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The Sounds
The Sounds: Crossing The Rubicon
Mit der Überschreitung des Rubikons betreten The Sounds bisher verbotenes Land und nehmen die Lorbeeren mit nach Hause - wie einst Julius Caesar.

Als sich Caesar vor gut 2000 Jahren mit seinem Mitregenten Pompeius verstritt, wurde ihm verboten den Rubikon zu übertreten. Mutig und selbstbewusst, setzte er alles auf eine Karte, überschritt den Fluss und besiegte seinen Konkurrenten. Danach machte er sich zum Alleinherrscher über das römische Reich. So viel zum historischen Hintergrund des Albumtitels „Crossing The Rubicon“ von The Sounds. Vier lange Jahre haben sich die fünf Schweden für ihren geplanten Eroberungszug ihres mittlerweile dritten Albums Zeit gelassen. Wie schon in den ersten beiden Werken setzen sie auf viele altbewährte Waffen, die in der langen Pause reifen und heranwachsen konnten - aber auch auf neue, noch nie dagewesene...
Angriffslustig, wie das sich aufbäumende Pferd auf dem Cover, schmettert Powerfrontfrau Maja ihre Lyrics ins Mikro und stellt im Opener „No One Sleeps When I’m Awake“ ganz klare Regeln auf, wie es zu laufen hat. Regel Nummer Eins: „Niemand schläft, wenn ich wach bin!“ Dieser Song ist ein typischer Sounds-Song. Melodisch-kräftiger Gesang unterlegt von simplen Gitarrenriffs und Synthesizerklängen, vermittelt er perfekt die energische Art der Schweden. Passend dazu die markante und kraftvolle Stimme Majas. Mit dieser originellen Mischung machten sich The Sounds schon in den letzten Jahren mit über 500 Auftritten in gut 25 Ländern einen Namen. „Mit der Erfahrung, die wir über die vielen Jahre gesammelt haben, ist es uns nicht mehr so wichtig, woher wir kommen – es zählt nur, wohin wir gehen!“, so Sängerin Maja zum zukunftsweisenden neuen Album.
Wie genau verdeutlichen sich aber nun die neuen Pfade, die die Schweden bestreiten? Zu Beginn des Songs „Crossing The Rubicon“ baut sich mystische Spannung auf, während Sängerin Maja vom unbekannten und geheimnisvollen Neuland berichtet. Der Hörer wird in bisher für The Sounds untypische elektronische Sphären getaucht.
Ohne eine Spur von Angst und völlig ergeben, gibt sich Maja im Anschluss, beschienen von der „Midnight Sun“, vertrauensvoll einem unbekannten Schwarm am anderen Ufer des Rubikon hin. Frohen Mutes und voll Zuversicht wagen es The Sounds im Schein der Mitternachtssonne auch in für die Indieband überraschende Gefilde der Musikwelt vorzudringen: Hip Hop. „Beatbox“ beinhaltet einen Rap-Teil und einen Bass-Beat, der widerum stark an Prodigys „Smack My Bitch Up“ erinnert. Komplett neues Terrain für The Sounds, dem sie aber sofort ihren Stempel aufdrücken und es für sich in Beschlag nehmen.
Es scheint fast so, dass alles was The Sounds anfassen, zu Gold wird. Mit so einem Album im Gepäck werden die schwedischen Konquistadoren mit Sicherheit auch nach der Überschreitung des Rubikons von ihrem Publikum mit offenen Armen empfangen. „Crossing The Rubicon“ bringt das Positive aus der Sounds-Vergangenheit mit über den Fluss, ohne Neues zu vernachlässigen. Die Sounds haben vieles gewagt und ebenso viel gewonnen.
Ob der Name „The Sounds“ allerdings in ferner Zukunft einmal als Archetyp des schwedischen New Waves des 21. Jahrhunderts stehen wird, bleibt abzuwarten.
Florian Kroha
VÖ: 05.03.2010
Label: Universal
Tracklist:
01. No One Sleeps When I'm Awake
02. 4 Songs & A Fight
03. My Lover
04. Dorchester Hotel
05. Beatbox
06. Underground
07. Crossing The Rubicon
08. Midnight Sun
09. Lost In Love
10. The Only Ones
11. Home Is Where Your Heart Is
12. Goodnight Freddy
13. No One Sleeps When I'm Awake (Arnioki Sessions)
14. Midnight Sun (Arnioki Sessions)
Als sich Caesar vor gut 2000 Jahren mit seinem Mitregenten Pompeius verstritt, wurde ihm verboten den Rubikon zu übertreten. Mutig und selbstbewusst, setzte er alles auf eine Karte, überschritt den Fluss und besiegte seinen Konkurrenten. Danach machte er sich zum Alleinherrscher über das römische Reich. So viel zum historischen Hintergrund des Albumtitels „Crossing The Rubicon“ von The Sounds. Vier lange Jahre haben sich die fünf Schweden für ihren geplanten Eroberungszug ihres mittlerweile dritten Albums Zeit gelassen. Wie schon in den ersten beiden Werken setzen sie auf viele altbewährte Waffen, die in der langen Pause reifen und heranwachsen konnten - aber auch auf neue, noch nie dagewesene...
Angriffslustig, wie das sich aufbäumende Pferd auf dem Cover, schmettert Powerfrontfrau Maja ihre Lyrics ins Mikro und stellt im Opener „No One Sleeps When I’m Awake“ ganz klare Regeln auf, wie es zu laufen hat. Regel Nummer Eins: „Niemand schläft, wenn ich wach bin!“ Dieser Song ist ein typischer Sounds-Song. Melodisch-kräftiger Gesang unterlegt von simplen Gitarrenriffs und Synthesizerklängen, vermittelt er perfekt die energische Art der Schweden. Passend dazu die markante und kraftvolle Stimme Majas. Mit dieser originellen Mischung machten sich The Sounds schon in den letzten Jahren mit über 500 Auftritten in gut 25 Ländern einen Namen. „Mit der Erfahrung, die wir über die vielen Jahre gesammelt haben, ist es uns nicht mehr so wichtig, woher wir kommen – es zählt nur, wohin wir gehen!“, so Sängerin Maja zum zukunftsweisenden neuen Album.
Wie genau verdeutlichen sich aber nun die neuen Pfade, die die Schweden bestreiten? Zu Beginn des Songs „Crossing The Rubicon“ baut sich mystische Spannung auf, während Sängerin Maja vom unbekannten und geheimnisvollen Neuland berichtet. Der Hörer wird in bisher für The Sounds untypische elektronische Sphären getaucht.
Ohne eine Spur von Angst und völlig ergeben, gibt sich Maja im Anschluss, beschienen von der „Midnight Sun“, vertrauensvoll einem unbekannten Schwarm am anderen Ufer des Rubikon hin. Frohen Mutes und voll Zuversicht wagen es The Sounds im Schein der Mitternachtssonne auch in für die Indieband überraschende Gefilde der Musikwelt vorzudringen: Hip Hop. „Beatbox“ beinhaltet einen Rap-Teil und einen Bass-Beat, der widerum stark an Prodigys „Smack My Bitch Up“ erinnert. Komplett neues Terrain für The Sounds, dem sie aber sofort ihren Stempel aufdrücken und es für sich in Beschlag nehmen.
Es scheint fast so, dass alles was The Sounds anfassen, zu Gold wird. Mit so einem Album im Gepäck werden die schwedischen Konquistadoren mit Sicherheit auch nach der Überschreitung des Rubikons von ihrem Publikum mit offenen Armen empfangen. „Crossing The Rubicon“ bringt das Positive aus der Sounds-Vergangenheit mit über den Fluss, ohne Neues zu vernachlässigen. Die Sounds haben vieles gewagt und ebenso viel gewonnen.
Ob der Name „The Sounds“ allerdings in ferner Zukunft einmal als Archetyp des schwedischen New Waves des 21. Jahrhunderts stehen wird, bleibt abzuwarten.
Florian Kroha
VÖ: 05.03.2010
Label: Universal
Tracklist:
01. No One Sleeps When I'm Awake
02. 4 Songs & A Fight
03. My Lover
04. Dorchester Hotel
05. Beatbox
06. Underground
07. Crossing The Rubicon
08. Midnight Sun
09. Lost In Love
10. The Only Ones
11. Home Is Where Your Heart Is
12. Goodnight Freddy
13. No One Sleeps When I'm Awake (Arnioki Sessions)
14. Midnight Sun (Arnioki Sessions)
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häähh? hab ich was verpasst? das album ist doch schon seit letztem jahr draußen, oder? sie waren doch damit auch im dezember auf tour...
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