Monkey Business

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Über sieben Millionen verkaufte Einheiten des vor zwei Jahren veröffentlichten Albums "Elephunk" geben den Black Eyed Peas Recht. Sowohl die Erweiterung des ursprünglichen Trios Will.i.am, Taboo und Apl.de.ap um die Sängerin Stacy "Fergie" Ferguson als auch die Öffnung für poppigere Elemente im Sound waren notwendig, um ihre Funk-inspirierten Party-Songs auf das nächste Level zu heben. Den Ritterschlag haben sie dafür nun von James Brown erhalten, der es sich nicht nehmen ließ, seine musikalischen Erben beim Stück "They Don't Want Music" anzufeuern.

Dass das Leben aber nicht nur ein einziger toller "Disco Club" ist, sondern auch Probleme auftauchen können, stellen BEP mit ihrer ersten Single klar. "Don't Phunk With My Heart" ist eine Nummer, die Will.i.am laut Platteninfo thematisch als einen Nachfolger zu "Shut Up" betrachtet. Wieder geht es um eine Beziehung, die kurz vor dem Scheitern steht. "Du sagst dann Sachen, die nicht viel mit der Wahrheit zu tun haben." So lautet eine Zeile in dem Lied: "If you smoke, I'll smoke too./ That's how much I'm in love with you". Na, so was kann ja nur als Übertreibung entlarvt werden.

Auch nicht ganz ernst genommen werden sollte der im Booklet aufgestellte "Monkey Business Plan" von BEP. Ziel für 2006 ist die 250.000 Dollargrenze, für Inlandsfahrten zwei Lincoln-Wagen (wobei BEP keine Limousinen mögen!) und im Hotel nur Zimmer ohne lärmende Maschinen in der Nähe. Darauf haben sie nämlich keine Lust. Genauso wenig wie darauf, als Objekte statt als Personen behandelt zu werden.

Das ist nämlich für sie "Monkey Business". Alles, was sie wollen, ist Spaß haben, Gas geben und Freude machen. Und das ist ihnen mit den 16 neuen Stücken hervorragend gelungen!

Text: Holger Köhler

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