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Alben von Lena Meyer-Landrut

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Bitte lieber jetzt schon Strickkurse: Ein Plädoyer gegen das Prinzip Lena Meyer-Landrut und die Hannoverisierung der deutschen Poplandschaft.

Lena Meyer-Landrut – im Moment heißt sie wohl wieder einfach nur Lena, aber wer will das schon wirklich alles genau verfolgen? – sei jetzt weg von Stefan Raab, ihr neues Album ein emanzipatorisch wichtiges Werk mit völlig neuem Ansatz und tollen, hippen Kollabos; kurz: Lena sei erwachsen geworden und doch gar nicht so übel. So hört man derzeit oft, erstaunlich oft sogar in Medien, denen man so etwas wie einen gediegenen Feuilleton-Sachverstand durchaus unterstellen mochte.

Nun ja, sagt sich da auch der Popskeptiker, warum nicht? Es gab ja immerhin schon eine deutsche Teenie-Band, die das mit dem "das-Album,-das-zeigen-soll,-dass-ich-jetzt-ernstzunehmen-bin" auf vorbildliche Weise hinbekommen hat, allerdings leider nur künstlerisch gesehen. Die Band Echt war um die Jahrtausendwende gerade bei musikalisch weniger Auskennerischen schwer angesagt und nicht nur aber vor allem auch schon des Namens wegen sowieso der genialste Coup der deutschen Musikindustrie, bevor ein Stefan Raab auf der Bühne auftauchte und den deutschen Medien-Mainstreampop usurpierte. Echt meinten es aber durchaus ernst mit dem "Wir-machen-jetzt-unser-Ding" und lieferten mit "Recorder" ihr tatsächlich bestes Werk ab. Meint: absolut credibel und Kritiker-tauglich, mit guten Songs, ohne die eigene Teenie-Vergangenheit zu verraten. Das Album war ein Mordsflop, die schon angesetzte Tour verkaufte mehr oder weniger null Tickets und wurde abgesagt, die Band löste sich auf. Aber sie hatte ein tolles Album geschaffen. Lenas neues Album "Stardust" ist davon Lichtjahre entfernt.

Es ist – man kann das ohne jeden Häme-Vorbehalt ganz sachlich anmerken – ein außerordentlich dünnes Werk, getragen von ein paar Lullaby-Melodiechen, denen die bekannt untragfähige Stimme keinerlei Eindrücklichkeit abzugewinnen vermag und von denen buchstäblich keine im Ohr hängen bleibt. "Da fehlt der Hit!" ist der passende klassische frühere A&R-Spruch, wenn man als unbekannter Musiker mit so etwas um die Ecke käme. Was in der Liga der Meyer-Landruts natürlich durchaus Berechtigung hat, es waren schließlich diese gesuchten Hits, die all die anderen Künstler auf einem Label mit durchschleppten, denen es an Glück oder einem fähigen Productmanager mangelte.

Heutzutage ist das einigermaßen egal, weil es – so ist das in der schönen neuen Welt, in der es noch drei über die Jahre konsequent zusammenfusionierte Majors und immer weniger überlebensfähige Independents gibt – schon reicht, wenn man den Marketingetat eines dieser Majors im Rücken hat, um zumindest erstmal wahrgenommen, also im Radio gespielt zu werden, und in der Gala aufzutauchen. "Ich stelle mir mein Leben in 20 Jahren so vor, dass ich einen Bauernhof habe und den ganzen Tag die Hunde und Kinder erziehe, dass ich backe und koche. Und vielleicht biete ich Strickkurse an … Ich kann nämlich richtig gut stricken." So steht es denn tatsächlich in der Gala. Es ist natürlich eine grundlegende künstlerische Bankrotterklärung der Popmusik, in der Gala überhaupt freiwillig stattzufinden. Noch schlimmer als – ausgerechnet – für Opel zu werben oder sich von einem Christian Wulff – schon als damaliger Ministerpräsident ein unausstehlicher Schmierlappen – hochöffentlich zum Grand Prix-Sieg gratulieren zu lassen. Willkommen im Hannoverschen Geist.

Hannover ist – auch das lässt sich ganz sachlich konstatieren – die im Popkontext verrufenste deutsche Stadt. Kein Wunder, die Scorpions, Fury In The Slaughterhouse, Mousse T, Scooter und Heinz Rudolf Kunze kommen von da, es ist ein Œuvre, für das sich Hannover eigentlich permanent entschuldigen müsste, so wie Kanada für Bryan Adams oder die DDR für Karat. Wer wissen will, wie sich "Pop"-Hannover auch anderswo anfühlt, muss nur auf ein Konzert von Lena Meyer-Landrut gehen, auch wenn die inzwischen in Köln lebt, was es genau genommen noch schlimmer macht. Wenn die ihren eigenen aktuellen – nennen wir es – Hit "Stardust" aufführt, wirkt das wie die total überzüchtete Parodie der Lena, die man halt aus dem Fernsehen so kennt. Erstaunlich ist, dass es Menschen gibt, die vor der Bühne enthemmt johlen und klatschen, die zu diesem grauenhaft nervenden Musikschrott tatsächlich – nennen wir es – tanzen, die am Ende gar nach Zugaben rufen, während Menschen bei Besinnung froh sind, das nun alles überstanden zu haben.

Es ist ein Publikum, das neue Musik nur aus dem Radio kennt, irgendwo eingepresst zwischen Höreraktionen, Wetterbericht und Blitzerwarnungen. Oder aus den Werbeblöcken von RTL: "mehr im Web!" Die nicht wissen, dass es keine "gute Castingshow" geben, dass der ESC vielleicht wahr-, aber keinesfalls ernstgenommen werden kann. Denen eine musikalische Sozialisierung in richtigen Plattenläden, richtigen Clubs oder richtigen Musikblogs komplett fehlt. So wie Lena Meyer-Landrut, der man das auch nach den Jahren immer noch dramatisch anmerkt, da kann sie noch so oft von Miss Li und der tollen Zusammenarbeit schwärmen. Es ist und bleibt das vertonte Hannover. Pseudo-Popmusik mit Pseudo-Leidenschaft und Pseudo-Hippness. Und das vergessen und verzeihen wir auch einer vielleicht sonst ganz sympathischen jungen Frau auf gar keinen Fall.


Jörg Augsburg


(Fotos: Universal / Sandra Ludewig)


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Abt vor 227d 11h 

Werter Herr Augsburg.
Warum sollen Ihnen die Lena-Fans zur Seite stehen? Bei einem solchen Schmähartikel? Nicht solchen Quark schreiben und fertig. Es gibt zu Lenas drittem Album so viel Lob (international) und auch sachliche, fachlich begründete Kritik, aber nicht niedermachend. KünstlerInnen von internationalem Rang haben ihr Tür, Tor, Ohr, Erfahrung geöffnet und gegeben. Was für eine Kluft zwischen Ihrem ... und der Realität.

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Lukas vor 233d 3h 

Bitte keine Augsburgisierung der deutschen Poplandschaft! Nur des Wortspiels wegen. Mehr fällt mir zu dem Quatsch nicht ein.

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fubak vor 234d 12h 

Das Niveau der jüngsten Kommentare hier fällt auf den Autor zurück, er hat die Maßstäbe gesetzt.
Mit @Ecke Ecke bekommt er jetzt offenbar auch Unterstützung von Gestalten, die wohl weniger in den "richtigen Musikblogs" als vielmehr auf YouTube o.ä. Seiten "sozialisiert" wurden (um in der Diktion des Artikels zu bleiben).
Ob ihn das freut?

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Patrick vor 235d 2h 

Wow ich bin erstaunt wie man es geschafft hat soviel Scheiße in einen so langen Text unterzubringen, das schafft wahrlich nicht jeder

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Ecke Ecke vor 235d 2h 

also ich stimme dem artikel zu 100% zu.. diese lena-fans regen mich allerdings fast noch mehr auf! kommen mit irgendwelchen pseudoargumenten, greifen einen direkt an und verschließen gleichzeitig selbst die augen vor der wahrheit.. selbst bei einer ganz offensichtlich unterirdischen gesangsleistung mit jeder menge schiefer töne spricht man davon, wie toll sie doch wäre und kriegt ein "wäwä du singst bestimmt selbst total schief" zu hören.. da wundert es mich auch nicht, dass solche leute nicht in der lage sind, zu sehen, dass "künstler" wie lena nur ein produkt sind und von ihrem image leben. diese ach so doofen indies haben einfach nur keinen bock verarscht und ausgebeutet zu werden!

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rogon vor 235d 3h 

Was für ein kleinkarierter Müll.
@popshot:
Wenn es keine Wut ist, dann vielleicht Berechnung nach dem Prinzip "Aufmerksamkeit um jeden Preis".
Hat ja offenbar geklappt.

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Popshot vor 235d 10h 

Haha, sehr unterhaltsam. Natürlich auch die Kommentare.

Warum sollte der Antrieb für die Kritik Wut sein? Kritik begründen und belegen? Absurd, hier geht's ja um Geschmack - und über den lässt sich (nicht) streiten.

Ich finde es absolut richtig, auch mal zu sagen, wenn etwas nicht gefällt.

Aber eine Lanze für ECHT brechen? Das geht nun wirklich gar nicht! ;-)

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Lieber Hannover als Augsburg vor 236d 5h 

Wenn man den Text liest, könnte man meinen, sie halten alle, die Schokolade mögen für Banausen, und nur sie, der den schwedischen Surströmming für sich entdeckt hat, wären der wahre Feinschmecker. Offensichtlich ist bei ihrer Sozialisierung im Plattenladen einiges schief gelaufen. Jedenfalls haben sie ein grosses Defizit bezüglich sozialer Kompetenzen im Bereich eines respektvollen und fairen Umgangs. Anders kann ich mir jedenfalls ihren ätzenden Rundumschlag gegen alles was aus Hannover ist nicht erklären. Der Gipfel der Unverfrorenheit ist jedoch der Vorwurf gegenüber Frau Meyer-Landrut, nach ihrer Rückreise aus Oslo vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulf Glückwünsche und einen Strauss Blumen entgegen genommen zu haben.
Ich werde jetzt erst einmal eine weitere Schachtel Pralinen genießen, d.h. ich lasse mich wieder von Lenas wunderbaren Album in gute Laune bringen. Danke Lena, wir Hannoveraner halten zusammen. Und sie, Herr Augsburg, können ja weiter an ihrem stinkenden Fisch kauen.

Guten Appetit

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karlo vor 236d 7h 

Das ging runter wie Öl! Da hat sich ja mal ein aufgeblasener, blasierter, "auskennerischer" Pseudokenner und in elitärem Dünkel feststeckender, vorurteilsbehafteter "Musikkritiker" demaskiert und bloßgestellt, herrlich. Und übrigens, HRK kommt nicht aus Hannover, du Auskenner.

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Solo vor 236d 13h 

Der Verfasser, der andere Menschen als Schmierlappen bezeichnet, darf sich gleich dort einreihen.
Denn es mangelt offensichtlich nicht nur an fachlicher, sondern auch an menschlicher Kompetenz.

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jonas vor 236d 15h 

Jörg, du sprichst mir aus dem Herzen!

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Kermit vor 236d 15h 

Was für ein Honk. Was für ein dummes, blasiertes Arschloch.

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Jericho vor 236d 15h 

Herr Augsburg mag ja gerne sein Leid klagen über bösen Kommerz (wovon er wohl lebt?), Mainstream-Pop und Castingshows, nur hat er sich mit Lena Meyer-Landrut ausgerechnet das denkbar unpassendste Beispiel für seine Ideologie-nassen Thesen gesucht.
Schade, wenn die Scheuklappen so groß sind, dass sie bis über die Ohren reichen.

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gouthef vor 236d 16h 

Was will der Autor eigentlich erzählen?
Dieser bemüht aggressive Text taugt allenfalls dazu sich unter eingefleischten Keller-Indies einen Namen zu machen.

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Joe vor 237d 2h 

Meinen herzlichen Dank allen bisherigen Kommentarschreibern, noch besser werde ich nur von Lena selbst unterhalten! Muss gleich das Album noch mal starten!

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Tschingbum vor 237d 2h 

@Tusch: Tja, woher nimmt der Autor seine Wut? Vielleicht generiert er sie aus seinem Frust als alternder Indie-Boy? Der Artikel ist jedenfalls so bedeutsam wie der bedeutungsloseste Mainstream-Track auf diesem Planeten. Dennoch: Es ist amüsant dieses Geschreibsel zu lesen, ja wirklich; es ist halt totaler Quatsch! *lach*

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tusch vor 237d 4h 

Merkwürdiger Artikel.
Woher nimmt der Autor bloß seine ganze Wut?

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Jumps vor 237d 4h 

Was'n? Unterm Strich hat er doch recht...

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slouphic vor 237d 5h 

Das eine oder andere über die Hardcore-Indies hat man ja schon gehört oder gelesen, aber das hier spottet ja jeder Beschreibung.
Was für eine Verzweiflung spricht aus diesen Zeilen, welche Hilflosigkeit aus den gewzungenen Forumlierungen, welche Ohnmacht aus all dem so apodiktisch vorgetragenen Blödsinn ...
Man möchte den Autor tröstend in den Arm nehmen, das hat offenbar viel zu lange niemand mehr getan!

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Kreuzer vor 237d 6h 

Für alle, die sich den gemessen am überschaubaren Inhalt zu lang geratenen Artikel ersparen wollen, hier die Kurzfassung: Jörg Augsburg und seine Indie-Kumpels cool, Lena und Hannover scheiße. Doch, wirklich, mehr ist da kaum zu finden, wenn man Dünkel, Ressentiment und geifernden Hass mal beiseite lässt.

Eine Sängerin, die alternde Gralshüter der reinen Indie-Lehre so aus der Fassung bringt, kann nicht alles falsch gemacht haben. Zumindest lässt sie die Einfältigeren unter ihnen so unvorsichtig werden, dass sie mit Schaum vorm Mund ausplaudern, worauf es ihnen wirklich ankommt: Nicht etwa auf die Musik, nein auf die "Sozialisierung in richtigen Plattenläden, richtigen Clubs oder richtigen Musikblogs". Dafür vielen Dank!

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... vor 237d 6h 

Ich hoffe, für diese unheimlich enge Hipstersicht ohne direkten Bezug zur kritisierten Musik wurden sie nicht bezahlt. Wer negative Kritik gibt, sollte diese zumindest begründen und belegen(das selbe gilt natürlich auch für positive Kritik, aber bei negativer ist es besonders wichtig), aber Mister Kritiker kennt diese Grundsätze wohl nicht. Vielleicht wollte er ja eigentlich für die Bild arbeiten, das würde zur Qualität des Artikels passen.

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München vor 237d 8h 

Augsburg ist impotent.

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Mal was anderes ... vor 237d 8h 

... welche finsteren Mächte haben eigentlich dieser ach so alternativen und unabhängigen Seite, die sich nicht nur in diesem Artikel so heldenhaft gegen alles kommerzielle und mainstream-Verdächtige stellt, diese Werbung aufgezwungen?
Oder sind McDonald, Sky und Commerzbank neuerdings Indie-Labels?
:D

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Der Dankbare vor 237d 8h 

Vielen Dank, dass sie mich auf dieses Album aufmerksam gemacht haben. Durch ihren vor überheblicher Arroganz triefenden Artikel war ich neugierig geworden, worüber sie sich so ereifern, und habe das Album bei amazon probegehört. Ich wußte sofort, dieses Album muß ich haben, und habe es sofort bestellt. Ich kann es gar nicht erwarten, die Songs in voller Länge zu höhren.

Danke, danke, danke

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Dr. Know vor 237d 9h 

Ich bin sicher, Jörg Augsburg produziert zuhause in seinem Hobbykeller sensationell avantgardistischen Indie-Mist, den kein Mensch hören will. Anders kann ich mir seine verbalen Ausfälle in dieser "Kritik" nicht erklären. Ich habe mir Lenas neues Album gekauft. Und es gehört zu denen, die ich mir nicht nur einmal, sondern schon mehrmals mit großem Vergnügen angehört habe. Ich kann es allen wärmstens empfehlen, die an frischer, gutgemachter Gute-Laune-Pop-Musik interessiert sind. Dass Lena darüber hinaus schlagfertig, witzig und überaus gutaussehend ist, spielt bei einem so guten Album schon gar keine Rolle mehr.

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Lisa vor 237d 10h 

Ich bin kein ausgesprochener Lena-Fan, aber mir gefällt, was sie macht. Darf ich dann hier schreiben?
Wie ich mitbekommen habe, ist die Single auf Platz 2 in die Charts eingestiegen und seitdem permanent in den Top 10. Man kann Stardust also wohl durchaus einen Hit nennen (man könnte aber auch D. Nuhr zitieren).
Außer Herrn Augsburg scheint es hierzulande ja kaum jemand mit gediegenem Feuilleton-Sachverstand" zu geben - Selbstüberschätzung?
Inhalt und Tenor dieser "Kritik" verleiten mich zu der Frage: Kann der Autor auch stricken? Wenn ja, dann lieber jetzt schon...

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Neuer Lena-Fan vor 237d 10h 

Ich wollte das Album eigentlich nicht kaufen, aber nachdem, was Herr Augsburg hier schreibt, muss es ja wirklich ein sensationell gutes Album sein. Ich kenne niemanden, der weniger Ahnung von guter Musik hat wie er.
Ich freue mich schon darauf, wenn der Paketbote mir das Album bringt. Lena hat gerade einen neuen Fan gewonnen und ich werde nicht der einzige bleiben. Sie wird auch in Zukunft mit ihrer Musik erfolgreich sein. Nicht weil sie die Unterstützung einer großen Plattenfirma hat, sondern weil sie einfach gute Musik macht.

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plenoparus vor 237d 10h 

Erstaunlicher Artikel für eine Seite, die sich mit Musik zu beschäftigen vorgibt.
In einem einzigen Satz wird mit den pauschalen Begriffen "Dünnes Werk", "Melodiechen" und "bekannt (!) untragfähige Stimme" der musikalische Teil abgearbeitet.
Ohne jeden Versuch eines Belegs, dafür mit der entlarvenden Vorabexculpierung "ohne jeden Häme-Vorbehalt ganz sachlich" eingeleitet.

Der Rest des Beitrags lohnt in seiner bewußten Ignoranz keine Entgegnung.
Gemessen an diesem Artikel könnte man bei der Selbstcharakterisierung der Seite als "Alternative Musikpropaganda" die "Musik" ohne Verlust entfallen lassen.

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Münster vor 237d 11h 

Lustige "Kritik", die Sie da geschrieben haben. Ist ne Parodie, oder?

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Augsburg
Augsburg vor 237d 11h 

War nur ein Vorschlag. *g*

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Hans vor 237d 11h 

Jeder, der Ihnen widerspricht, ist also ein "Fan" und hat kein Recht auf eine eigene Meinung?

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Augsburg
Augsburg vor 237d 12h 

Werte Lena Meyer-Landrut-Fans,

meint ihr, es wäre vielleicht machbar, einen von euch hier stellvertretend für alle sprechen zu lassen? Das würde mir und euch viel Nerverei ersparen.

Danke

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Hans vor 237d 12h 

"Im Moment heißt sie wohl wieder einfach nur Lena". Pardon, so heißt sie von Anfang an, seit ihrer ersten Single 2010. Wer gleich im 1. Satz offenbart, dass er sich so wenig mit einer Künstlerin beschäftigt hat, dass er ihren Namen nicht kennt, von dem erwarte ich erst gar keine sachliche Kritik. Und in der Tat: die kommt auch nicht. Wenn ein 19jähriges Mädchen aus dem Flugzeug steigt und gleich als erstes der Ministerpräsident auf sie zurennt, so wäre natürlich die einzig verantwortbare Reaktion gewesen, ihm den Handschlag zu verweigern und die Blumen abzulehnen.
Geht's noch? Was hat so ein Mist in einer Musikkritik zu suchen?

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Naja vor 237d 12h 

Das sind offenbar beste Voraussetzungen für einen riesigen kommerziellen Erfolg. :)
Immerhin findet keiner der in Deutschland gut verkaufenden Künstler den Beifall der hiesigen Snobistischen Musikkritiker. Und anhaltender Erfolg auf dem Musikmarkt ist wahrscheinlich genau das was Lena will.

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WTF vor 237d 12h 

Ganz, ganz tolles bissiges Pamphlet geworden, eine sachliche Kritik hätte ich aber noch schöner gefunden.
Warum der Autor aber beleidigenderweise gleich alle ESC Fans und Castingshowseher am liebsten in Tonne treten würde, kann ich mit nur mit dem typischen Indie-Guru Denken erklären: Wenn die Musik mehr als 160 Leute kennen, muss sie scheiße sein.
p.s. Rolling Stone hat das Album mit 3* bewertet.

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