- Melt! Festival
- The Shins
- Michael Kiwanuka
- Various Artists
- Die Ärzte
- Santigold
- Tenacious D
- Hot Chip
- Totally Enormous Extinct Dinosaurs
- Greenville Festival
- Simian Mobile Disco
- Young Man
- Here We Go Magic
- Die Selbstkritik der Woche
- Dossier: Echo-Verleihung
- Grimes
- Nicolas Jaar
- MS Dockville
- Marbert Rocel
- Damon Albarn
- Sufjan Stevens
- iamamiwhoami
- We Are Augustines
- Enno Bunger
- Giana Factory
- Tanlines
- IAMDYNAMITE
- Soulsavers
- Best Coast
- Beach House
- Soulsavers
- Beyoncé
- 2Raumwohnung
- Adele
- Abba
- Wizo
- Soko
- Wolf Parade
- SebastiAn
- The Kooks
- 1990s
- Neil Young
- A
- The Ting Tings
- Slipknot
- Taylor Swift
- Annie
- Winson
- The Last Shadow Puppets
- Jennifer Rostock
- Katy Perry
- Basia Bulat
- Machine Head
- Die Ärzte
- The Black Atlantic
- Wir sind Helden
- Angus & Julia Stone
- Lil Wayne
- Simple Plan
- Mount Eerie
Mohna
Mohna: 1985-1994

Mona Steinwidder ist Sängerin und Keyboarderin der Hamburger Indie-Elektro-Formation me succeeds. Jetzt veröffentlicht die 24-Jährige ihr erstes Soloalbum. Mit „1985-1994“ beschreibt sie ihre ersten zehn Lebensjahre – eine sehr persönliche Retrospektive. 13 Songs, zurückhaltend instrumentiert und unglaublich zerbrechlich, wie Seifenblasen im Wind.
Der Opener „Another Needle“ beginnt mit ihrem mehrstimmig aufgenommenen Gesang, fragil scheint er im Raum zu schweben. Es folgen sanfte Klaviertöne und schon jetzt wird deutlich, dass Mohna den Zuhörern einen sehr offenen Einblick in ihre Seele geben will. Das Erstaunliche an dieser Musikerin ist, dass sie gar nicht viele Mittel einsetzen muss, um einen für sich einzunehmen. Die Ruhe und Sanftheit, die dieses Album ausstrahlt, ebenso wie die Fragen, die es unbeantwortet lässt, berühren einen ab den ersten Tönen. Sehr nah und doch unerreichbar, zum Mitfühlen bewegend und doch abstrakt.
Wenn die Töne des Klaviers einfach so im Raum verhallen und Mohnas Stimme klagend singt, wie im Song „Hold Them“, läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken: „Every morning they appear…“ - so viel Verletzlichkeit, so viel Schmerz. Und dennoch sind ihre Erinnerungen auch verspielt und kraftschöpfend, wie der Song in seiner dynamischen Steigerung mit Percussion und Kontrabass deutlich macht. Auch „Mountain“ steht mit seiner entschlossenen und positiven Art dafür.
Mohna - On The Quiet
Reduziert auf einfache Harmonien und den brüchigen Klang ihrer Stimme schafft sie es, eine mitreißende Welt zu erschaffen, die niemanden unberührt lassen dürfte. Wenige Songs gehen über die spärliche Instrumentierung hinaus. Einer davon ist „On The Quiet“, der sich ebenso wie „Hold Them“ um Mohnas Gesang herum aufbaut. Irgendwo hinterlässt sie dennoch immer ein Rätsel, viele Fragen bleiben offen: „In the truth it is much colder, Than I thought it would be”, erkennt Mohna in “Sons”, einem der schönsten Stücke auf “1985-1994”. Ein zurückhaltender, leichter Rhythmus und die durchgängige Klaviermelodie geben dem Song ein Gefühl der Wärme. Trotz all der Unsicherheit und Fragilität, die das Album umgeben mag, wird man dann also doch noch aufgefangen.
Claudia Jogschies
VÖ: 06.11.2009
Label: Sunday Service
Tracklist:
01. Another Needle
02. Muscles
03. Hold Them
04. On The Quiet
05. The Kites
06. The Stroke
07. Sons
08. Daughters
09. Rupert
10. Mountain
11. Tippa
12. Break, Break, Break
13. Harmonium
Gefällt mir auch!!






Splendid voice.
antworten