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Monochrome
Monochrome: Cache
Weiter und weiter entwickeln sich Monochrome und verändern auf „Cache“ was sie können. Noch mehr Melodie statt Härte und das macht: die üppigsten und eingängigsten Songs ihrer bisherigen Karriere.
Stuttgart und Basel sind alles andere als der Nabel der Rockmusik. Vielleicht ein Grund, weswegen Monochrome seit zehn Jahren befreit, aber oft unterschätzt aufspielen können. Ihr 99er Debüt „Laser“ suchte die Orientierung zwischen Gitarrenbrettern, New Wave und sanftem Emo-Pop.
Nachfolgen ließ die Band um Sänger Marc Calmbach zwei Alben, die sich festlegten statt ausprobierten: Sowohl „Ferro“ (2003), als auch das 2006 veröffentlichte „Éclat“ boten Popsongs, die sich mal eingängig, mal experimentell an einem Soundverständnis abarbeiteten, dass bereits in den frühen Achtzigern von Bands wie XTC oder den legendären The Sounds konzipiert wurde.
Nicht mal anderthalb Jahre später kommt nun „Cache“ und setzt die Tradition in gewisser Weise fort: Monochrome lassen nichts anbrennen und präsentieren unprätentiösen Gitarrenpop, der vor allem durch den abwechselnden Gesang von Marc Calmbach und Kate Complikate an Stärke hinzugewinnt. Nichts Abgeschmacktes begleitet die Songs und doch: Wirklich innovative Sperenzien passieren heutzutage in ganz anderen Genres. Wer will Monochrome dies aber ernsthaft vorhalten? Die Band setzt eben auf die eigenen Qualitäten und ja, diese sind im konventionellen Independent-Bereich zu finden.
Mit „Cache“ finden Monochrome einmal mehr einen Schlupfwinkel, der ihren Songs ein geborgenes Zuhause gibt. Musikalisch und handwerklich gibt es nichts zu bemängeln – und konsequent ist das Ganze allemal.
Marcus Willfroth
Vö: 16.5.08
Label: Stickman/Indigo
Tracklist:
1. Von Fall Zu Fall
2. Times New Roman
3. Parallax
4. Les Pantalons Heavy Metal
5. Motif
6. Die Dinge Wie Sie Sind
7. High Five
8. Zeitautomatik
9. Knack
10. Stem
11. Detour Ahead
Stuttgart und Basel sind alles andere als der Nabel der Rockmusik. Vielleicht ein Grund, weswegen Monochrome seit zehn Jahren befreit, aber oft unterschätzt aufspielen können. Ihr 99er Debüt „Laser“ suchte die Orientierung zwischen Gitarrenbrettern, New Wave und sanftem Emo-Pop.
Nicht mal anderthalb Jahre später kommt nun „Cache“ und setzt die Tradition in gewisser Weise fort: Monochrome lassen nichts anbrennen und präsentieren unprätentiösen Gitarrenpop, der vor allem durch den abwechselnden Gesang von Marc Calmbach und Kate Complikate an Stärke hinzugewinnt. Nichts Abgeschmacktes begleitet die Songs und doch: Wirklich innovative Sperenzien passieren heutzutage in ganz anderen Genres. Wer will Monochrome dies aber ernsthaft vorhalten? Die Band setzt eben auf die eigenen Qualitäten und ja, diese sind im konventionellen Independent-Bereich zu finden.
Mit „Cache“ finden Monochrome einmal mehr einen Schlupfwinkel, der ihren Songs ein geborgenes Zuhause gibt. Musikalisch und handwerklich gibt es nichts zu bemängeln – und konsequent ist das Ganze allemal.
Marcus Willfroth
Vö: 16.5.08
Label: Stickman/Indigo
Tracklist:
1. Von Fall Zu Fall
2. Times New Roman
3. Parallax
4. Les Pantalons Heavy Metal
5. Motif
6. Die Dinge Wie Sie Sind
7. High Five
8. Zeitautomatik
9. Knack
10. Stem
11. Detour Ahead
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