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Super700
Super700: Von Polarkreis 18 über die USA-Tour bis zum Formationswechsel - Super700 im Interview
Bisher war 2009 ein turbulentes Jahr für Super700. Das hinterlässt schon mal seine Spuren - schwer erkältet, aber bester Laune sprachen die Berliner im motor.de-Interview über ihre Liveaktivitäten, musikalische Vielfältigkeit und ihr liebstes Publikum.

motor.de: Gehen wir zunächst kurz auf eure Vergangenheit ein. Erzählt doch bitte kurz, wie Super700 entstanden ist.
Ibadet: Wir haben eigentlich alle bereits Musik gemacht, bevor es Super700 gab, in anderen Bands, oder jeder für sich. Michael und ich hatten Super700 mit einem anderen Pianisten schon am Laufen. Nach und nach sind dann die einzelnen Bandmitglieder dazugekommen, und so ist Super700 ganz allmählich entstanden.
motor.de: Ihr seid mittlerweile in veränderter Besetzung unterwegs...
Ibadet: Ja, wir haben Jan als neuen Gitarristen und sind außerdem auf fünf geschrumpft. Aber auch in der neuen Konstellation macht es unheimlich viel Spaß.
motor.de: Stichwort "geschrumpft" - bis vor Kurzem waren Ibadets Schwestern Ilirjana und Albana als Background-Sängerinnen Teil der Band. Warum sind sie nicht mehr dabei?
Ibadet: Das haben meine Eltern so beschlossen. Sie meinten, dass es für uns Schwestern an der Zeit sei, uns mal für eine Weile zu trennen, so dass jede ihr eigenes Ding machen kann. Und wenn Eltern das so sagen, dann gehorchen wir normalerweise.
Super700 - Tango (live)
motor.de: Ihr konzentriert euch nicht nur auf eine Musikrichtung, sondern bedient euch vieler verschiedener Stile. Was ordnet ihr eure Musik selbst ein?
Ibadet: Für uns ist das, was wir machen eine Musikrichtung, und die beinhaltet ganz viele Sterne unter unserem Horizont.
Sebastian: Da wir alle schon so lange Musik machen, kommen bei Super700 verschiedene Stile und Vorlieben zusammen. Die finden sich dann in unseren Songs wieder. Wir haben uns das nicht bewusst vorgenommen, es passiert einfach.
Simon: Wir arrangieren die Musik gemeinsam und je nachdem, in welche Richtung ein Song sich entwickelt, können wir sagen, ob das ein Super700-Stück ist, oder eben nicht. Uns war es wichtig, eine vielseitige Platte zu machen, die man sich im Ganzen anhören möchte und bei der man nicht den Eindruck hat, dass alle Songs gleich klingen.
motor.de: Eure Vielseitigkeit lässt sich bestimmt auch auf euren Musikgeschmack übertragen. Welche Alben habt ihr euch in den letzten Wochen gekauft?
Ibadet: Midlake
Simon: Elbow
Sebastian: Ich hab Phoenix gekauft.
Jan: Ich auch.
Michael: Ich habe mir den Soundtrack zu "The Thomas Crown Affair" gekauft, aber den zu dem alten Film aus den 60ern, nicht dem mit Pierce Brosnan.
Ibadet: Und Michel Legrand hören wir im Moment auch sehr viel.
Super700 bei motor.de
motor.de: Auch Markus Kavka wurde schon auf euch aufmerksam: Für seine Internet-Show habt ihr ihm ein Interview gegeben. Wie kam es dazu?
Michael: Markus Kavka sucht sich seine Interviewpartner selbst aus. Er hält immer nach neuen Bands Ausschau und wenn ihm eine gefällt, meldet er sich und fragt, ob man Lust hat, ein Interview zu machen. Das hat er in unserem Fall getan. Wir fühlten uns natürlich sehr geehrt und waren gern Teil dieser Sendung.
motor.de: Außerdem wart ihr erst vor kurzem mit Polarkreis 18 auf Tour. Wie war es, die Show für eine so bekannte Band zu eröffnen?
Simon: Es war toll, im Vorprogramm von Polarkreis 18 spielen zu können. Es kommen so viele Fans zu ihren Konzerten. Unsere Aufgabe war es, diese Fans innerhalb von einer halben Stunde auch von uns zu überzeugen. Das ist eine große und sehr spannende Aufgabe.
Sebastian: Wir haben es genossen, auf größeren Bühnen zu stehen als sonst. So hatten wir viel mehr Raum, den wir bei den Konzerten nutzen konnten.

(Super700 mit motor.de-Praktikantin Vanessa)
motor.de: Ihr seid auch durch die USA getourt. Habt ihr da besondere Unterschiede zu Deutschland festgestellt?
Jan: Die USA sind natürlich viel größer. Im Verhältnis dazu waren die Bühnen sehr klein. Und in Deutschland ist es genau andersherum. Da sind die Bühnen größer und das Land ist kleiner. (lacht)
Michael: Es war natürlich aufregend, in den USA zu spielen. Aber ich weiß nicht, ob man das unbedingt am Land festmachen kann. Selbst innerhalb von Deutschland gibt es deutliche Mentalitätsunterschiede. Die spürt man schon, wenn man von Bremen nach München reist. Grundsätzlich hatten wir in den USA das Gefühl, dass die Leute sehr offen sind und sich über Musik freuen, die anders und neu ist. Viele Leute reagieren auf Unbekanntes häufig mit Abneigung. Und dann gibt es Menschen, die es mögen, überrascht zu werden. Diese Leute sind uns natürlich sehr willkommen.
motor.de: Was habt ihr für die nächste Zeit geplant? Geht ihr wieder auf Tour oder arbeitet ihr an neuem Material?
Ibadet: Wir werden erst vereinzelte Gigs und Festivals spielen und dann damit beginnen, Songs für die neue Platte zu schreiben. Außerdem arbeiten wir daran, im Osten touren zu können, das heißt im ganzen Balkan, und dann vielleicht sogar in Weißrussland.
Interview: Vanessa
Super700 - Somebody Tried To Steal My Car

motor.de: Gehen wir zunächst kurz auf eure Vergangenheit ein. Erzählt doch bitte kurz, wie Super700 entstanden ist.
Ibadet: Wir haben eigentlich alle bereits Musik gemacht, bevor es Super700 gab, in anderen Bands, oder jeder für sich. Michael und ich hatten Super700 mit einem anderen Pianisten schon am Laufen. Nach und nach sind dann die einzelnen Bandmitglieder dazugekommen, und so ist Super700 ganz allmählich entstanden.
motor.de: Ihr seid mittlerweile in veränderter Besetzung unterwegs...
Ibadet: Ja, wir haben Jan als neuen Gitarristen und sind außerdem auf fünf geschrumpft. Aber auch in der neuen Konstellation macht es unheimlich viel Spaß.
motor.de: Stichwort "geschrumpft" - bis vor Kurzem waren Ibadets Schwestern Ilirjana und Albana als Background-Sängerinnen Teil der Band. Warum sind sie nicht mehr dabei?
Ibadet: Das haben meine Eltern so beschlossen. Sie meinten, dass es für uns Schwestern an der Zeit sei, uns mal für eine Weile zu trennen, so dass jede ihr eigenes Ding machen kann. Und wenn Eltern das so sagen, dann gehorchen wir normalerweise.
Super700 - Tango (live)
motor.de: Ihr konzentriert euch nicht nur auf eine Musikrichtung, sondern bedient euch vieler verschiedener Stile. Was ordnet ihr eure Musik selbst ein?
Ibadet: Für uns ist das, was wir machen eine Musikrichtung, und die beinhaltet ganz viele Sterne unter unserem Horizont.
Sebastian: Da wir alle schon so lange Musik machen, kommen bei Super700 verschiedene Stile und Vorlieben zusammen. Die finden sich dann in unseren Songs wieder. Wir haben uns das nicht bewusst vorgenommen, es passiert einfach.
Simon: Wir arrangieren die Musik gemeinsam und je nachdem, in welche Richtung ein Song sich entwickelt, können wir sagen, ob das ein Super700-Stück ist, oder eben nicht. Uns war es wichtig, eine vielseitige Platte zu machen, die man sich im Ganzen anhören möchte und bei der man nicht den Eindruck hat, dass alle Songs gleich klingen.
motor.de: Eure Vielseitigkeit lässt sich bestimmt auch auf euren Musikgeschmack übertragen. Welche Alben habt ihr euch in den letzten Wochen gekauft?
Ibadet: Midlake
Simon: Elbow
Sebastian: Ich hab Phoenix gekauft.
Jan: Ich auch.
Michael: Ich habe mir den Soundtrack zu "The Thomas Crown Affair" gekauft, aber den zu dem alten Film aus den 60ern, nicht dem mit Pierce Brosnan.
Ibadet: Und Michel Legrand hören wir im Moment auch sehr viel.
Super700 bei motor.de
motor.de: Auch Markus Kavka wurde schon auf euch aufmerksam: Für seine Internet-Show habt ihr ihm ein Interview gegeben. Wie kam es dazu?
Michael: Markus Kavka sucht sich seine Interviewpartner selbst aus. Er hält immer nach neuen Bands Ausschau und wenn ihm eine gefällt, meldet er sich und fragt, ob man Lust hat, ein Interview zu machen. Das hat er in unserem Fall getan. Wir fühlten uns natürlich sehr geehrt und waren gern Teil dieser Sendung.
motor.de: Außerdem wart ihr erst vor kurzem mit Polarkreis 18 auf Tour. Wie war es, die Show für eine so bekannte Band zu eröffnen?
Simon: Es war toll, im Vorprogramm von Polarkreis 18 spielen zu können. Es kommen so viele Fans zu ihren Konzerten. Unsere Aufgabe war es, diese Fans innerhalb von einer halben Stunde auch von uns zu überzeugen. Das ist eine große und sehr spannende Aufgabe.
Sebastian: Wir haben es genossen, auf größeren Bühnen zu stehen als sonst. So hatten wir viel mehr Raum, den wir bei den Konzerten nutzen konnten.

(Super700 mit motor.de-Praktikantin Vanessa)
motor.de: Ihr seid auch durch die USA getourt. Habt ihr da besondere Unterschiede zu Deutschland festgestellt?
Jan: Die USA sind natürlich viel größer. Im Verhältnis dazu waren die Bühnen sehr klein. Und in Deutschland ist es genau andersherum. Da sind die Bühnen größer und das Land ist kleiner. (lacht)
Michael: Es war natürlich aufregend, in den USA zu spielen. Aber ich weiß nicht, ob man das unbedingt am Land festmachen kann. Selbst innerhalb von Deutschland gibt es deutliche Mentalitätsunterschiede. Die spürt man schon, wenn man von Bremen nach München reist. Grundsätzlich hatten wir in den USA das Gefühl, dass die Leute sehr offen sind und sich über Musik freuen, die anders und neu ist. Viele Leute reagieren auf Unbekanntes häufig mit Abneigung. Und dann gibt es Menschen, die es mögen, überrascht zu werden. Diese Leute sind uns natürlich sehr willkommen.
motor.de: Was habt ihr für die nächste Zeit geplant? Geht ihr wieder auf Tour oder arbeitet ihr an neuem Material?
Ibadet: Wir werden erst vereinzelte Gigs und Festivals spielen und dann damit beginnen, Songs für die neue Platte zu schreiben. Außerdem arbeiten wir daran, im Osten touren zu können, das heißt im ganzen Balkan, und dann vielleicht sogar in Weißrussland.
Interview: Vanessa
Super700 - Somebody Tried To Steal My Car
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