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Various Artists
Various Artists: Leroy
Es gibt Soundtracks, für die einfach ein paar alte Songs zusammengewürfelt werden. Was manchmal gar nicht so schlecht ist. Doch dann gibt es auch noch solche Filmmusik-CDs, für die exklusiv neue Stücke erstellt wurden - am besten noch mit einem eigenen Konzept dahinter.
Eher zur zweiten Kategorie gehört 'Leroy'.
WIR VERLOSEN 3 SOUNDTRACKS: »HIER
Zwar sind Stücke wie 'Kartoffeln' von Jan Delay oder 'King Rodriguez' von Seeed schon auf anderen Tonträgern erschienen, aber dafür wurde der Großteil der anderen Stücke extra für 'Leroy' aufgenommen. Die Tracks von Denyo und Harris sind dabei so funky, dass es schon wieder nervt. Aber Miss Platnum zum Beispiel überzeugt dafür bei 'Luv Me When I Tell Ya' mit ziemlich aggressiven Elektro-Soul.
Deutlich ruhiger, aber dafür mit sehr viel Soul legt sich Clueso bei 'Verliebt (LaLa)' ins Zeug, um ein ihm angeblich unbekanntes Gefühl zu besingen: "Ich hätte nie gedacht, dass das vorkommt./ Ich konnte sie nicht hören, die ganzen Lovesongs./ Doch läuft jetzt ein Lied wie dieses, singe ich laut./ Dreh das Radio weit auf!"

Eine echte Überraschung bereitet dann Torch mit 'Wohin (Lee-roy)', der im wahrsten Sinne des Wortes den Beat rockt. Andere Künstler wie Blumentopf, Afrob oder Curse sind auf jeden Fall weniger experimentierfreudig. So passen die Stücke zwar gut in ihre jeweilige Diskografie, aber hauen einen eben auch nicht unbedingt vom Hocker.
Ganz großes Kino ist aber noch 'Funky' von SkiN'Sync, der ersten Skinhead-Boygroup der Welt. Wer mehr über diese seltsame Band erfahren will, muss sich schon den Film angucken. Sehr soulig wird darin erklärt, wie sich Leroy fühlt: "Denn auch ich bin hier geboren - auch ich bin Deutscher./ Aber nicht wie Jürgen Drews - und erst recht nicht wie Edmund Stoiber./ Ich bin kein Jamaikaner, bin kein Ami. Ich bin Afro./ Und wenn du dieses Land magst, werde funky und nicht fascho!" Wort!"
Text: Holger Köhler
»www.leroylize.it
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Zwar sind Stücke wie 'Kartoffeln' von Jan Delay oder 'King Rodriguez' von Seeed schon auf anderen Tonträgern erschienen, aber dafür wurde der Großteil der anderen Stücke extra für 'Leroy' aufgenommen. Die Tracks von Denyo und Harris sind dabei so funky, dass es schon wieder nervt. Aber Miss Platnum zum Beispiel überzeugt dafür bei 'Luv Me When I Tell Ya' mit ziemlich aggressiven Elektro-Soul.
Deutlich ruhiger, aber dafür mit sehr viel Soul legt sich Clueso bei 'Verliebt (LaLa)' ins Zeug, um ein ihm angeblich unbekanntes Gefühl zu besingen: "Ich hätte nie gedacht, dass das vorkommt./ Ich konnte sie nicht hören, die ganzen Lovesongs./ Doch läuft jetzt ein Lied wie dieses, singe ich laut./ Dreh das Radio weit auf!"

Eine echte Überraschung bereitet dann Torch mit 'Wohin (Lee-roy)', der im wahrsten Sinne des Wortes den Beat rockt. Andere Künstler wie Blumentopf, Afrob oder Curse sind auf jeden Fall weniger experimentierfreudig. So passen die Stücke zwar gut in ihre jeweilige Diskografie, aber hauen einen eben auch nicht unbedingt vom Hocker.
Ganz großes Kino ist aber noch 'Funky' von SkiN'Sync, der ersten Skinhead-Boygroup der Welt. Wer mehr über diese seltsame Band erfahren will, muss sich schon den Film angucken. Sehr soulig wird darin erklärt, wie sich Leroy fühlt: "Denn auch ich bin hier geboren - auch ich bin Deutscher./ Aber nicht wie Jürgen Drews - und erst recht nicht wie Edmund Stoiber./ Ich bin kein Jamaikaner, bin kein Ami. Ich bin Afro./ Und wenn du dieses Land magst, werde funky und nicht fascho!" Wort!"
Text: Holger Köhler
»www.leroylize.it
