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Metallica
Metallica: Some Kind Of Monster
Harter Rock, weicher Kern - so sind sie, die Jungs von Metallica. Man mag es kaum glauben, doch die Dokumentation "Metallica: Some Kind Of Monster" belegt eindrucksvoll, dass die Bandmitglieder mindestens ebenso sehr exzentrische Sensibelchen wie echte Kerle sind. Zur Vorbereitung auf das Album "St.
Für alle Beteiligten ein gefundenes Fressen, denn die Probleme der Band steigen ins beinahe Unermessliche: nach dem Ausstieg von Jason Newstedt muss ein neuer Bassist gefunden werden, Lars Ulrich legt sich mit der Tauschbörse Napster an und irgendwann verschwindet James Hetfield wochenlang und ohne Worte in den Drogenentzug.
Aus Konzertausschnitten, Studiobesuchen, Interviews und zahlreichen Couch-Sitzungen haben die Dokumentarfilmer einen über die Maßen unterhaltsames Bandporträt geschaffen, das zwar gelegentlich ein wenig unkritisch, meist aber doch höchst hintersinnig von den Kehrseiten des Ruhms und den Schwierigkeiten kreativer Teamarbeit erzählt - und damit auch für Nicht-Fans sehenswert ist.
Dass der Film problemlos länger als 140 Minuten hätte werden können, belegt die zweite Disc, die diese Doppel-DVD begleitet. Dort lassen sich - neben Festival- und Premierenszenen, einem Videoclip sowie dem 13-teiligen Feature "This Monster Lives" - auch 28 nicht verwendete Szenen samt Kommentar der Filmemacher und Bandmitglieder.
Text: Patrick Heidmann
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