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Röyksopp
Röyksopp: Senior
„Junior“, das im März geborene Album Röyksopps, bekommt einen großen Bruder. Dieser heißt konsequent „Senior“ und ist wie zu erwarten reifer als sein hibbeliges Geschwisterlein.

Seine Vorbildfunktion erfüllt „Senior“ trotzdem nicht, lädt er seine Hörer doch gleich zu Anfang des Albums auf eine „Drogenreise“ ein. Röyksopp selbst, beschreiben den ersten Track folgendermaßen:
„Er (der Protagonist des Albums, Anm.d.Red.) hat eine Schachtel voller Drogen gefunden und kann sein Glück kaum fassen. Wohin wird mich das treiben?“
So viel sei verraten: Die chemischen Substanzen führen den Protagonisten sowohl durch das glückstrunkene Schlaraffenland, als auch in einen düsteren Albtraum.
Während auf „Junior“ noch extrovertiert mit Pop-Prinzessinen Robyn, Lykke Li und Fever Ray durch die Disco getanzt wurde, zieht sich „Senior“ ins Innenleben zurück. An die Stelle des Gesangs treten athmosphärische Klangflächen, die mal nach dem verträumten Electronica von Air, mal nach düsteren Loops von New Order und an den übrigen Stellen nach Techno-Fürst Sven Väth klingen. Ein Rundumschlag der electronischen Musik könnte man meinen. Und in der Tat ist „Senior“ so vielfältig, dass kein Track alleine greifen kann, was die Norweger Electro-Künstler auf ihrem Album vereinen.
Röyksopp - "The Drug"
Laura Gertken
VÖ: 13. September 2010
Label: Wall Of Sound
Tracklist:
01. ... And the Forest Began to Sing
02. Tricky Two
03. The Alcoholic
04. Senior Living
05. The Drug
06. Forsaken Cowboy
07. The Fear
08. Coming Home
09. A Long, Long Way

Seine Vorbildfunktion erfüllt „Senior“ trotzdem nicht, lädt er seine Hörer doch gleich zu Anfang des Albums auf eine „Drogenreise“ ein. Röyksopp selbst, beschreiben den ersten Track folgendermaßen:
„Er (der Protagonist des Albums, Anm.d.Red.) hat eine Schachtel voller Drogen gefunden und kann sein Glück kaum fassen. Wohin wird mich das treiben?“
So viel sei verraten: Die chemischen Substanzen führen den Protagonisten sowohl durch das glückstrunkene Schlaraffenland, als auch in einen düsteren Albtraum.
Während auf „Junior“ noch extrovertiert mit Pop-Prinzessinen Robyn, Lykke Li und Fever Ray durch die Disco getanzt wurde, zieht sich „Senior“ ins Innenleben zurück. An die Stelle des Gesangs treten athmosphärische Klangflächen, die mal nach dem verträumten Electronica von Air, mal nach düsteren Loops von New Order und an den übrigen Stellen nach Techno-Fürst Sven Väth klingen. Ein Rundumschlag der electronischen Musik könnte man meinen. Und in der Tat ist „Senior“ so vielfältig, dass kein Track alleine greifen kann, was die Norweger Electro-Künstler auf ihrem Album vereinen.
Ebenso wie man die Kapitel eines Buches nicht einzeln lesen kann, ist auch „Senior“ als zusammenhängendes Album konzipiert. Röyksopp entführen uns auf eine epische Rauschreise, die mal in schläfrige Traumwelten, und mal in aufregende Abenteuer führt. Stechende Spitzen gibt es in der Spannungskurve allerdings nicht: Der gesanglose Electronica fordert vor allem die Konzentration von Genrefremdlingen heraus.
Röyksopp - "The Drug"
Nachdem „Junior“ sich in Richtung Disco-Pop tanzte, und damit Fans der ersten Alben verdutzt hinter sich lies, riskieren Röyksopp mit ihrem Neuwerk wieder einen Blick zurück. Die Norweger schaffen es erneut, das große Kopfkino in Gang zu setzen, statt Disco-Parolen in ihre Songs einziehen zu lassen. Zum Teil liegt das auch an ihrer Experimentierfreude mit gesampelten Alltagsgeräuschen: Eine Dose wird geöffnet, ein Regenschauer ertönt, Vogelgezwitscher erklingt und so manches Mal meint man ein Raumschiff abheben zu hören. "Senior" entführt in eine fremde Welt. Auch ohne Wunderdose.
Laura Gertken
VÖ: 13. September 2010
Label: Wall Of Sound
Tracklist:
01. ... And the Forest Began to Sing
02. Tricky Two
03. The Alcoholic
04. Senior Living
05. The Drug
06. Forsaken Cowboy
07. The Fear
08. Coming Home
09. A Long, Long Way
Links


Yo, Senior gefällt mir bis jetzt ganz gut, hab das Album bereits zwei Mal durchlaufen lassen. Es ist erstaunlich, dass die beiden es schaffen, ihren Sound von früher wieder zurück zu holen. Dennoch klingt die Pladde net wie Melody A.M., aber es geht in die Richtung. Ich weiß jetzt schon, nach einigen weiteren Malen hören werde ich das Album lieben.
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