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Noah And The Whale
Noah And The Whale: The First Days Of Spring
Ihrem neuen Album zufolge, implizieren die ersten Tage des Frühlings Antriebslosigkeit und Monotonie - Noah And The Whale = sedativer Folk-Rock.

Es war einmal ein Wal, der schwomm ganz gemütlich ungestört durchs weite Meer. Plötzlich wurde er müde und fiel in den Schlaf. Und wenn er nicht von einem größeren Wal gefressen wurde, schläft er noch heute. Gute Nacht. - So ist „The First Days Of Spring“ - die zweite LP von Noah And The Whale. Einschläfernd. Monoton. Ruhig. Die Adjektive müssen generell nichts negatives bedeuten, jedoch finden wir dieses Album ja nicht im Baby-Paradies in der Schlummer-CD-Abteilung.
Ja, der Frühling ist eine besinnliche Jahreszeit, die sich zwischen Winter und Sommer am Anfang des neuen Jahres hereinschleicht. „The First Days Of Spring“ schleicht sich auch akkurat durch das Gehör. Ruhige Gitarren- und Violinenklänge, die tiefe, rauhe Stimme von Sänger Charlie Fink, die nach Adam Green klingt, zeichnen das Album. Verweilend in einem lethargischen Schwebezustand, wird man in der Mitte der Platte mit „Love Of An Orchestra“ zeitweilig aufgeweckt. Peppige Laute und hohe Frauenstimmen erinnern an einen kitschigen Frühlingstag, an dem alle möglichen Waldbewohner aus ihren Höhlen und Löchern kommen und gemeinsam auf Baumstämmen tanzen.
Nach dem imaginiertem Waldbewohner-Tanz umringt einen wieder dieser larmoyante Stil. Noah And The Whale favorisieren die Ruhe in ihrer Musik – das wird auch auf ihrem zweiten Album sehr deutlich. Das Talent einer Band, die sich auf Gelassenheit konzentriert, kommt aber nur zum Vorschein, wenn die Produktionen nicht nach instrumentalen Benzodiazepinen klingen. Bon Iver macht auch harmonisch-ruhige Musik, die nicht diese sedative Wirkung hat.
Noah And The Whale - Five Years Time
„The First Days of Spring“ hat kaum Höhepunkte und eindringliche Töne, die den Hörer mitreißen könnten. Wo ist denn die fidele Art und der Elan aus „Five Years Time“ geblieben? Mehr abwechslungsreiche Facetten mit rasanten Violinen- und Pianoklängen hätten nicht geschadet.
Franzi Finkenstein
VÖ: 28.08
Label: Cooperative Music/Universal
01. The First Days of Spring
02. Our Window
03. I Have Nothing
04. My Broken Heart
05. Instrumental I
06. Love of an Ochestra
07. Instrumental II
08. Stranger
09. Blue Skies
10. Slow Glass
11. My Door is Always Open
Noah And The Whale - First Days Of Spring Trailer

Es war einmal ein Wal, der schwomm ganz gemütlich ungestört durchs weite Meer. Plötzlich wurde er müde und fiel in den Schlaf. Und wenn er nicht von einem größeren Wal gefressen wurde, schläft er noch heute. Gute Nacht. - So ist „The First Days Of Spring“ - die zweite LP von Noah And The Whale. Einschläfernd. Monoton. Ruhig. Die Adjektive müssen generell nichts negatives bedeuten, jedoch finden wir dieses Album ja nicht im Baby-Paradies in der Schlummer-CD-Abteilung.
Ja, der Frühling ist eine besinnliche Jahreszeit, die sich zwischen Winter und Sommer am Anfang des neuen Jahres hereinschleicht. „The First Days Of Spring“ schleicht sich auch akkurat durch das Gehör. Ruhige Gitarren- und Violinenklänge, die tiefe, rauhe Stimme von Sänger Charlie Fink, die nach Adam Green klingt, zeichnen das Album. Verweilend in einem lethargischen Schwebezustand, wird man in der Mitte der Platte mit „Love Of An Orchestra“ zeitweilig aufgeweckt. Peppige Laute und hohe Frauenstimmen erinnern an einen kitschigen Frühlingstag, an dem alle möglichen Waldbewohner aus ihren Höhlen und Löchern kommen und gemeinsam auf Baumstämmen tanzen.
Nach dem imaginiertem Waldbewohner-Tanz umringt einen wieder dieser larmoyante Stil. Noah And The Whale favorisieren die Ruhe in ihrer Musik – das wird auch auf ihrem zweiten Album sehr deutlich. Das Talent einer Band, die sich auf Gelassenheit konzentriert, kommt aber nur zum Vorschein, wenn die Produktionen nicht nach instrumentalen Benzodiazepinen klingen. Bon Iver macht auch harmonisch-ruhige Musik, die nicht diese sedative Wirkung hat.
Noah And The Whale - Five Years Time
„The First Days of Spring“ hat kaum Höhepunkte und eindringliche Töne, die den Hörer mitreißen könnten. Wo ist denn die fidele Art und der Elan aus „Five Years Time“ geblieben? Mehr abwechslungsreiche Facetten mit rasanten Violinen- und Pianoklängen hätten nicht geschadet.
Franzi Finkenstein
VÖ: 28.08
Label: Cooperative Music/Universal
01. The First Days of Spring
02. Our Window
03. I Have Nothing
04. My Broken Heart
05. Instrumental I
06. Love of an Ochestra
07. Instrumental II
08. Stranger
09. Blue Skies
10. Slow Glass
11. My Door is Always Open
Noah And The Whale - First Days Of Spring Trailer
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