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The Kills
The Kills: Midnight Boom
Vieles ist wie gehabt, einiges ist auf der dritten The Kills Platte dann aber doch anders. Auch treffend zu sagen: weniger ist hier einmal mehr, mehr. So könnte jedenfalls nach wie vor die Arbeitsmaxime von Jamie "Hotel" Hince und Alison "VV" Mosshart heißen, wenn es um die Auswahl der Instrumente geht. Denn neben organischen Dingen wie dem Gesang der beiden, Gitarre und Tamburin, kommt das Gros sämtlicher Sounds und Geräusche der "Midnight Boom" Songs in vertrauter Kills Minimalismus-Manier von der charmant scheppernden Beatmaschine (Akai-MPC-60-Drum-Sequencer).
U.R.A. Fever
Ergebnis dessen sind Stücke wie das folkige "Black Ballon", der großartige Track "Last Day Of Magic" oder der ein wenig an die Yeah Yeah Yeahs erinnernde "Tape Song". Gemeinsamkeit dieser und ähnlicher Stücke auf der Platte ist, dass sie so oder ähnlich auch schon auf dem Debüt "Keep On Your Mean Side" oder dem letzten Kills Album "No Wow" hätten sein können. Überraschenderweise gibt es daneben auch Tracks wie die erste Single "U.R.A. Fever" oder "What New York Used To Be", bei denen der Einfluss vom Spank-Rock-Produzenten Alex Epton ins Spiel kommt. Denn erstmals hantieren die Kills mit deutlich von HipHop und Glamour-Pop gefärbten Rhythmen. Das überrascht, klingt aber dennoch stimmig und so gut, dass das Fehlen von sämtlichen Garage, Punk und Blues gefärbten Songs - mit Ausnahme von "M.E.X.I.C.O.C.U. - kompensiert wird. Am Ende könnte das alles plus des Kate Moss Ex-Freund Miniruhms von "Hotel" zum Maxiruhm der Kills in 2008 reichen.
Text: Manuel Möglich
Cheap And Cheerful
VÖ: 07.03.08
Label: Domino/Indigo
Format: CD/LP
Tracklist:
01. U.R.A. Fever
02. Cheap And Cheerful
03. Tape Song
04. Getting Down
05. Last Day Of Magic
06. Hook And Line
07. Black Ballon
08. MEXICOCU
09. Sour Cherry
10. Alphabet Pony
11. What New York Used To Be
12. Goodnight Bad Morning
U.R.A. Fever
Ergebnis dessen sind Stücke wie das folkige "Black Ballon", der großartige Track "Last Day Of Magic" oder der ein wenig an die Yeah Yeah Yeahs erinnernde "Tape Song". Gemeinsamkeit dieser und ähnlicher Stücke auf der Platte ist, dass sie so oder ähnlich auch schon auf dem Debüt "Keep On Your Mean Side" oder dem letzten Kills Album "No Wow" hätten sein können. Überraschenderweise gibt es daneben auch Tracks wie die erste Single "U.R.A. Fever" oder "What New York Used To Be", bei denen der Einfluss vom Spank-Rock-Produzenten Alex Epton ins Spiel kommt. Denn erstmals hantieren die Kills mit deutlich von HipHop und Glamour-Pop gefärbten Rhythmen. Das überrascht, klingt aber dennoch stimmig und so gut, dass das Fehlen von sämtlichen Garage, Punk und Blues gefärbten Songs - mit Ausnahme von "M.E.X.I.C.O.C.U. - kompensiert wird. Am Ende könnte das alles plus des Kate Moss Ex-Freund Miniruhms von "Hotel" zum Maxiruhm der Kills in 2008 reichen.
Text: Manuel Möglich
Cheap And Cheerful
VÖ: 07.03.08
Label: Domino/Indigo
Format: CD/LP
Tracklist:
01. U.R.A. Fever
02. Cheap And Cheerful
03. Tape Song
04. Getting Down
05. Last Day Of Magic
06. Hook And Line
07. Black Ballon
08. MEXICOCU
09. Sour Cherry
10. Alphabet Pony
11. What New York Used To Be
12. Goodnight Bad Morning
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