Echoes

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An diesem Album vorbeizugehen, könnte sich zum Fehler des Jahres entwickeln!

The Rapture mögen noch nicht in jedermanns musikalisches Bewußtsein gedrungen sein, wer aber den genialen Track "House Of Jealous Lovers" gehört hat, merkt, dass da Großes heranreift. Und "Echoes" bietet von solchen Augenöffnern gleich ein knappes Dutzend! "Echoes" ist eines dieser seltenen, mehrschichtigen und auf den ersten Blick sehr ungewöhnlichen Alben, das trotzdem durch und durch tanzbar ist, mitreißende Pop-Sounds liefert und für keine bestimmte "Szene" gedacht ist.The Rapture machen spleenigen Dance-Crossover mit scheppernden Gitarren, stets am Rande der Ekstase - eine mitreißende, wahnsinnige und schlichtweg grandiose Mixtur aus Punk, Funk, House, Disco, Pop und psychedelischen Rauschzuständen.

Und wer auf keinen Fall auf die "Stil-Schubladen" nicht verzichten möchte, könnte auch Duran Duran, PIL, ESG, Killing Joke, Josef K, Iggy Pops "The Idiot"-Phase, Suicide, Bowies "Plastic Soul"-Phase oder frühe Chicago-House Einflüsse auf "Echoes" heraushören. Gitarrist Luke Jenner freut sich schon über dieses "Erkenne-die-Einflüsse"-Spiel, zu dem The Rapture die Kritiker offensichtlich inspirieren. "Das ist einer der Gründe dafür, dass wir es kaum mehr abwarten können, das Album endlich zu veröffentlichen.

Mindestens eines wird das Album nämlich bewirken - die Liste der möglichen Einflüsse wird noch größer werden..."


VÖ: 20. Oktober 2003

Label: Vertigo (Universal)

Trackliste:
01.: Olio
02.: Heaven
03.: Open Up Your Heart
04.: I Need Your Love
05.: The Coming Of Spring
06.: House Of Jealous Lovers
07.: Echoes
08.: Killing
09.: Sister Saviour
10.: Love Is All
11.: Infatuation

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