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Siebziger, Achtziger und Neunziger revisited - die britischen Alleskönner von Hot Chip wagen mit ihrem neuen Album "One Life Stand" einen fulminanten und aberwitzigen Ausflug in die Popgeschichte.

Aller guten Dinge sind drei und wer bei jedem Release erneut zum Kritiker- und Publikumsliebling auserkoren wird, muss es sich mit der Fanschar irgendwann verscherzen. Ein Album darf wenigstens daneben gehen, damit das nächste wieder über den Klee gelobt werden kann - die englischen Hot Chip pfeifen seit ihrer Gründung vor nunmehr zehn Jahren auf solche und ähnliche Gesetze im Popbetrieb und legen mit "One Life Stand" ihr einmal mehr ihr bislang bestes Album vor.
Ohne Übertreibung, denn was die neuen Songs veranstalten spottet jeder Beschreibung: Es gibt New Wave-Beats wie sie seit Blondie als ausgestorben gelten; minimalen Techno, wie er eigentlich nur um vier Uhr morgens in miefigen, halblegalen Elektroclubs gespielt wird und natürlich den maßgeschneiderten Gesang von Chefnerd Alexis Taylor. Diese krude Mixtur aus allem was die Musikgeschichte zu bieten hat, vermengen Hot Chip mit einem Popverständnis, dass sich klar an Madonna oder Prince orientiert.
Detroit, London, L.A., New York, Berlin oder München - der "One Life Stand" findet überall statt und hat nirgends sein Zuhause. Hot Chip liefern Partymusik, schwärmerische Balladen und brillante Hymnen für ein Jahr, wie es von solchen Alben nur noch wenige hervorbringen wird. Groß, mächtig und wahnsinnig, dass sind die neuen Songs dieser fulminanten Band geworden, auf deren Totalausfall wir weiter warten müssen - bis jetzt gibt es für sie nur ein Ziel: Ganz nach oben.
Selbst wenn die Luft dort dünn werden kann, soll es zu diesem Zeitpunkt nicht interessieren, was Hot Chip ihrem "One Life Stand" hinzufügen wollen - eine Platte, genauso so cool wie der Titel es verspricht. Extrapunkt allein dafür.
Marcus Willfroth
Vö: 29.1.10
Label: Parlaphone/EMI
Tracklist:
01. Thieves In The Night
02. Hand Me Down Your Love
03. I Feel Better
04. One Life Stand
05. Brothers
06. Slush
07. Alley Cats
08. We Have Love
09. Keep Quiet
10. Take It In

Aller guten Dinge sind drei und wer bei jedem Release erneut zum Kritiker- und Publikumsliebling auserkoren wird, muss es sich mit der Fanschar irgendwann verscherzen. Ein Album darf wenigstens daneben gehen, damit das nächste wieder über den Klee gelobt werden kann - die englischen Hot Chip pfeifen seit ihrer Gründung vor nunmehr zehn Jahren auf solche und ähnliche Gesetze im Popbetrieb und legen mit "One Life Stand" ihr einmal mehr ihr bislang bestes Album vor.
Ohne Übertreibung, denn was die neuen Songs veranstalten spottet jeder Beschreibung: Es gibt New Wave-Beats wie sie seit Blondie als ausgestorben gelten; minimalen Techno, wie er eigentlich nur um vier Uhr morgens in miefigen, halblegalen Elektroclubs gespielt wird und natürlich den maßgeschneiderten Gesang von Chefnerd Alexis Taylor. Diese krude Mixtur aus allem was die Musikgeschichte zu bieten hat, vermengen Hot Chip mit einem Popverständnis, dass sich klar an Madonna oder Prince orientiert.
Detroit, London, L.A., New York, Berlin oder München - der "One Life Stand" findet überall statt und hat nirgends sein Zuhause. Hot Chip liefern Partymusik, schwärmerische Balladen und brillante Hymnen für ein Jahr, wie es von solchen Alben nur noch wenige hervorbringen wird. Groß, mächtig und wahnsinnig, dass sind die neuen Songs dieser fulminanten Band geworden, auf deren Totalausfall wir weiter warten müssen - bis jetzt gibt es für sie nur ein Ziel: Ganz nach oben.
Selbst wenn die Luft dort dünn werden kann, soll es zu diesem Zeitpunkt nicht interessieren, was Hot Chip ihrem "One Life Stand" hinzufügen wollen - eine Platte, genauso so cool wie der Titel es verspricht. Extrapunkt allein dafür.
Marcus Willfroth
Vö: 29.1.10
Label: Parlaphone/EMI
Tracklist:
01. Thieves In The Night
02. Hand Me Down Your Love
03. I Feel Better
04. One Life Stand
05. Brothers
06. Slush
07. Alley Cats
08. We Have Love
09. Keep Quiet
10. Take It In
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Very good electronic and the dance music very much is pleasant to me.
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