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Two Door Cinema Club
Two Door Cinema Club: Am liebsten auf Reisen - Two Door Cinema Club im Interview
Two Door Cinema Club über ihre eigene Lieblingsmusik, den Touralltag und ihr neues Album "Tourist History".

2007 gründeten sich Two Door Cinema Club. Nach den ersten Konzerten stiegen die Klickzahlen für ihr MySpace-Profil enorm an, woraufhin die drei Jungs ihr Studium schmissen und sich voll auf die Musik konzentrierten. Mit Erfolg! Mittlerweile gehören sie zu den Bands, die es schafften durch das Internet groß rauszukommen. Bestes Beispiel hierfür wahrscheinlich die Arctic Monkeys. Unter Vertrag stehen sie beim französischen Label Kitsuné, wo unter anderem auch Phoenix unterzeichneten. Ihr Debütalbum „Tourist History“ erschien im März 2010 und wird gerade auf großer Welttournee von Konzertschuppen zu Konzertschuppen getragen. motor.de hat zwei der drei Nordiren für euch vor das Mikro bekommen und sie einmal abseits der Bühne zu Wort kommen lassen. Eindrücke vom darauffolgenden Konzert im Münchner Atomic gibt es »hier.
motor.de: Hey Jungs, vielen Dank dass ihr euch Zeit für uns nehmt. Wie gefällt euch die Tour bisher? Seid ihr das erste Mal in Deutschland?
Alex: Wir waren schon drei- oder viermal in Deutschland und haben schon in einigen Städten gespielt: Berlin, Hamburg, Stuttgart, Berlin.
Sam: Wir finden Deutschland auf jeden Fall super.
motor.de: Habt ihr überhaupt Zeit, euch die Städte in denen ihr spielt, genauer anzusehen?
Alex: Manchmal klappt das schon, aber an Tagen wie heute ist einfach zu viel los. Nachdem wir angekommen sind, ging es sofort mit Interviews und Shootings los, da blieb bisher einfach keine Zeit. Meistens ziehen wir nach der Show noch mal los, besuchen ein paar Bars und verschaffen uns einen Eindruck vom Nachtleben.
Sam: Danach geht es dann ins Hotel und am nächsten Tag sind wir direkt wieder auf der Straße unterwegs zum nächsten Konzert.
motor.de: Da kommt die Erholung natürlich etwas zu kurz…
Sam: Wir haben leider keinen Sleeperbus, deswegen ist es schon ziemlich stressig.
motor.de: Was für Musik hört ihr denn unterwegs, um ein bisschen abschalten zu können?
Alex: Wir hören unterwegs eine Menge und sehr viel verschiedene Musik.
Sam: Unsere Crew ist ja auch mit dabei und die bringen dann auch immer ihre Favoriten mit.
Alex: In letzter Zeit lief sehr viel Hot Chip, Yeasayer, These New Puritans, Passion Pit… sehr viel unterschiedliches Zeug.
motor.de: Vor ein paar Monaten habe ich gelesen, dass auch At The Drive-In zu einer eurer Lieblingsbands gehört…
Alex: Ja, auf jeden Fall. Wir lieben At the Drive-In und hören sie immer noch regelmäßig.
motor.de: Bevor ihr den für Two Door Cinema Club charakteristischen Sound gemacht habt, wart ihr also auch aggressiver unterwegs?
Alex: Wir haben früher tatsächlich mehr Rock und Punk gespielt und hören in dieser Richtung auch immer noch Musik, mittlerweile läuft aber auch Dance und Pop. Alles zusammen inspiriert uns dann und wir versuchen, unsere Eindrücke irgendwie zu vermischen.
motor.de: Wie seid ihr eigentlich mit eurem Label, Kitsuné, in Kontakt gekommen?
Alex: Wir hatten noch nie von ihnen gehört, obwohl uns die dort beheimateten Künstler und die Lieder natürlich ein Begriff waren. Der Name des Labels war dabei aber nie hängen geblieben.
Sam: Auf jeden Fall schmissen sie eine Party in Paris und wollten dafür noch eine Band aus dem Vereinigten Königreich ins Lineup nehmen. Sie hatten schon von uns gehört und haben uns dann eingeladen. Beim gemeinsamen Essen kam man dann ins Gespräch und das Ganze führte zur ersten Single, unserer EP „Four Words to Stand On“ und nun dem kompletten Album.
motor.de: …und wie gefällt es euch, mit so vielen viel versprechenden Bands (Phoenix, Delphic, Chew Lips) auf dem Label zu sein?
Alex: Es ist echt cool, wie eine große Familie. Wir sind schon mit vielen der anderen Kitsuné-Bands getourt und viele Kontakte haben sich zu sehr guten Freundschaften entwickelt. Wenn man zusammen rumhängt, inspiriert man sich ständig gegenseitig und lernt eine Menge von den anderen Bands.
motor.de: In den letzten Monaten wurdet ihr oft in einem Atemzug mit Phoenix genannt - nicht nur wegen eurem „Lasso“-Remix.
Alex: Phoenix ist wirklich eine inspirierende Band für uns. Wir bewundern sie sehr und haben großen Respekt füreinander. Die gemeinsamen Auftritte waren der Wahnsinn und sie haben ziemlich ähnliche persönliche und musikalische Ideale. Von so einer erfolgreichen und erfahrenen Band lernen wir natürlich gerne.
motor.de: Im Studio habt ihr einigen bereits bekannten Songs einen anderen Schliff fürs Album verpasst.
Alex: Stimmt, wir hatten einfach mehr Zeit, uns auf die Songs zu konzentrieren und wollten verschiedene Dinge ausprobieren. Manche Songs gefielen uns dann danach besser, deshalb haben wir diese Versionen fürs Album genommen.
Sam: Als wir „Something Good Can Work“ das erste Mal aufnahmen, haben wir dafür einen Tag gebraucht und am nächsten Tag alles fertig gemischt. Da blieb nicht viel Zeit zum Ausprobieren. Im Studio konnten wir dann mit vielen Werkzeugen rumspielen und alles noch mal optimieren.
motor.de: Für „Something Good Can Work“ habt ihr dann auch das Video noch mal “optimiert” (neu gedreht). Konntet ihr auf die Gestaltung Einfluss nehmen oder wie funktioniert das bei euch?
Sam: Wenn wir ein Video machen, haben wir meistens eine Vorstellung, wie wir es gerne hätten oder was darin vorkommen sollte. Meistens ist diese Vorstellung aber ziemlich allgemein, deshalb lassen wir dem Regisseur viele Freiräume. Mit dem Ergebnis von „Something Good Can Work“ waren wir auf jeden Fall sehr zufrieden.
motor.de: 2010 war bisher ein super Jahr für euch: „Tourist History“ wurde released und ihr seid auf der BBC Soundlist der vielversprechendsten Künstler vertreten. Auf was freut ihr euch denn am Meisten in den kommenden Monaten?
Sam: Die Amerika-Tour ist auf jeden Fall eine große Sache für uns. Wir waren noch nie dort und es ist bestimmt etwas ganz anderes vom einen Ende des Landes zum anderen zu fahren. Danach geht es wieder nach Australien und Japan. Wir freuen uns über all diese Erfahrungen, die man so nur in einer Band machen kann.
Alex: Touren, touren, touren...wir lieben es, auf Tour zu sein. Ansonsten hoffen wir, Ende des Jahres an ein paar neuen Songs arbeiten zu können. Aber wie gesagt, reisen und viele verschiedene Shows spielen, das genießen wir am Meisten.
Interview: Sebastian Faber

2007 gründeten sich Two Door Cinema Club. Nach den ersten Konzerten stiegen die Klickzahlen für ihr MySpace-Profil enorm an, woraufhin die drei Jungs ihr Studium schmissen und sich voll auf die Musik konzentrierten. Mit Erfolg! Mittlerweile gehören sie zu den Bands, die es schafften durch das Internet groß rauszukommen. Bestes Beispiel hierfür wahrscheinlich die Arctic Monkeys. Unter Vertrag stehen sie beim französischen Label Kitsuné, wo unter anderem auch Phoenix unterzeichneten. Ihr Debütalbum „Tourist History“ erschien im März 2010 und wird gerade auf großer Welttournee von Konzertschuppen zu Konzertschuppen getragen. motor.de hat zwei der drei Nordiren für euch vor das Mikro bekommen und sie einmal abseits der Bühne zu Wort kommen lassen. Eindrücke vom darauffolgenden Konzert im Münchner Atomic gibt es »hier.
motor.de: Hey Jungs, vielen Dank dass ihr euch Zeit für uns nehmt. Wie gefällt euch die Tour bisher? Seid ihr das erste Mal in Deutschland?
Alex: Wir waren schon drei- oder viermal in Deutschland und haben schon in einigen Städten gespielt: Berlin, Hamburg, Stuttgart, Berlin.
Sam: Wir finden Deutschland auf jeden Fall super.
motor.de: Habt ihr überhaupt Zeit, euch die Städte in denen ihr spielt, genauer anzusehen?
Alex: Manchmal klappt das schon, aber an Tagen wie heute ist einfach zu viel los. Nachdem wir angekommen sind, ging es sofort mit Interviews und Shootings los, da blieb bisher einfach keine Zeit. Meistens ziehen wir nach der Show noch mal los, besuchen ein paar Bars und verschaffen uns einen Eindruck vom Nachtleben.
Sam: Danach geht es dann ins Hotel und am nächsten Tag sind wir direkt wieder auf der Straße unterwegs zum nächsten Konzert.
motor.de: Da kommt die Erholung natürlich etwas zu kurz…
Sam: Wir haben leider keinen Sleeperbus, deswegen ist es schon ziemlich stressig.
motor.de: Was für Musik hört ihr denn unterwegs, um ein bisschen abschalten zu können?
Alex: Wir hören unterwegs eine Menge und sehr viel verschiedene Musik.
Sam: Unsere Crew ist ja auch mit dabei und die bringen dann auch immer ihre Favoriten mit.
Alex: In letzter Zeit lief sehr viel Hot Chip, Yeasayer, These New Puritans, Passion Pit… sehr viel unterschiedliches Zeug.
motor.de: Vor ein paar Monaten habe ich gelesen, dass auch At The Drive-In zu einer eurer Lieblingsbands gehört…
Alex: Ja, auf jeden Fall. Wir lieben At the Drive-In und hören sie immer noch regelmäßig.
motor.de: Bevor ihr den für Two Door Cinema Club charakteristischen Sound gemacht habt, wart ihr also auch aggressiver unterwegs?
Alex: Wir haben früher tatsächlich mehr Rock und Punk gespielt und hören in dieser Richtung auch immer noch Musik, mittlerweile läuft aber auch Dance und Pop. Alles zusammen inspiriert uns dann und wir versuchen, unsere Eindrücke irgendwie zu vermischen.
motor.de: Wie seid ihr eigentlich mit eurem Label, Kitsuné, in Kontakt gekommen?
Alex: Wir hatten noch nie von ihnen gehört, obwohl uns die dort beheimateten Künstler und die Lieder natürlich ein Begriff waren. Der Name des Labels war dabei aber nie hängen geblieben.
Sam: Auf jeden Fall schmissen sie eine Party in Paris und wollten dafür noch eine Band aus dem Vereinigten Königreich ins Lineup nehmen. Sie hatten schon von uns gehört und haben uns dann eingeladen. Beim gemeinsamen Essen kam man dann ins Gespräch und das Ganze führte zur ersten Single, unserer EP „Four Words to Stand On“ und nun dem kompletten Album.
motor.de: …und wie gefällt es euch, mit so vielen viel versprechenden Bands (Phoenix, Delphic, Chew Lips) auf dem Label zu sein?
Alex: Es ist echt cool, wie eine große Familie. Wir sind schon mit vielen der anderen Kitsuné-Bands getourt und viele Kontakte haben sich zu sehr guten Freundschaften entwickelt. Wenn man zusammen rumhängt, inspiriert man sich ständig gegenseitig und lernt eine Menge von den anderen Bands.
motor.de: In den letzten Monaten wurdet ihr oft in einem Atemzug mit Phoenix genannt - nicht nur wegen eurem „Lasso“-Remix.
Alex: Phoenix ist wirklich eine inspirierende Band für uns. Wir bewundern sie sehr und haben großen Respekt füreinander. Die gemeinsamen Auftritte waren der Wahnsinn und sie haben ziemlich ähnliche persönliche und musikalische Ideale. Von so einer erfolgreichen und erfahrenen Band lernen wir natürlich gerne.
motor.de: Im Studio habt ihr einigen bereits bekannten Songs einen anderen Schliff fürs Album verpasst.
Alex: Stimmt, wir hatten einfach mehr Zeit, uns auf die Songs zu konzentrieren und wollten verschiedene Dinge ausprobieren. Manche Songs gefielen uns dann danach besser, deshalb haben wir diese Versionen fürs Album genommen.
Sam: Als wir „Something Good Can Work“ das erste Mal aufnahmen, haben wir dafür einen Tag gebraucht und am nächsten Tag alles fertig gemischt. Da blieb nicht viel Zeit zum Ausprobieren. Im Studio konnten wir dann mit vielen Werkzeugen rumspielen und alles noch mal optimieren.
motor.de: Für „Something Good Can Work“ habt ihr dann auch das Video noch mal “optimiert” (neu gedreht). Konntet ihr auf die Gestaltung Einfluss nehmen oder wie funktioniert das bei euch?
Sam: Wenn wir ein Video machen, haben wir meistens eine Vorstellung, wie wir es gerne hätten oder was darin vorkommen sollte. Meistens ist diese Vorstellung aber ziemlich allgemein, deshalb lassen wir dem Regisseur viele Freiräume. Mit dem Ergebnis von „Something Good Can Work“ waren wir auf jeden Fall sehr zufrieden.
motor.de: 2010 war bisher ein super Jahr für euch: „Tourist History“ wurde released und ihr seid auf der BBC Soundlist der vielversprechendsten Künstler vertreten. Auf was freut ihr euch denn am Meisten in den kommenden Monaten?
Sam: Die Amerika-Tour ist auf jeden Fall eine große Sache für uns. Wir waren noch nie dort und es ist bestimmt etwas ganz anderes vom einen Ende des Landes zum anderen zu fahren. Danach geht es wieder nach Australien und Japan. Wir freuen uns über all diese Erfahrungen, die man so nur in einer Band machen kann.
Alex: Touren, touren, touren...wir lieben es, auf Tour zu sein. Ansonsten hoffen wir, Ende des Jahres an ein paar neuen Songs arbeiten zu können. Aber wie gesagt, reisen und viele verschiedene Shows spielen, das genießen wir am Meisten.
Interview: Sebastian Faber
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