179 online
- Dossier: GEMA
- Various Artists
- Dillon
- The Black Keys
- Einar Stray
- Air
- Lana Del Rey
- The Roots
- We Have Band
- Kettcar
- The Intersphere
- Die Antwoord
- Noel Gallagher
- Leonard Cohen
- The Rapture
- Tim Renner
- Florence And The Machine
- Peaking Lights
- Radiohead
- Of Montreal
- Begbie
- Bon Iver
- Memoryhouse
- Fucked Up
- Who Made Who
- Soap&Skin
- Arcade Fire
- Trailer Trash Tracys
- Bondage Fairies
- Luise Pop
Shout Out Louds
Shout Out Louds: Work
Optimistischer und reduzierter - die Shout Out Louds kündigen mit "Work" das Ende der tristen Wintertage an.

Die Shout Out Louds kamen gerade aus dem Urlaub. Völlig entspannt und erholt setzten sie sich ins Studio und spielten erfüllt von den gesammelten Eindrücken aus aller Welt und voll Lebenslust die Lieder für das neue Album ein. Die Entspannung und die gute Laune sind dem neuen Album „Work“ sofort anzumerken. Konstanter Schlagzeugbeat vermischt sich mit simplen und gleichmäßigen Akkorden, dazu die bekannten Klavier-, Akkordeon- oder Violinen-Arrangements. Die Musik bleibt wegen ihres für Indiebands untypischen Instrumenteneinsatzes nach wie vor einzigartig - jedoch ist sie kein harmonisches Durcheinander mit unzähligen Streichern und Percussioninstrumenten mehr, wie bei „Impossible“ oder „Tonight I Have To Leave It“ vom vorherigen Album "Our Ill Wills". Die Songs sind klarer strukturiert, die Parts der Instrumente deutlicher voneinander getrennt.
Während die letzte Platte noch von der großen weiten Welt erzählte, geht es nun wieder heimwärts - "Throwing Stones, They´re Rolling Home"- nach Schweden, wo alles in geregelter Harmonie abläuft. Gekonnt vereinen sich auf der Scheibe textlich, als auch musikalisch, zwei Gefühlsdimensionen: Sehnsucht nach Altem und ein gesunder Optimismus gegenüber der Zukunft.
„If you fall hard, I will fall harder!“, singt Adam und spendet dem Hörer Trost. Sehnsuchtsvoll denkt man hingegen im Opener an den Sommer von „1999“ zurück und freut sich gleichzeitig auf den kommenden. Viel Herzblut hat Sänger Adam in die Songs gesteckt und spricht den Hörer mit seiner einfühlsamen Stimme sofort an.
Mit ihrem aktuellen Indierock kitzeln die Shout Out Louds liebevoll die ersten Frühlingsgefühle hervor. „Work“ wirkt aufgeweckter und weniger kompliziert als die letzten Platten. Ein großer musikalischer Fortschritt ist den Shout Out Louds damit nicht gelungen, aber sie haben ihren Sound gekonnt reduziert.
Florian Kroha
VÖ: 26.02.2010
Label: Universal
Tracklist:
01. 1999
02. Fall Hard
03. Play the Game
04. Walls
05. Candle Burned Out
06. Throwing Stones
07. Four by Four
08. Moon
09. Show Me Something New
10. Too Late, Too Slow

Die Shout Out Louds kamen gerade aus dem Urlaub. Völlig entspannt und erholt setzten sie sich ins Studio und spielten erfüllt von den gesammelten Eindrücken aus aller Welt und voll Lebenslust die Lieder für das neue Album ein. Die Entspannung und die gute Laune sind dem neuen Album „Work“ sofort anzumerken. Konstanter Schlagzeugbeat vermischt sich mit simplen und gleichmäßigen Akkorden, dazu die bekannten Klavier-, Akkordeon- oder Violinen-Arrangements. Die Musik bleibt wegen ihres für Indiebands untypischen Instrumenteneinsatzes nach wie vor einzigartig - jedoch ist sie kein harmonisches Durcheinander mit unzähligen Streichern und Percussioninstrumenten mehr, wie bei „Impossible“ oder „Tonight I Have To Leave It“ vom vorherigen Album "Our Ill Wills". Die Songs sind klarer strukturiert, die Parts der Instrumente deutlicher voneinander getrennt.
Während die letzte Platte noch von der großen weiten Welt erzählte, geht es nun wieder heimwärts - "Throwing Stones, They´re Rolling Home"- nach Schweden, wo alles in geregelter Harmonie abläuft. Gekonnt vereinen sich auf der Scheibe textlich, als auch musikalisch, zwei Gefühlsdimensionen: Sehnsucht nach Altem und ein gesunder Optimismus gegenüber der Zukunft.
„If you fall hard, I will fall harder!“, singt Adam und spendet dem Hörer Trost. Sehnsuchtsvoll denkt man hingegen im Opener an den Sommer von „1999“ zurück und freut sich gleichzeitig auf den kommenden. Viel Herzblut hat Sänger Adam in die Songs gesteckt und spricht den Hörer mit seiner einfühlsamen Stimme sofort an.
Mit ihrem aktuellen Indierock kitzeln die Shout Out Louds liebevoll die ersten Frühlingsgefühle hervor. „Work“ wirkt aufgeweckter und weniger kompliziert als die letzten Platten. Ein großer musikalischer Fortschritt ist den Shout Out Louds damit nicht gelungen, aber sie haben ihren Sound gekonnt reduziert.
Florian Kroha
VÖ: 26.02.2010
Label: Universal
Tracklist:
01. 1999
02. Fall Hard
03. Play the Game
04. Walls
05. Candle Burned Out
06. Throwing Stones
07. Four by Four
08. Moon
09. Show Me Something New
10. Too Late, Too Slow
Links




