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The White Stripes
The White Stripes: Get Behind Me Satan
Dem neuen Schnurrbärtchen von Jack, der spooky Kostümierung im Video zur "Blue Orchid"-Single und vor allem sämtlichen erklärten Unterschieden in der Herangehensweise an das neuen Album zum Trotz, bleibt dennoch mehr oder weniger alles beim Alten im Hause Stripes, pardon, White: Sie, die Meg, drischt in die Felle, während er, der Jack, beherzt in die Saiten greift. Okay, auf "Get Behind Me Satan" mehr denn je in die akustischen statt die der E-Gitarre und obendrein haut er auch noch öfter mal in die schwarz-weißen Tasten - trotzdem haben sich die White Stripes auf einer Ebene etabliert, auf der Überraschungen schwer fallen. Zumal das wirklich Unerwartete, die Tatsache, dass ein relativ unspektakuläres Duo mit seiner Version des Blues derartige Höhen erklimmen kann, bereits zwei Alben zuvor eingetreten ist. Halten wir also fest, dass im Grunde so gut wie jeder Song auf "Get Behind Me Satan" auch auf beinahe jedem seiner Vorgängeralben hätte erscheinen können, und dass Jack und Meg White ihren Popularitätszenit bereits erreicht haben dürften. Diesen Status wird die neue Platte nicht verändern - nicht nach oben, aber auch nicht nach unten.
Text: Torsten Hempelt
