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Erik Penny
Erik Penny: Bend
Pennys "Debütalbum als Neudeutscher" bietet sauber produzierten Singer/Songwriter-Pop zum Entspannen und Gedanken schweifen lassen.

Erik Penny – Wahl-Berliner und selbst ernannter Curry-Wurst-Fan legt mit „Bend“ endlich sein neues Album vor. Nein, es ist nicht das erste Release, in Eigenregie in seiner Heimat veröffentlichte der gebürtige New Yorker bereits viele seiner Songs. Den Staaten kehrte er vor einiger Zeit den Rücken, der Musik blieb er ganz verbunden. Über ein Jahr Arbeit und viel Sorgfalt stecken in „Bend“ – und das ist deutlich hörbar.
Viele ruhige Songs und ein paar stimmungsvolle Nummern prägen das Album. Gemütlicher Songwriter-Pop mit Pennys kraftvoller, manchmal kratziger Stimme im Vordergrund. Die Stücke sind nicht zu einfach, aber auch nicht zu kompliziert und bleiben so gern im Ohr hängen. Anspieltipp ist auf jeden Fall „Cherry“. Hier wurde die perfekte Mischung aus Effekten und stimmlicher bzw. instrumenteller Zurückhaltung gefunden, die es der Melodie und dem Vibe des Songs ermöglicht, sich zu entfalten. Alles passt zusammen: Die Streicher, der Rhythmus, der Gesang. „Cherry“ ist weder aufdringlich noch beliebig. Der Song lädt schlicht dazu ein, unbeschwert den Moment zu genießen. Ganz klar das beste Stück auf „Bend“.
Ob man auch etwas Fernweh in die alte Heimat heraushört? Ja, aber es ist auch spürbar, dass Penny nun in Deutschland angekommen ist. Nicht umsonst nennt sich einer seiner Songs „Hannover“. Dieser Titel gehört auf die bereits angesprochene ruhige Seite von „Bend“. Hier scheint es, als wäre jedes Instrument ganz genau platziert worden, was jedoch teilweise den Antrieb seiner Stücke bremst. Penny kann aber auch anders. „Side of the Road“ beispielsweise ist nicht nur äußerst radiotauglich, sondern erfreut sich zudem noch an einem Video in bester DIY-Manier.
Erik Penny - Side Of the Road
„Bend“ ist ein homogenes Album geworden, doch ist genau das auch sein Manko: Es fehlt stellenweise an Abwechslung. Wer Erik Penny schon einmal live gesehen hat, weiß, dass noch mehr in seiner Stimme steckt, als hier zu hören ist. Man merkt der Platte die Sorgfalt an, mit der sie produziert und einzelne Instrumente und Effekte eingesetzt wurden. Dagegen ist nichts einzuwenden, dennoch wären ein paar mehr Ecken und Kanten wünschenswert. Sei’s drum: Während wir uns also mit Tee und Decke zu „Bend“ auf das Sofa kuscheln, erwarten wir mit Spannung schon das nächste Erik Penny-Werk.
Claudia Jogschies
VÖ: 05.03.2010
Label: Future Pop Stuff / Believe Digital
Tracklist:
01. Under the Gun
02. Santa Ana
03. Honey Please
04. Fear of Flying
05. Hannover
06. Dreaming of You
07. Medicine Line
08. Cherry
09. Fight in You
10. Side of the Road
11. Bend
12. Say You’re Crazy

Erik Penny – Wahl-Berliner und selbst ernannter Curry-Wurst-Fan legt mit „Bend“ endlich sein neues Album vor. Nein, es ist nicht das erste Release, in Eigenregie in seiner Heimat veröffentlichte der gebürtige New Yorker bereits viele seiner Songs. Den Staaten kehrte er vor einiger Zeit den Rücken, der Musik blieb er ganz verbunden. Über ein Jahr Arbeit und viel Sorgfalt stecken in „Bend“ – und das ist deutlich hörbar.
Viele ruhige Songs und ein paar stimmungsvolle Nummern prägen das Album. Gemütlicher Songwriter-Pop mit Pennys kraftvoller, manchmal kratziger Stimme im Vordergrund. Die Stücke sind nicht zu einfach, aber auch nicht zu kompliziert und bleiben so gern im Ohr hängen. Anspieltipp ist auf jeden Fall „Cherry“. Hier wurde die perfekte Mischung aus Effekten und stimmlicher bzw. instrumenteller Zurückhaltung gefunden, die es der Melodie und dem Vibe des Songs ermöglicht, sich zu entfalten. Alles passt zusammen: Die Streicher, der Rhythmus, der Gesang. „Cherry“ ist weder aufdringlich noch beliebig. Der Song lädt schlicht dazu ein, unbeschwert den Moment zu genießen. Ganz klar das beste Stück auf „Bend“.
Ob man auch etwas Fernweh in die alte Heimat heraushört? Ja, aber es ist auch spürbar, dass Penny nun in Deutschland angekommen ist. Nicht umsonst nennt sich einer seiner Songs „Hannover“. Dieser Titel gehört auf die bereits angesprochene ruhige Seite von „Bend“. Hier scheint es, als wäre jedes Instrument ganz genau platziert worden, was jedoch teilweise den Antrieb seiner Stücke bremst. Penny kann aber auch anders. „Side of the Road“ beispielsweise ist nicht nur äußerst radiotauglich, sondern erfreut sich zudem noch an einem Video in bester DIY-Manier.
Erik Penny - Side Of the Road
„Bend“ ist ein homogenes Album geworden, doch ist genau das auch sein Manko: Es fehlt stellenweise an Abwechslung. Wer Erik Penny schon einmal live gesehen hat, weiß, dass noch mehr in seiner Stimme steckt, als hier zu hören ist. Man merkt der Platte die Sorgfalt an, mit der sie produziert und einzelne Instrumente und Effekte eingesetzt wurden. Dagegen ist nichts einzuwenden, dennoch wären ein paar mehr Ecken und Kanten wünschenswert. Sei’s drum: Während wir uns also mit Tee und Decke zu „Bend“ auf das Sofa kuscheln, erwarten wir mit Spannung schon das nächste Erik Penny-Werk.
Claudia Jogschies
VÖ: 05.03.2010
Label: Future Pop Stuff / Believe Digital
Tracklist:
01. Under the Gun
02. Santa Ana
03. Honey Please
04. Fear of Flying
05. Hannover
06. Dreaming of You
07. Medicine Line
08. Cherry
09. Fight in You
10. Side of the Road
11. Bend
12. Say You’re Crazy
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