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Lapko
Lapko: A New Bohemia
Sie kommen aus dem hohen Norden, doch ihr melancholischer Alternative-Rock klingt international: Lapko aus Harjavalta, Finnland.

Fast 14 Jahre Bandgeschichte haben die drei Finnen von Lapko mittlerweile auf dem Buckel und in dieser Zeit insgesamt drei Alben seitdem eingespielt. Der Beweis, dass die Finnen an sich in Sachen Arbeitsdruck die Ruhe weg haben.
Im Falle von Lapko kommt diese entspannte Herangehensweise dem Endresultat aber nur zu Gute. Qualität braucht bisweilen halt seine Zeit. Mit "A New Bohemia" erscheint nun ihr vierter Longplayer. In Finnland bereits eine große Nummer, wird der melancholische Alternative-Rock der drei Nordlichter auch in unseren Breitengraden spätestens mit ihrem aktuellen Output viele Anhänger finden. Bereits auf ihren drei Vorgängern konnten Lapko mit ihrem unkonventionellen Mix aus Metal - und New Wave-Elementen überzeugen. Der wuchtige und teils epische Grundsound der Band steht im krassen Gegensatz zur fast schon femininen Stimme von Sänger Malja. Dennoch vermag sein Organ sich perfekt in den Sound einzubinden, ohne die Musik zu splitten. Vergleiche mit Mew, oder auch Placebo liegen schnell auf der Hand. Doch Lapko beweisen auch auf ihrer neuen Scheibe, dass sie weitaus mehr zu bieten haben.
Am Ende bleibt der Eindruck haften, dass hier sicherlich die eine, oder andere Scheibe der oben genannten Bands bei den Finnen zu Hause auf Rotation läuft, man es aber dennoch schafft, der eigenen Produktion einen individuellen Stempel aufzudrücken. Eine runde Sache, die nur zu Hoffen lässt, dass sich Lapko mit dem nächsten Album nicht ganz so viel Zeit lassen.
Kai Butterweck
VÖ: 12.03.2010
Label/Vertrieb: Fullsteam / Pias
Tracklist:
1. I Don't Even Kill
2. King & Queen
3. I Shot the Sheriff
4. A New Bohemia
5. Summer Nights
6. Horse and Crow
7. Please Need Me
8. Grab the Stick
9. Kiss 'n' Cry
10. Share Today

Fast 14 Jahre Bandgeschichte haben die drei Finnen von Lapko mittlerweile auf dem Buckel und in dieser Zeit insgesamt drei Alben seitdem eingespielt. Der Beweis, dass die Finnen an sich in Sachen Arbeitsdruck die Ruhe weg haben.
Im Falle von Lapko kommt diese entspannte Herangehensweise dem Endresultat aber nur zu Gute. Qualität braucht bisweilen halt seine Zeit. Mit "A New Bohemia" erscheint nun ihr vierter Longplayer. In Finnland bereits eine große Nummer, wird der melancholische Alternative-Rock der drei Nordlichter auch in unseren Breitengraden spätestens mit ihrem aktuellen Output viele Anhänger finden. Bereits auf ihren drei Vorgängern konnten Lapko mit ihrem unkonventionellen Mix aus Metal - und New Wave-Elementen überzeugen. Der wuchtige und teils epische Grundsound der Band steht im krassen Gegensatz zur fast schon femininen Stimme von Sänger Malja. Dennoch vermag sein Organ sich perfekt in den Sound einzubinden, ohne die Musik zu splitten. Vergleiche mit Mew, oder auch Placebo liegen schnell auf der Hand. Doch Lapko beweisen auch auf ihrer neuen Scheibe, dass sie weitaus mehr zu bieten haben.
Am Ende bleibt der Eindruck haften, dass hier sicherlich die eine, oder andere Scheibe der oben genannten Bands bei den Finnen zu Hause auf Rotation läuft, man es aber dennoch schafft, der eigenen Produktion einen individuellen Stempel aufzudrücken. Eine runde Sache, die nur zu Hoffen lässt, dass sich Lapko mit dem nächsten Album nicht ganz so viel Zeit lassen.
Kai Butterweck
VÖ: 12.03.2010
Label/Vertrieb: Fullsteam / Pias
Tracklist:
1. I Don't Even Kill
2. King & Queen
3. I Shot the Sheriff
4. A New Bohemia
5. Summer Nights
6. Horse and Crow
7. Please Need Me
8. Grab the Stick
9. Kiss 'n' Cry
10. Share Today
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