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Florence And The Machine
Florence And The Machine: Lungs
Noch ein Hype, der hält, was er verspricht: das vor Lebhaftigkeit vibrierende Debütalbum von Florence And The Machine aus England ist alles, was man an Indie-Pop lieben muss - und noch viel mehr!

Nichts gegen schnieke gelockte Jungs-Grüppchen in Röhrenjeans und mit Gitarren in den Händen. Aber wenn man sich mal ein bisschen umguckt, wonach die Musikbranche derzeit giert, dann sind das wohl doch eher hübsche, extravagant gestylte junge Frauen. Und das gilt nicht nur für den Elektropop, wo seit Wochen Lady Gaga, La Roux und Little Boots von den Single-Charts bis zur Underground-Disco das gesamte Feld im Alleingang bestellen. Auch ohne Synthesizer kann man zum Hype werden, wie Florence And The Machine beweist.
Schon zum Jahreswechsel waren sich die BBC und sämtliche Musikexperten Großbritanniens sicher, dass die 25-jährige Florence Mary Leontine Welch und ihre Maschine (womit - wie gesagt - kein Synthesizer, sondern vermutlich die unterstützenden Musiker an Gitarre, Keyboard und Drums gemeint sind) ganz groß durchstarten werden. Jetzt endlich gibt es auch das Album zu den Vorschusslorbeeren - und tatsächlich lässt sich die Begeisterung mit spielender Leichtigkeit teilen.
Mit ordentlich Tempo und einem bei allem Liebreiz nicht zu verachtenden Quäntchen Aggressivität purzeln auf "Lungs" Indie-Pop-Ohrwürmer (teilweise zusammen mit Alex James von Blur geschrieben!) wild durcheinander, wie man sie so unbekümmert nicht aller Tage zu hören bekommt. Und vor allem nicht von so einer eindringlichen, angenehm unperfekten Stimme vorgetragen!
Florence & The Machine - Rabbit Heart (Raise It Up)
Wer versuchen will, die Engländerin in eine bestimmte Schublade zu zwängen, wird sich damit schwer tun. Denn Florence And The Machine vereint lässig die exzentrisch-schönen Melodien von Bat For Lashes mit der Melancholie Cat Powers, der Toughness von P.J. Harvey und dem britischen Sarkasmus Lily Allens. Außerdem muss die Schublade erst noch gezimmert werden, in die jemand gehört, der ganz nonchalant von Prügeleien zwischen Liebenden und seinem verdorbenen Ruf singt, nur um kurz danach das vor allem aus dem "Sex and The City"-Finale bekannte "You've Got The Love" zu covern.
Patrick Heidmann
VÖ: 10.07.09
Label: Universal
Tracklist:
01. Dog Days Are Over
02. Rabbit Heart (Raise It Up)
03. I'm Not Calling You A Liar
04. Howl
05. Kiss With A Fist
06. Girl With One Eye
07. Drumming
08. Between Two Lungs
09. Cosmic Love
10. My Boy Builds Coffins
11. Hurricane Drunk
12. Blinding
13. You've Got The Love

Nichts gegen schnieke gelockte Jungs-Grüppchen in Röhrenjeans und mit Gitarren in den Händen. Aber wenn man sich mal ein bisschen umguckt, wonach die Musikbranche derzeit giert, dann sind das wohl doch eher hübsche, extravagant gestylte junge Frauen. Und das gilt nicht nur für den Elektropop, wo seit Wochen Lady Gaga, La Roux und Little Boots von den Single-Charts bis zur Underground-Disco das gesamte Feld im Alleingang bestellen. Auch ohne Synthesizer kann man zum Hype werden, wie Florence And The Machine beweist.
Mit ordentlich Tempo und einem bei allem Liebreiz nicht zu verachtenden Quäntchen Aggressivität purzeln auf "Lungs" Indie-Pop-Ohrwürmer (teilweise zusammen mit Alex James von Blur geschrieben!) wild durcheinander, wie man sie so unbekümmert nicht aller Tage zu hören bekommt. Und vor allem nicht von so einer eindringlichen, angenehm unperfekten Stimme vorgetragen!
Florence & The Machine - Rabbit Heart (Raise It Up)
Wer versuchen will, die Engländerin in eine bestimmte Schublade zu zwängen, wird sich damit schwer tun. Denn Florence And The Machine vereint lässig die exzentrisch-schönen Melodien von Bat For Lashes mit der Melancholie Cat Powers, der Toughness von P.J. Harvey und dem britischen Sarkasmus Lily Allens. Außerdem muss die Schublade erst noch gezimmert werden, in die jemand gehört, der ganz nonchalant von Prügeleien zwischen Liebenden und seinem verdorbenen Ruf singt, nur um kurz danach das vor allem aus dem "Sex and The City"-Finale bekannte "You've Got The Love" zu covern.
Patrick Heidmann
VÖ: 10.07.09
Label: Universal
Tracklist:
01. Dog Days Are Over
02. Rabbit Heart (Raise It Up)
03. I'm Not Calling You A Liar
04. Howl
05. Kiss With A Fist
06. Girl With One Eye
07. Drumming
08. Between Two Lungs
09. Cosmic Love
10. My Boy Builds Coffins
11. Hurricane Drunk
12. Blinding
13. You've Got The Love
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