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Sonic Youth
Sonic Youth: The Destroyed Room - B-Sides And Rarities
Elf Jahre nach der eher songorientierten Compilation "Screaming Fields Of Sonic Love", mit der Sonic Youth die erste Dekade ihrer Bandgeschichte einem breiteren Publikum nachträglich nahe brachten, erscheint mit "The Destroyed Room" nun ein Rückblick auf die (aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz noch immer nicht beendete) "Major-Phase". Klar, dass das keine "Greatest Hits"-Zusammenstellung ist (auch, wenn Sonic Youth erstaunliche Chartplatzierung vorzuweisen haben).
Stattdessen konzentriert sich der New York-Vierer vornehmlich auf die schwerer zugänglichen Aspekte der letzten elf Jahre. Deswegen (ent)täuscht der Untertitel "B-Sides And Rarities" bzw. die unter denselben getroffene Auswahl dann wohl auch alle, die sich darunter Perlen wie die "100 %"-B-seite "Genetic" erhofft hatten.
So finden sich hier also vor allem "Experimente in Klang", die dabei zwischen knapp über einer Minute ("Razor Blade") und fast 26 Minuten (die komplette Version von "The Diamond Sea", das es schon in der "gekürzten" LP-Version von "Washing Machine" auf 19:35 brachte...) dauern. Viel Fläche, viel Klanggeschichte (im Sinne von "mehrschichtig", nicht "historisch") und viel Ausprobiererei, wenig Song im klassischen Sinne (und selbst für diese Band). Für Fans.
Text: Ralph Schlegel
Stattdessen konzentriert sich der New York-Vierer vornehmlich auf die schwerer zugänglichen Aspekte der letzten elf Jahre. Deswegen (ent)täuscht der Untertitel "B-Sides And Rarities" bzw. die unter denselben getroffene Auswahl dann wohl auch alle, die sich darunter Perlen wie die "100 %"-B-seite "Genetic" erhofft hatten.
So finden sich hier also vor allem "Experimente in Klang", die dabei zwischen knapp über einer Minute ("Razor Blade") und fast 26 Minuten (die komplette Version von "The Diamond Sea", das es schon in der "gekürzten" LP-Version von "Washing Machine" auf 19:35 brachte...) dauern. Viel Fläche, viel Klanggeschichte (im Sinne von "mehrschichtig", nicht "historisch") und viel Ausprobiererei, wenig Song im klassischen Sinne (und selbst für diese Band). Für Fans.
Text: Ralph Schlegel
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