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Teenagers In Tokyo
Teenagers In Tokyo: Sacrifice
Teenagersintokyo sorgen mit ihren Namen für geographische Irrtümer, ihr Album "Sacrifice" hingegen lässt keine Fragen offen.
‚Backyard Recordings' holten das Quintett von Australien auf die Insel, aber ins Vorprogramm von Bands wie CSS, The Gossip oder Midnight Juggernauts kamen Teenagersintokyo dann schnell aus eigener Kraft bzw. dank ihrer Songs. Die sind größtenteils minutiös durchdachte Schmuckstücke mit virulentem Mitsummfaktor, die vornehmlich von peitschenden Beats aus der Kühltruhe angetrieben werden. Die Gitarren zirpen dazu, entrückt-kraftvolle Stimmen paaren sich exzellent mit synthetisch kratzende Musiksträngen, und der Drummer macht kein Geheimnis aus seiner Vorliebe für Double Snares. Überhaupt steht diese Band noch mit einem Fuß in den Achtzigern, zugegebenermaßen allerdings in deren coolem Teil. Synthesizer vorprogrammiert von New Order oder Siouxsie and The Banshees schaden auch nie. Songs wie "Talk To The Fire" und "End It Tonight" sind richtige Dancefloor-Bretter, und es gibt keinen Grund, warum sich gerade in diesem Moment nicht irgendein Indie-Girl dazu die Absätze von ihren Stilettos tanzen sollte. Zum Finale schicken Teenagersintokyo den Hörer mit dem Sechsminüter "3046" völlig schwerelos in die nächste Jahreszeit.
Der Band gelingt es in ihrem Debütalbum mit einer geballten Ladung von Artpop/Wave, einer Prise Goth und Grunge, abgeschmeckt mit einem gehörigem Pfund Indie Electro und Post Punk, die Spannweite der stilvollen Poppalette auszubreiten.
Marc Philipps
VÖ: 09. Juli 2010
Label: Backyard / ADA / Rough Trade
Tracklist:
01. Sacrifice
02. Peter Pan
03. New Day
04. Longwalk Home
05. Isabella
06. End It Tonight
07. As We Are
08. Talk To The Fire
09. Robocat
10. 3046
Was passiert mit vier Femmes Fatales, die am ersten Tag im Kunstkurs auf der High School aneinander geraten und richtig Bock auf Musik bekommen? Zum Beispiel das hier: Sie laden sich noch einen knackigen Kerl mit ins Boot, geben sich aus irgendeiner Sauflaune heraus einen Namen, der weiter nicht viel Sinn macht, ziehen nach London und machen auf kühlen New Wave.
‚Backyard Recordings' holten das Quintett von Australien auf die Insel, aber ins Vorprogramm von Bands wie CSS, The Gossip oder Midnight Juggernauts kamen Teenagersintokyo dann schnell aus eigener Kraft bzw. dank ihrer Songs. Die sind größtenteils minutiös durchdachte Schmuckstücke mit virulentem Mitsummfaktor, die vornehmlich von peitschenden Beats aus der Kühltruhe angetrieben werden. Die Gitarren zirpen dazu, entrückt-kraftvolle Stimmen paaren sich exzellent mit synthetisch kratzende Musiksträngen, und der Drummer macht kein Geheimnis aus seiner Vorliebe für Double Snares. Überhaupt steht diese Band noch mit einem Fuß in den Achtzigern, zugegebenermaßen allerdings in deren coolem Teil. Synthesizer vorprogrammiert von New Order oder Siouxsie and The Banshees schaden auch nie. Songs wie "Talk To The Fire" und "End It Tonight" sind richtige Dancefloor-Bretter, und es gibt keinen Grund, warum sich gerade in diesem Moment nicht irgendein Indie-Girl dazu die Absätze von ihren Stilettos tanzen sollte. Zum Finale schicken Teenagersintokyo den Hörer mit dem Sechsminüter "3046" völlig schwerelos in die nächste Jahreszeit.
Der Band gelingt es in ihrem Debütalbum mit einer geballten Ladung von Artpop/Wave, einer Prise Goth und Grunge, abgeschmeckt mit einem gehörigem Pfund Indie Electro und Post Punk, die Spannweite der stilvollen Poppalette auszubreiten.
Marc Philipps
VÖ: 09. Juli 2010
Label: Backyard / ADA / Rough Trade
Tracklist:
01. Sacrifice
02. Peter Pan
03. New Day
04. Longwalk Home
05. Isabella
06. End It Tonight
07. As We Are
08. Talk To The Fire
09. Robocat
10. 3046
Links



Also erstmal war das ein rhetorisches meisterwerk, gepickt mit geschickter phrasenschweindurchwühlerei. Zum anderen ists auch eine rezi mit der ich mich mehr als anfreunden kann. Denn auch wenn sie tatsächlich iwie in den 80ern stecken sagt das MEINEM geschmack mehr als zu. Love it + Kaufempfehlung
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