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Element of Crime
Element of Crime: Fremde Federn
Eine der besten Bands der deutschsprachigen Popwelt versucht sich an "Fremden Federn" und dies nicht zum ersten Mal: Element Of Crime sind bekannt für ihre Coverversionen. Auf Albumlänge gibt es sie erst jetzt versammelt.

Ein Blick zurück lehrt uns: Sven Regner scheint nichts und niemanden heilig sprechen zu wollen. Keine Götzenbilder, falsche Epigonen oder übermenschliche Idole gibt es für den Sänger von Element Of Crime, sondern einzig und allein: Musizierende Kollegen. Warum dem so ist, beweist die Hamburger Band in regelmäßigen Abständen und coverte bereits für Film, Fernsehen und ähnliche Auftragsarbeiten kreuz und quer durch die populäre Musikgeschichte. Angefangen bei Freddy Quinns "Heimweg" über das Udo Lindenberg-Remake "Leider Nur Ein Vakuum" bis hin zu Bob Dylans Evergreen "It's All Over Now, Baby Blue" hat diese Combo sich viele Originale eigen gemacht und dies meist mit beachtlichen Erfolg.
Element Of Crime schaffen es dabei stets den eigentlichen Charakter des fremden Songs zu wahren und am Ende trotzdem wie sie selbst zu klingen. Ohne sie dabei zu verfälschen gibt es nun all die Experimente und Wagnisse versammelt auf "Fremde Federn" - eine Art Best Of ihrer vielen Ausflüge auf unbekanntes Terrain, dass anschaulich zeigt, warum die Beatles selbst im Anschluss an "Leise Rieselt Der Schnee" funktionieren können: Weil Regner ein hochbegabter Songwriter ist, der stets einen kühlen Kopf bewahrt und doch mit feurigem Herzen seine Lieder entwirft.
Element Of Crime - "Immer da wo du bist bin ich nie"
Wo andere wie wild die Vorlagen verfremden, ihnen neue Aspekte auf Biegen und Brechen abringen wollen, sind Element Of Crime clever und pfiffig. Sie wissen um ihre Qualitäten und um die Tatsache, dass niemand eine bereits getätigte Aussage beim zweiten Mal kraftvoller oder origineller rüberbringen kann: Soll heißen, der Bo Diddly-ähnliche Pop wird einem Dylan-Stück einfach übergezwängt, Udo Lindenberg in die dunkle Songwriterecke gesteckt und der Bee Gees-Klassiker "I Started A Joke" erwacht im maßgeschneiderten Chanson-Gewand.
Das ist herrlich verspielt und absolut liebreizend. "Fremde Federn" ist genau die perfekte Element Of Crime-Platte für Zwischendurch und doch gibt es so vieles mehr auf ihr zu entdecken, was den Rahmen dieser Kritik sprengen würde. Eine der besten deutschsprachigen Bands, ohne Frage.
Marcus Willfroth
Vö: 19.11.10
Label: Vertigo/Universal
Tracklist:
01. Heimweh (Freddy Quinn)
02. My Bonnie Is Over The Ocean (Traditional)
03. It's All Over Now, Baby Blue (Bob Dylan)
04. Spooky (Dusty Springfield/Lydia Lunch)
05. Leider Nur ein Vakuum (Udo Lindenberg)
06. Auf der Espressomaschine (Franz-Josef Degenhardt)
07. Motorcycle Song (Arlo Guthrie)
08. Hamburg 75 (Gottfried & Lenzo)
09. Blaumeise Yvonne (Andreas Dorau)
10. I Started A Joke (Bee Gees)
11. You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk (Pet Shop Boys)
12. Last Christmas (Wham)
13. Ruf Aus Der Gruft (Brecht/Weill)
14. Das Leid Von Der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens (Brecht/Weill)
15. Zwei Gitarren (Alexandra)
16. Akkordeon (Alexandra)
17. Le Vont Nous Portera (Noir Desir)
18. She Brings The Rain (Can)
19. Leise Rieselt Der Schnee (Traditionell)
20. Across The Universe (The Beatles)

Ein Blick zurück lehrt uns: Sven Regner scheint nichts und niemanden heilig sprechen zu wollen. Keine Götzenbilder, falsche Epigonen oder übermenschliche Idole gibt es für den Sänger von Element Of Crime, sondern einzig und allein: Musizierende Kollegen. Warum dem so ist, beweist die Hamburger Band in regelmäßigen Abständen und coverte bereits für Film, Fernsehen und ähnliche Auftragsarbeiten kreuz und quer durch die populäre Musikgeschichte. Angefangen bei Freddy Quinns "Heimweg" über das Udo Lindenberg-Remake "Leider Nur Ein Vakuum" bis hin zu Bob Dylans Evergreen "It's All Over Now, Baby Blue" hat diese Combo sich viele Originale eigen gemacht und dies meist mit beachtlichen Erfolg.
Element Of Crime schaffen es dabei stets den eigentlichen Charakter des fremden Songs zu wahren und am Ende trotzdem wie sie selbst zu klingen. Ohne sie dabei zu verfälschen gibt es nun all die Experimente und Wagnisse versammelt auf "Fremde Federn" - eine Art Best Of ihrer vielen Ausflüge auf unbekanntes Terrain, dass anschaulich zeigt, warum die Beatles selbst im Anschluss an "Leise Rieselt Der Schnee" funktionieren können: Weil Regner ein hochbegabter Songwriter ist, der stets einen kühlen Kopf bewahrt und doch mit feurigem Herzen seine Lieder entwirft.
Element Of Crime - "Immer da wo du bist bin ich nie"
Wo andere wie wild die Vorlagen verfremden, ihnen neue Aspekte auf Biegen und Brechen abringen wollen, sind Element Of Crime clever und pfiffig. Sie wissen um ihre Qualitäten und um die Tatsache, dass niemand eine bereits getätigte Aussage beim zweiten Mal kraftvoller oder origineller rüberbringen kann: Soll heißen, der Bo Diddly-ähnliche Pop wird einem Dylan-Stück einfach übergezwängt, Udo Lindenberg in die dunkle Songwriterecke gesteckt und der Bee Gees-Klassiker "I Started A Joke" erwacht im maßgeschneiderten Chanson-Gewand.
Das ist herrlich verspielt und absolut liebreizend. "Fremde Federn" ist genau die perfekte Element Of Crime-Platte für Zwischendurch und doch gibt es so vieles mehr auf ihr zu entdecken, was den Rahmen dieser Kritik sprengen würde. Eine der besten deutschsprachigen Bands, ohne Frage.
Marcus Willfroth
Vö: 19.11.10
Label: Vertigo/Universal
Tracklist:
01. Heimweh (Freddy Quinn)
02. My Bonnie Is Over The Ocean (Traditional)
03. It's All Over Now, Baby Blue (Bob Dylan)
04. Spooky (Dusty Springfield/Lydia Lunch)
05. Leider Nur ein Vakuum (Udo Lindenberg)
06. Auf der Espressomaschine (Franz-Josef Degenhardt)
07. Motorcycle Song (Arlo Guthrie)
08. Hamburg 75 (Gottfried & Lenzo)
09. Blaumeise Yvonne (Andreas Dorau)
10. I Started A Joke (Bee Gees)
11. You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk (Pet Shop Boys)
12. Last Christmas (Wham)
13. Ruf Aus Der Gruft (Brecht/Weill)
14. Das Leid Von Der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens (Brecht/Weill)
15. Zwei Gitarren (Alexandra)
16. Akkordeon (Alexandra)
17. Le Vont Nous Portera (Noir Desir)
18. She Brings The Rain (Can)
19. Leise Rieselt Der Schnee (Traditionell)
20. Across The Universe (The Beatles)
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The original name of group is executed also by them simple "зонги" (song) in which any person of any nationality can find something, inexpressibly sad and warm simultaneously.
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