Real Gone

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Tom Waits ist seit mehr als 40 Jahren die treibende Kraft in der Musikwelt, und schafft mit über 20 Alben immer wieder neue musikalische Wunder. Tom Waits ist nie im Trend und experimentiert wie kein anderer. Bands und Künstler wie die Ramones („I Don't Wanna Grow Up“), Elvis Costello („More Than Rain“), Tim Buckley („Martha“) oder Johnny Cash („Down There By The Train“) haben sich bereits der Neuinterpretationen von des Meisters Werken gewidmet.

Bekannt wurde er wegen seiner außergewöhnlichen Wahrnehmung von Rhythmen, Melodien und Klängen. Allen voran ist sein tiefes rauchiges Stimmorgan, das er nicht nur für die Lyrics nutzt. Im Badezimmer entstanden die meisten „vocal percussions“ zu „Real Gone“, das nach seinem Doppel-Release „Alice“ und „Blood Money“ vor mehr als zwei Jahren von seinen Fans schon sehnlichst erwartet wurde. Sein Piano hat er Piano sein lassen und stattdessen viel mit seiner Stimme gearbeitet. Auch die Drums ersetzte er bei vielen Stücken gekonnt durch „human beatboxing“. Von ethnischen Sounds wie Jamaican Rock-Steady über „cubist funk“ bis hin zum Blues verteilen sich die Stücke in die unterschiedlichsten Richtungen. Es ist ein spannendes Kapitel mit düsteren Geschichten geworden, das er wieder gemeinsam mit seiner Frau Kathleen Brennan geschrieben hat.

Text: Ines Nurkovic

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