Fever Ray

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The Knife pausieren zwar offiziell, aber Sängerin Karin Dreijer Anderson macht einfach schon mal solo weiter. Mit der düsteren Elektro-Hypnose "Fever Ray".

Daunenjacken an, Nachtsichtbrillen auf: So kühl und dunkel hat Anderson noch nicht geklungen. Gleich der Opener "If Had A Heart" schaltet die Signale auf Dystopie. In Tradition von Laurie Anderson hat sie ihre Stimme nach unten gepitched, spielt mit Reglern gleichermaßen wie mit Identitätskonstruktionen.
Vorbei ist es erstmal mit der Tanzbarkeit von Knife-Tracks, auf "Fever Ray" wird Langsamkeit geübt. Rar sind die lauten Loops geworden, Sound-Geflechte wie "When I Grow Up" kommen mit wenig Unterbau aus, dafür bricht ein karges Gitarrenlick in die digitale Kulisse ein.

Fever Ray - If I Had A Heart


Acht Monate hat Anderson daran alleine gebastelt, bis das Produzentenduo Van Rivers & The Subliminal Kid dem Projekt den letzten Schliff gaben. Wie das klingt, sagt Song Nummer drei im Namen: "Dry and Dusty". Und zwar so, dass kein Auge trocken bleibt.

Philipp Kohl


VÖ:
27.03.09

Label:
Cooperative / Universal

Tracklist:

1. If I Had a Heart
2. When I Grow Up
3. Dry and Dusty
4. Seven
5. Triangle Walks
6. Concrete Walls
7. Now's the Only Time I Know
8. I'm Not Done
9. Keep the Streets Empty for Me
10. Coconut
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