Howl

Alben von Black Rebel Motorcycle Club

  • Live in London
  • iTunes Session

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Wenn man es nicht besser wüsste, würde man es glatt für eine geschickte Marketingstrategie halten: Anfang des Jahres hatte die Musikwelt nach Meldungen über die kurzweilige Trennung von Drummer Nick Jago und die endgültige von "Virgin" noch um das Fortbestehen des BRMC gebangt. Wenige Monate später legt der Dreier nun mit "Howl" wie aus dem Nichts mal eben so das beste Album seiner bisherigen Karriere vor. Und das obwohl - oder gerade weil -  die Band Altbewährtes hinter sich gelassen hat. Vorbei die Zeiten, in denen die Verstärker auf Maximum liefen. 2005 werden leisere und vor allem unerwartete Töne angeschlagen. Statt düsterem Rock gibt es auf "Howl" satten Country, Blues und Folk. Vom groovenden "Shuffle Your Feet" über das an Bob Dylan erinnernde "Complicated Situation" bis zu den nur von Akustik-Gitarre und Peter Hayes´ eindringlichem Gesang lebenden "Devil´s Waitin´" und "Faultline" - Mit den dreizehn neuen Songs stellen BRMC vor allem eines unter Beweis: Kraft und Energie kommen nicht zwangsläufig aus verzerrten Gitarrenwänden. Quiet is the new loud? Offensichtlich.

Text: Steffi Erhardt

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