The Ark" beseitigen. Denn was diese Band aus Durham, North Carolina, musikalisch zustande bringt, hat natürlich mit geschliffenem Pop nicht viel gemein.
Stattdessen folgt Aimee Argote, die Chefin von Des Ark, auf ihrem sehr kurzen ersten Longplayer eher "unbequemeren" Traditionen: Den Riot Grrls (Attitüde, Texte und Stimme) sowie den Vertretern des Noise-Rocks (Sound und Songwriting). So klingen, mit wenigen ruhigeren Ausnahmen wie z.B. dem schönen und kurzen Klavierstück "For Bob Riecke", die sechs im Studio von Dinosaur Jr.-Chef J Mascis aufgenommenen Songs auf "Loose Lips Sink Ships" wie eine Mischung aus Team Dresch und Shellac - also PJ Harvey nicht unähnlich, und damit ganz schön cool, wenn auch nicht immer so brillant wie die Vorbilderbands.

Text: Ralph Schlegel


VÖ: 11.01.08

Label: The Golden Arm/X-Mist/Flight13

Tracklist:
01. Some Are Love
02. No More Fighting Cats, OK?
03. Queen of the Sketch Patrol
04. Yes Sir, Yes Way
05. It's a Hard World Sometimes for Little Things
06. Jesus Loves You (But Yr Still Comin Home With Me Tonight)
07. Send Jolley to Raleigh
08. For Bob Riecke
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