Greatest Hitz

Alben von Limp Bizkit

Empfohlen von

  • Dieser Artikel wurde noch nicht empfohlen.

Diesen Artikel bei Facebook empfehlen:

Tags

HitZZZZ. Ja, das stimmt. Gleich mehrere davon hatten das sich dauerinszenierende Tattoo-Rotkäppchen Fred Durst und seine übrigen MTV-gefälligen Platzhirsche von Limp Bizkit in den letzten acht Jahren.

"Faith" (aus dem "Three Dollar Bill Y'All"-Album), "Break Stuff" (aus "Significant Other") oder "Take A Look Around" (aus dem 12-Millionene-Megaseller "Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavoured Water") sorgten für reichlich Schmiss in der Metal-Disse, wenn die Jungs die Mädchen zur kleinen Bizkit-Balz aufforderten. Gäbe es den Nu-Metal-Musikantenstadl, Limp Bizkit könnten den Eröffnungsmarsch "Nookie" anstimmen, vor Orgy, Coal Chamber und wie sie alle hießen herlaufen und Herr Durst könnte uns den Metal-Moik machen. Falls jemand nicht mehr weiß, was Nu-Metal war: Nu-Metal wurde von irgendwelchen Trend-Metallern in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre erfunden um mit den altbackenen, sich bis Mitte der Neunziger hinschleppenden Heavy-Metal-Klischees ein wenig aufzuräumen. Mit vermeintlich satten Hip-Hop-Beats, androgyn angehauchtem Rumgepierce allerorten und viel ‚Fuck' im Text war aber eben jener Nu-Metal schnell nicht mehr ganz so New und gilt als heutiges Kassengift. In Zeiten des Everything-Indie ist Nu-Metal sozusagen der Kevin Costner der Musikstile. "Greatest Hitz" versammelt nun die dicksten Dinger vom Durst und die sind für viele (in meinem Freundeskreis) in solch geballter Form mehr als nur grenzwertig. Qualitativ durchwachsen gibt es 14 ehemalige Hitzzzz und drei neue, darunter auch den sehr grenzwertigen Versuch Mötley Crües Spandex-Rock "Home Sweet Home" mit "Bitter Sweet Symphony" von The Verve zu kreuzen.

Text: Heiko Reusch

Share/Bookmark

Kommentar schreiben

Dein Name:
Bitte den nebenstehenden Sicherheitscode hier eingeben: