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The Temper Trap
The Temper Trap: Conditions
The Temper Trap – vier junge Australier auf dem Weg nach oben. Mit „Conditions“ präsentieren sie ein sehr abwechslungsreiches und viel versprechendes Debütalbum.

Es gibt Songs, die hauen einen gleich beim ersten Mal Hören richtig um. So auch „Love Lost“ von The Temper Trap. Das aufwendige Arrangement steigert die Dynamik, der Gesang von Dougie Mandagi setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein fulminanter und viel versprechender Einstieg in ein Album, der Vergleiche mit Coldplay und den Kings Of Leon nahe legt. Die Erwartungen an den Rest steigen und werden nicht enttäuscht.
Die Musik von The Temper Trap ist geprägt von starken instrumentellen Klangwänden, vom Postrock inspiriert, sowie von Mandagis hoher, souliger Stimme. Beides könnte auch für sich stehen, doch gemeinsam spornen sie sich zu dem an, was die Australier ausmacht: Im Wechsel zwischen ruhigen, stimmlicheren Parts und dynamischen, instrumental unterstützten Stellen („Rest“), kommt die ganze Power von The Temper Trap zum Vorschein. Kaum zu glauben, dass dies das Debütalbum der Band ist. Zu verdanken ist das sicherlich zum Teil der Hilfe von Produzent Jim Abbiss, der schon den Sound der Arctic Monkeys, der Editors und Ladytron verfeinerte.
The Temper Trap - Science Of Fear
Auch klassische Indie-Hymnen finden sich auf „Conditions“ und beweisen die Vielseitigkeit der Musik. „Down River“ lädt mit treibendem Schlagzeug und dem Akustikgitarren-Thema zum Mitsingen ein. Und das 80er-Beat-beeinflusste „Fader“ ist mit seinen Synthie-Handclaps und der Gute-Laune-Melodie ein echter Indie-Sommerhit. Auf der anderen Seite gibt es nachdenkliche Songs. Das gemächlichere „Soldier On“ handelt von der Angst vor dem Tod und zeichnet ein beunruhigendes Bild. Zunächst steht hier Dougies Stimme im Vordergrund, begleitet von Akkustikgitarre und sanftem Bass, bis wiederum eine rockige Klangwand aufgebaut wird, wie um dieser Angst entgegenzuwirken. Geheimnisvoll ist auch „Resurrection“, das mit einem spannenden Bass-Beat dem Hörer das Gefühl vermittelt, hinter jeder Ecke lauere etwas Erschreckendes.
So werden The Temper Trap niemals langweilig. Ob ihrer vielseitigen Einflüsse von Postrock bis Indie bieten sie dem Hörer immer neue Facetten. Mit „Conditions“ legen die Australier ein Debüt vor, das eine große Zukunft verspricht. Prädikat: Besonders wertvoll!
Claudia Jogschies
VÖ: 07.08.09
Label: Infectious / PIAS
Tracklist:
01. Love Lost
02. Rest
03. Sweet Disposition
04. Down River
05. Soldier On
06. Fader
07. Fools
08. Resurrection
09. Science of Fear
10. Drum Song

Es gibt Songs, die hauen einen gleich beim ersten Mal Hören richtig um. So auch „Love Lost“ von The Temper Trap. Das aufwendige Arrangement steigert die Dynamik, der Gesang von Dougie Mandagi setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein fulminanter und viel versprechender Einstieg in ein Album, der Vergleiche mit Coldplay und den Kings Of Leon nahe legt. Die Erwartungen an den Rest steigen und werden nicht enttäuscht.
Die Musik von The Temper Trap ist geprägt von starken instrumentellen Klangwänden, vom Postrock inspiriert, sowie von Mandagis hoher, souliger Stimme. Beides könnte auch für sich stehen, doch gemeinsam spornen sie sich zu dem an, was die Australier ausmacht: Im Wechsel zwischen ruhigen, stimmlicheren Parts und dynamischen, instrumental unterstützten Stellen („Rest“), kommt die ganze Power von The Temper Trap zum Vorschein. Kaum zu glauben, dass dies das Debütalbum der Band ist. Zu verdanken ist das sicherlich zum Teil der Hilfe von Produzent Jim Abbiss, der schon den Sound der Arctic Monkeys, der Editors und Ladytron verfeinerte.
The Temper Trap - Science Of Fear
Auch klassische Indie-Hymnen finden sich auf „Conditions“ und beweisen die Vielseitigkeit der Musik. „Down River“ lädt mit treibendem Schlagzeug und dem Akustikgitarren-Thema zum Mitsingen ein. Und das 80er-Beat-beeinflusste „Fader“ ist mit seinen Synthie-Handclaps und der Gute-Laune-Melodie ein echter Indie-Sommerhit. Auf der anderen Seite gibt es nachdenkliche Songs. Das gemächlichere „Soldier On“ handelt von der Angst vor dem Tod und zeichnet ein beunruhigendes Bild. Zunächst steht hier Dougies Stimme im Vordergrund, begleitet von Akkustikgitarre und sanftem Bass, bis wiederum eine rockige Klangwand aufgebaut wird, wie um dieser Angst entgegenzuwirken. Geheimnisvoll ist auch „Resurrection“, das mit einem spannenden Bass-Beat dem Hörer das Gefühl vermittelt, hinter jeder Ecke lauere etwas Erschreckendes.
So werden The Temper Trap niemals langweilig. Ob ihrer vielseitigen Einflüsse von Postrock bis Indie bieten sie dem Hörer immer neue Facetten. Mit „Conditions“ legen die Australier ein Debüt vor, das eine große Zukunft verspricht. Prädikat: Besonders wertvoll!
Claudia Jogschies
VÖ: 07.08.09
Label: Infectious / PIAS
Tracklist:
01. Love Lost
02. Rest
03. Sweet Disposition
04. Down River
05. Soldier On
06. Fader
07. Fools
08. Resurrection
09. Science of Fear
10. Drum Song
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Oh ja! Die sind toll!!! Hören, hören!
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