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Eight Legs
Eight Legs: The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest
Zum zweiten Mal schlagen die Eight Legs aus England zu: Weniger kräftig und weit weniger einprägsam als noch mit ihrem Debütalbum. Tief in ihrem Herzen sind die Indierocker eben doch Hippies.

In Tom Wolfes legendärem New Journalism-Wälzer "The Electric Kool-Aid Acid Test" ging es um die Anfänge der ursprünglichen Hippie-Bewegung, die sich um Ken Kesey herum bildete, den Autor des hierzulande vor allem durch die Verfilmung mit Jack Nicholson bekannten Buchs "One Flew Over The Cuckoo's Nest."
Die Inspiration für den Titel des zweiten Albums der Eight Legs könnte also offensichtlicher kaum sein. Mehr als ein halbschlauer Referenzbrei verbirgt sich hinter der Chose leider dennoch nicht - weder musikalisch noch textlich macht "The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest" als Hippie-Hommage sonderlich viel Sinn.
Eight Legs - I Understand
I Understand
Keine Grateful Dead-Psychedelia also, keine knallfarbig fantasierenden Poeme, nur ein bisschen Indierock in weitestgehend zwanglosen Arrangements. Der Unterschied zu Kollegen wie Art Brut, den Kooks oder dem eigenen Debüt "Searching For The Simple Life" ist allerdings, dass beim zweiten Auftritt der Eight Legs wenig hängen bleiben mag. So ist "The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest" eine in die eigene Ungriffigkeit verliebte Platte mit viel Atmosphäre und wenigen echten Songs; mit viel Lärm, aber wenig, woran man sich beim nächsten Mal noch erinnern könnte - und insofern vielleicht doch ein gelungener, wenn auch vermutlich nicht beabsichtigter Knicks vor der Hippie-Kultur.
Friedrich Reip
VÖ: 22. Mai 2009
Label: Snowhite (Universal)
Tracklist:
01. I Understand
02. Stay Cool
03. Just So You Know
04. The Dystopian Not So Future
05. More Than Nothing At All
06. I Don´t Have The Time
07. I Wish It Was The 60's
08. Untitled
09. Nothing Between The Lines n
10. Make It Happen
11. The Electric Kool-Aid Acid Test

In Tom Wolfes legendärem New Journalism-Wälzer "The Electric Kool-Aid Acid Test" ging es um die Anfänge der ursprünglichen Hippie-Bewegung, die sich um Ken Kesey herum bildete, den Autor des hierzulande vor allem durch die Verfilmung mit Jack Nicholson bekannten Buchs "One Flew Over The Cuckoo's Nest."
Die Inspiration für den Titel des zweiten Albums der Eight Legs könnte also offensichtlicher kaum sein. Mehr als ein halbschlauer Referenzbrei verbirgt sich hinter der Chose leider dennoch nicht - weder musikalisch noch textlich macht "The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest" als Hippie-Hommage sonderlich viel Sinn.
Eight Legs - I Understand
I Understand
Keine Grateful Dead-Psychedelia also, keine knallfarbig fantasierenden Poeme, nur ein bisschen Indierock in weitestgehend zwanglosen Arrangements. Der Unterschied zu Kollegen wie Art Brut, den Kooks oder dem eigenen Debüt "Searching For The Simple Life" ist allerdings, dass beim zweiten Auftritt der Eight Legs wenig hängen bleiben mag. So ist "The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest" eine in die eigene Ungriffigkeit verliebte Platte mit viel Atmosphäre und wenigen echten Songs; mit viel Lärm, aber wenig, woran man sich beim nächsten Mal noch erinnern könnte - und insofern vielleicht doch ein gelungener, wenn auch vermutlich nicht beabsichtigter Knicks vor der Hippie-Kultur.
Friedrich Reip
VÖ: 22. Mai 2009
Label: Snowhite (Universal)
Tracklist:
01. I Understand
02. Stay Cool
03. Just So You Know
04. The Dystopian Not So Future
05. More Than Nothing At All
06. I Don´t Have The Time
07. I Wish It Was The 60's
08. Untitled
09. Nothing Between The Lines n
10. Make It Happen
11. The Electric Kool-Aid Acid Test
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