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The Prodigy
The Prodigy: Weißt du noch wie's damals war?
Mit „World´s On Fire“ feiern „The Prodigy“ sich und ein längst in Vergessenheit geratenes Musik-Genre, und sie laden ein zu einer schnell-schnittigen Strobo-Zeitreise in eine Epoche, in der es keine künstlerischen Grenzen gab.

1994: Die Crossover-Hysterie befindet sich auf dem Höhepunkt. Nahezu sämtliche musikalische Genres vermischen sich und Bands wie Rage Against The Machine, Clawfinger oder Faith No More regieren die Sympathie-Hitlisten derer, die den Sound von verzerrten Gitarren und harten Beats zu ihren Vorlieben zählen. Langhaarige Metal-Aktivisten binden sich ihre Flanellhemden um die Hüften und tanzen zu wirren Rap-Einlagen ihrer Helden, während eingefleischte Hip-Hop-Fans dem Pogo erliegen. Eines der bis zum heutigen Tage kontroversesten Outputs dieser Zeit erblickte im Sommer 1994 das Licht der Welt. Auf dem Album „Music For The Jilted Generation“ kombinierten die Briten von The Prodigy erstmals Rave-Acid- und Techno-Sounds mit punkigen Gitarren und bildeten damit die kreative Speerspitze im Crossover-Bereich. Spätestens mit der Veröffentlichung ihres Über-Hits „Firestarter“ im April 1996 katapultierten sich Liam Howlett (DJ), Keith Palmer (MC) und die visuelle Gallionsfigur der Band, Sänger Keith Flint, auf sämtliche Titelseiten der Musik-Journaille.
The Prodigy - "Firestarter"
Während die Blüten des Crossover-Genres gegen Ende der Neunziger langsam aber stetig begannen zu verwelken, verflachte auch zunehmest das öffentliche Interesse am innovativen Sound-Mix von The Prodigy, und wie so viele Vorreiter einer Sub-Kultur vorher, verschwanden auch die Mannen um Mastermind Liam Howlett weitgehend in der Versenkung.
Am 20. Juli 2010, anlässlich der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bandjubiläum bündelten die drei extrovertierten Sound-Tüftler abermals ihre Kräfte und reaktivierten ihren selbsterschaffenen Kult während des selbst inszenierten „Warrior Dance Festival“ im heiligen Rund der „Milton Keynes Bowl Arena“ in England. 70.000 Jünger einer schon in Vergessenheit geratenen Musik-Revolution feierten sich und ihre Helden aus der Jugend. Zu den Klängen von „Breathe“, „Smack My Bitch Up“ oder auch „Firestarter“ zündeten die Pioniere des Alternative-Technos ein unvergleichliches Feuerwerk aus stampfenden Beats und harten Gitarren. Eingebettet in Nostalgie und ausgestattet mit dem Willen, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Band an diesem einen Abend in ein unvergleichliches Licht zu rücken, zogen The Prodigy alle Register ihres Könnens.
The Prodigy - "World's On Fire" Trailer
Das komplette Spektakel bietet sich dieser Tage via CD + DVD/Blu Ray auch für diejenigen an, die an dem denkwürdigen Happening nicht live zugegen sein konnten. Mit „World´s On Fire“ präsentiert die Band allerdings nicht nur den Strobo-lastigen Live-Mitschnitt dieses Abends, sondern zudem noch sogenannte „Invaders Alive-Extras“, die die gesamte Veröffentlichung zu einem regelrechten Konzert-Film mit endlosen Specials ausufern lassen: „Auf dieser Bühne zu stehen war ein einzigartiger Moment, vor uns die Menschenmenge, die einfach nur gerockt hat – wir haben uns das angesehen und waren einfach nur stolz“, verriet die Band im Zuge der Veröffentlichung von „World´s On Fire“. Demnach: Haar-Hörnchen in Form bringen, Kajal unter die Augen schmieren und ab dafür!
Kai Butterweck
VÖ: 20.05.2011
Label: Universal
Tracklist:
01 – Intro
02 – Breathe
03 – O
04 – Colours
05 – Thunder
06 – Warrior´s Dance
07 – Firestarter
08 – Run With The Wolves
09 – Weather Experience
10 – Voodoo People
11 – Omen Reprise
12 – Invaders Must Die
13 – Smack My Bitch Up
14 – Take Me To The Hospital
15 – Everybody In The Place
16 – Their Law
17 – Out Of Space

1994: Die Crossover-Hysterie befindet sich auf dem Höhepunkt. Nahezu sämtliche musikalische Genres vermischen sich und Bands wie Rage Against The Machine, Clawfinger oder Faith No More regieren die Sympathie-Hitlisten derer, die den Sound von verzerrten Gitarren und harten Beats zu ihren Vorlieben zählen. Langhaarige Metal-Aktivisten binden sich ihre Flanellhemden um die Hüften und tanzen zu wirren Rap-Einlagen ihrer Helden, während eingefleischte Hip-Hop-Fans dem Pogo erliegen. Eines der bis zum heutigen Tage kontroversesten Outputs dieser Zeit erblickte im Sommer 1994 das Licht der Welt. Auf dem Album „Music For The Jilted Generation“ kombinierten die Briten von The Prodigy erstmals Rave-Acid- und Techno-Sounds mit punkigen Gitarren und bildeten damit die kreative Speerspitze im Crossover-Bereich. Spätestens mit der Veröffentlichung ihres Über-Hits „Firestarter“ im April 1996 katapultierten sich Liam Howlett (DJ), Keith Palmer (MC) und die visuelle Gallionsfigur der Band, Sänger Keith Flint, auf sämtliche Titelseiten der Musik-Journaille.
The Prodigy - "Firestarter"
Während die Blüten des Crossover-Genres gegen Ende der Neunziger langsam aber stetig begannen zu verwelken, verflachte auch zunehmest das öffentliche Interesse am innovativen Sound-Mix von The Prodigy, und wie so viele Vorreiter einer Sub-Kultur vorher, verschwanden auch die Mannen um Mastermind Liam Howlett weitgehend in der Versenkung.
Am 20. Juli 2010, anlässlich der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bandjubiläum bündelten die drei extrovertierten Sound-Tüftler abermals ihre Kräfte und reaktivierten ihren selbsterschaffenen Kult während des selbst inszenierten „Warrior Dance Festival“ im heiligen Rund der „Milton Keynes Bowl Arena“ in England. 70.000 Jünger einer schon in Vergessenheit geratenen Musik-Revolution feierten sich und ihre Helden aus der Jugend. Zu den Klängen von „Breathe“, „Smack My Bitch Up“ oder auch „Firestarter“ zündeten die Pioniere des Alternative-Technos ein unvergleichliches Feuerwerk aus stampfenden Beats und harten Gitarren. Eingebettet in Nostalgie und ausgestattet mit dem Willen, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Band an diesem einen Abend in ein unvergleichliches Licht zu rücken, zogen The Prodigy alle Register ihres Könnens.
The Prodigy - "World's On Fire" Trailer
Das komplette Spektakel bietet sich dieser Tage via CD + DVD/Blu Ray auch für diejenigen an, die an dem denkwürdigen Happening nicht live zugegen sein konnten. Mit „World´s On Fire“ präsentiert die Band allerdings nicht nur den Strobo-lastigen Live-Mitschnitt dieses Abends, sondern zudem noch sogenannte „Invaders Alive-Extras“, die die gesamte Veröffentlichung zu einem regelrechten Konzert-Film mit endlosen Specials ausufern lassen: „Auf dieser Bühne zu stehen war ein einzigartiger Moment, vor uns die Menschenmenge, die einfach nur gerockt hat – wir haben uns das angesehen und waren einfach nur stolz“, verriet die Band im Zuge der Veröffentlichung von „World´s On Fire“. Demnach: Haar-Hörnchen in Form bringen, Kajal unter die Augen schmieren und ab dafür!
Kai Butterweck
VÖ: 20.05.2011
Label: Universal
Tracklist:
01 – Intro
02 – Breathe
03 – O
04 – Colours
05 – Thunder
06 – Warrior´s Dance
07 – Firestarter
08 – Run With The Wolves
09 – Weather Experience
10 – Voodoo People
11 – Omen Reprise
12 – Invaders Must Die
13 – Smack My Bitch Up
14 – Take Me To The Hospital
15 – Everybody In The Place
16 – Their Law
17 – Out Of Space
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