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Stereophonics
Stereophonics: Pull The Pin
Ähnlich wie bei den auf diesen Seiten parallel besprochenen Foo Fighters sind auch hier seit langem nur noch Variationen des einmal gefundenen Erfolgskonzepts zu erwarten.

Im Gegensatz zu Grohls Bands haben die nunmehr ebenfalls ihre sechste Platte vorlegenden Stereophonics aber zusätzlich auch noch ein fettes Imageproblem. Vor gar nicht mal so langer Zeit noch der heiße Indie-Scheiß schlechthin, gelten die Waliser inzwischen als eine schwer vermittelbare britische Version von Reamonn. Die meisten Musikmagazine haben die Berichterstattung längst eingestellt, an ihre Stelle rückte pünktlich zum Formatradio-Überhit „Dakota“ die Lifestyle- und Frauenpresse. Dennoch dürfte auch der ein oder andere Vollchecker zuletzt heimlich mit dem Fuß gewippt haben. Bewies das den damaligen Neo-New-Wave-Trend geschickt in den Mainstream überführende „Dakota“ doch wie man auch am Reißbrett unwiderstehliche Musik produzieren kann. „Language. Sex. Violence. Other?“ war eine Platte, die man nicht unbedingt gut finden wollte, deren Sogwirkung aber dennoch schwer zu widerstehen war.
Anders jetzt: Spätestens als Ober-Stereophonic Kelly Jones verkündete, „Pull The Pin“ sei als Back-to-the-roots-Album zu verstehen, mit dem man die stärksten Momente der zehnjährigen Karriere bündeln wollte, war unbedingte Vorsicht angezeigt. In der Tat plätschert das Werk nun weitgehend höhepunktarm und vorhersehbar dahin und enthält nicht einen Song, den man nicht so ähnlich - nur in besser! – schon von der Band gehört hätte. Die alte Magie der Truppe blitzt nur vereinzelt auf, etwa in "My Friends". Dabei bot die unmittelbare Vorgeschichte eigentlich ausreichend Potential, um eben nicht auf Autopilot zu schalten: Nach einem nicht näher bezifferten Trauerfall in der Familie nahm Jones eine Auszeit und musste sich dem Vernehmen nach komplett neu verorten. Nun: Offenbar war die Trauerarbeit rechtzeitig zu den Aufnahmen dieser Songs abgeschlossen, so dass die Standard-rockistische Routine mit der seine Band inzwischen agiert nicht weiter durch die Unwägbarkeiten des Lebens ins Ungleichgewicht gebracht werden musste.
Text: Torsten Groß

VERLOSUNG:
Wir haben hier noch zwei schöne Fan-Pakete zu vergeben mit Shirt, Album und Sticker! Wer das haben möchte, füllt hier bitte die Felder aus: Viel Glück!
VÖ: 12.10.07
Label: V2/Universal
Tracklist:
01. Soldiers Make Good Targets
02. Pass The Buck
03. It Means Nothing
04. Bank Holiday Monday
05. Daisy Lane
06. Stone
07. My Friends
08. I Could Lose Ya
09. Bright Red Star
10. Ladyluck
11. Crush
12. Drowning

Im Gegensatz zu Grohls Bands haben die nunmehr ebenfalls ihre sechste Platte vorlegenden Stereophonics aber zusätzlich auch noch ein fettes Imageproblem. Vor gar nicht mal so langer Zeit noch der heiße Indie-Scheiß schlechthin, gelten die Waliser inzwischen als eine schwer vermittelbare britische Version von Reamonn. Die meisten Musikmagazine haben die Berichterstattung längst eingestellt, an ihre Stelle rückte pünktlich zum Formatradio-Überhit „Dakota“ die Lifestyle- und Frauenpresse. Dennoch dürfte auch der ein oder andere Vollchecker zuletzt heimlich mit dem Fuß gewippt haben. Bewies das den damaligen Neo-New-Wave-Trend geschickt in den Mainstream überführende „Dakota“ doch wie man auch am Reißbrett unwiderstehliche Musik produzieren kann. „Language. Sex. Violence. Other?“ war eine Platte, die man nicht unbedingt gut finden wollte, deren Sogwirkung aber dennoch schwer zu widerstehen war.
Anders jetzt: Spätestens als Ober-Stereophonic Kelly Jones verkündete, „Pull The Pin“ sei als Back-to-the-roots-Album zu verstehen, mit dem man die stärksten Momente der zehnjährigen Karriere bündeln wollte, war unbedingte Vorsicht angezeigt. In der Tat plätschert das Werk nun weitgehend höhepunktarm und vorhersehbar dahin und enthält nicht einen Song, den man nicht so ähnlich - nur in besser! – schon von der Band gehört hätte. Die alte Magie der Truppe blitzt nur vereinzelt auf, etwa in "My Friends". Dabei bot die unmittelbare Vorgeschichte eigentlich ausreichend Potential, um eben nicht auf Autopilot zu schalten: Nach einem nicht näher bezifferten Trauerfall in der Familie nahm Jones eine Auszeit und musste sich dem Vernehmen nach komplett neu verorten. Nun: Offenbar war die Trauerarbeit rechtzeitig zu den Aufnahmen dieser Songs abgeschlossen, so dass die Standard-rockistische Routine mit der seine Band inzwischen agiert nicht weiter durch die Unwägbarkeiten des Lebens ins Ungleichgewicht gebracht werden musste.
Text: Torsten Groß

VERLOSUNG:
Wir haben hier noch zwei schöne Fan-Pakete zu vergeben mit Shirt, Album und Sticker! Wer das haben möchte, füllt hier bitte die Felder aus: Viel Glück!
Gewinnspiel
VÖ: 12.10.07
Label: V2/Universal
Tracklist:
01. Soldiers Make Good Targets
02. Pass The Buck
03. It Means Nothing
04. Bank Holiday Monday
05. Daisy Lane
06. Stone
07. My Friends
08. I Could Lose Ya
09. Bright Red Star
10. Ladyluck
11. Crush
12. Drowning
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HalliHallo,
ich bin Praktikantin bei AltonaTV, einem hamburger WebTV Sender...ich find das neue Album der Jungs super. Aktuell haben wir ein ausführliches Interview mit den Stereophonics, worin auch über das neue Album und die DVD gesprochen wird. Wer interesse hat kann ja mal reinschauen ;) www.altonatv.de
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