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The Casting Out
The Casting Out: Go Crazy! Throw Fireworks!
Boysetsfire waren einmal. Jetzt kommen The Casting Out. Mit der großartigen Stimme von Nathan Gray und einem vielfätigen Stilgemisch.

The Casting Out erhob sich vor zwei Jahren aus der Asche der Punkrockband Boysetsfire. Die neue fünf Mann starke Besetzung kommt nach wie vor aus dem amerikanischen Delaware und bringt nach einer EP im letzten Jahr nun ihr Debüt „Go Crazy! Throw Fireworks!“ auf den Markt. Das Album zeichnet vor allem eins aus: die Stimme von Sänger Nathan Gray. Sein rauchiges Organ mit ganz besonderem Wiedererkennungswert verleiht den Songs Einzigartigkeit.
Indierock, Punk, Skatepunk, Hard- und Emocore-Spuren finden sich in den zwölf Songs wieder. The Casting Out bedienen sich bei vielen Genres und versuchen so, einen eigenen, sehr subtilen Sound zu bauen. Erst nach mehrmaligem Hören vernimmt man die Details, wodurch sich Hits herauskristallisieren.
„Quixote’ Last Ride“, „Lullaby“ und „These Alterations“ rocken mit sehr eingängigen Melodien, verzerrten Gitarren und hymnenartigen Chören in den Refrains. In der Ballade „The Ebbing Of The Tide“ kommt die außergewöhnlich Stimme von Nathan Gray richtig zur Geltung. Gefühlvoll singt er gegen das Schwinden der Zeit, bis zu einem rockigen Gefühlsausbruch gegen Ende. Dem darauf folgendem „Liar (And The Award Goes To…)“ hört man das Hitpotential sofort an: Songstruktur, Melodie und Text sind so einfach gehalten, dass sie sich unverzüglich im Hirn festsetzen. Schwächen zeigt „Go Crazy! Throw Fireworks!“ nur wenige. Trotz der vielen Genres und eingängigen Melodien, fehlt es bei Songs wie „Just Prepending“ und „Dial 9-1… And Wait“ an Hitpotenzial. Diese Songs gehen unter im Vergleich zu den anderen des Albums.
The Casting Out - Quixote's Last Ride
The Casting Out haben sich von ihren Boysetsfire-Wurzeln gelöst. Mit ihrer Mixtur aus verschiedenen Genres brechen sie übliche Konventionen und erschaffen etwas Neues, Frisches, das heraussticht – und zwar positiv. „Go Crazy! Throw Fireworks!“ ist durchaus ein gelungenes Debüt, jedoch erkennt man, dass die junge Band experimentiert und ihren eigenen Stil noch nicht gefunden hat.
Katrin Bähnisch
VÖ: 29. Mai 2009
Label: Soulfood Music/ Revolver Distributions
Tracklist:
01. Quixote’s Last Ride
02. Don’t Forget To Breathe
03. Lullaby
04. I Feel Fine
05. Walk Away
06. The Ebbing Of The Tide
07. Liar (And The Award Goes To…)
08. These Alterations
09. Just Prepending
10. May I Have This Dance?
11. A Sort Of Homecoming
12. Dial 9-1… And Wait

The Casting Out erhob sich vor zwei Jahren aus der Asche der Punkrockband Boysetsfire. Die neue fünf Mann starke Besetzung kommt nach wie vor aus dem amerikanischen Delaware und bringt nach einer EP im letzten Jahr nun ihr Debüt „Go Crazy! Throw Fireworks!“ auf den Markt. Das Album zeichnet vor allem eins aus: die Stimme von Sänger Nathan Gray. Sein rauchiges Organ mit ganz besonderem Wiedererkennungswert verleiht den Songs Einzigartigkeit.
Indierock, Punk, Skatepunk, Hard- und Emocore-Spuren finden sich in den zwölf Songs wieder. The Casting Out bedienen sich bei vielen Genres und versuchen so, einen eigenen, sehr subtilen Sound zu bauen. Erst nach mehrmaligem Hören vernimmt man die Details, wodurch sich Hits herauskristallisieren.
„Quixote’ Last Ride“, „Lullaby“ und „These Alterations“ rocken mit sehr eingängigen Melodien, verzerrten Gitarren und hymnenartigen Chören in den Refrains. In der Ballade „The Ebbing Of The Tide“ kommt die außergewöhnlich Stimme von Nathan Gray richtig zur Geltung. Gefühlvoll singt er gegen das Schwinden der Zeit, bis zu einem rockigen Gefühlsausbruch gegen Ende. Dem darauf folgendem „Liar (And The Award Goes To…)“ hört man das Hitpotential sofort an: Songstruktur, Melodie und Text sind so einfach gehalten, dass sie sich unverzüglich im Hirn festsetzen. Schwächen zeigt „Go Crazy! Throw Fireworks!“ nur wenige. Trotz der vielen Genres und eingängigen Melodien, fehlt es bei Songs wie „Just Prepending“ und „Dial 9-1… And Wait“ an Hitpotenzial. Diese Songs gehen unter im Vergleich zu den anderen des Albums.
The Casting Out - Quixote's Last Ride
The Casting Out haben sich von ihren Boysetsfire-Wurzeln gelöst. Mit ihrer Mixtur aus verschiedenen Genres brechen sie übliche Konventionen und erschaffen etwas Neues, Frisches, das heraussticht – und zwar positiv. „Go Crazy! Throw Fireworks!“ ist durchaus ein gelungenes Debüt, jedoch erkennt man, dass die junge Band experimentiert und ihren eigenen Stil noch nicht gefunden hat.
Katrin Bähnisch
VÖ: 29. Mai 2009
Label: Soulfood Music/ Revolver Distributions
Tracklist:
01. Quixote’s Last Ride
02. Don’t Forget To Breathe
03. Lullaby
04. I Feel Fine
05. Walk Away
06. The Ebbing Of The Tide
07. Liar (And The Award Goes To…)
08. These Alterations
09. Just Prepending
10. May I Have This Dance?
11. A Sort Of Homecoming
12. Dial 9-1… And Wait
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