The Information

Alben von Beck

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"One, Two - you know what to do" - so fängt das neue Album an, und na klar: Beck weiß, wie man's macht. Im Grunde ist die Musik des Herrn Hansen im letzten Jahrzehnt einem Zauberwürfel recht ähnlich geworden: Aus den immergleichen Zutaten fabriziert er jedes Mal neue Oberflächen.

So findet sich auf der dem Betrachter diesmal zugewandten Seite vor allem eine Kombination aus munterem Elektrobeat-Gepluckere, Becks typisch schluffigem Gesangs- und Rapstil und dezentem (Gitarren-)Pop.
Das Hantieren mit Versatzstücken ist ein gutes Stichwort, um auf das aufwändige Beiwerk und Artwork der Platte hinzuweisen - wie ja bereits vielerorts zu lesen war, hat der kreative Umgang mit den Gestaltungsmöglichkeiten inzwischen für eine einigermaßen unverständliche UK-Chartdisqualifizierung wegen "unlauteren Wettbewerbs" gesorgt...

Wie dem auch sei, mit seinen gut 60 Minuten ist 'The Information' ein wenig arg üppig geraten, und auch der Überraschungswert geht gegen Null. Da hätte man sich von einem derlei betitelten Album schon etwas mehr versprochen, oder? Um mal den Dude zu zitieren: "Ich hab'INFORMATIONEN, Mann! Die ganze Scheiße kommt ans Tageslicht!" Hier kommt nix richtig neues "ans Tageslicht", aber natürlich auch keine "Scheiße" - denn eigentlich gab es bisher noch kein Beck-Album, das nicht mit dem ein oder anderen Glanzstück aufwarten konnte. Puh - noch nicht mal in der Hinsicht gibt's hier was Neues...
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