158 online
- Melt! Festival
- The Shins
- Michael Kiwanuka
- Various Artists
- Die Ärzte
- Santigold
- Tenacious D
- Hot Chip
- Totally Enormous Extinct Dinosaurs
- Greenville Festival
- Simian Mobile Disco
- Young Man
- Here We Go Magic
- Die Selbstkritik der Woche
- Dossier: Echo-Verleihung
- Grimes
- Nicolas Jaar
- MS Dockville
- Marbert Rocel
- Damon Albarn
- Sufjan Stevens
- iamamiwhoami
- We Are Augustines
- Enno Bunger
- Giana Factory
- Tanlines
- IAMDYNAMITE
- Soulsavers
- Best Coast
- Beach House
- Soulsavers
- Beyoncé
- 2Raumwohnung
- Adele
- Abba
- Wizo
- Soko
- Wolf Parade
- SebastiAn
- The Kooks
- 1990s
- A
- Neil Young
- The Ting Tings
- Slipknot
- Taylor Swift
- Annie
- Winson
- The Last Shadow Puppets
- Jennifer Rostock
- Katy Perry
- Basia Bulat
- Machine Head
- Die Ärzte
- The Black Atlantic
- Wir sind Helden
- Lil Wayne
- Angus & Julia Stone
- Simple Plan
- Mount Eerie
Veljanov
Veljanov: Porta Macedonia
Nach 20 Jahren des Musikschaffens sich selbst treu zu bleiben, dabei dennoch stetig für Weiterentwicklung zu sorgen, das gelingt nicht vielen. Und dennoch liefert Alexander Veljanov mit seinem neuen Werk „Porta Macedonia“ eben diesen Beweis.
Als Sänger der Band DEINE LAKAIEN und mit bereits zwei veröffentlichten Soloalben, hat es Veljanov zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad gebracht, ohne dabei je viel von sich preisgegeben zu haben. Auf „Porta Macedonia“ nun erlebt der Hörer allerdings einen Alexander Veljanov, so persönliche Einblicke gewähren, wie nie zuvor. Der Künstler singt über die Entwicklungen in seinem Geburtsland Macedonien, von Zerstörung, Heimatliebe, Vergangenheit und den unterschiedlichen Kulturen, in denen sich der Wahlberliner bewegt. Und die er auf „Porta Macedonia“ musikalisch verbindet.
So findet man ein breites Spektrum an Instrumenten und Stilrichtungen. Vereint durch die einzigartige Stimme und Gesangsleistung Veljanovs.
Neben dem Einsatz des byzantinischen Krummhorns, der macedonischen Hirtenflöte „Kaval und der Zurla (eine macedonische Version der Oboe) erklingen auch eine Hammondorgel, Streicher, Bläser und eine oftmals dominierende E-Gitarre als Repräsentant des klassischen Rocks.
Nicht zu vergessen die elektronischen Elemente, die jedoch auf diesem Album, im Vergleich zu den zwei Vorgängeralben „The Sweet Life“ und „Secrets Of The Silver Tongue“, eine weitaus geringere Rolle spielen.
Während der Opener „Der Kongress“ dem Hörer den Zugang zu „Porta Macedonia“ zunächst etwas erschwert, belohnt bereits das zweite Stück „Nie Mehr“ für das Wagnis, sich nicht vor unkommerziellen Tönen zu verschließen.
„Nie Mehr“, gleichzeitig die erste Single, ist das wohl eingängigste, dabei aber nicht eindimensionale Lied mit ordentlich E-Gitarren und Druck.
Veljanov - Nie Mehr
Mehr Konzentration und den Blick unter die Oberfläche fordern mit „His Vita“ gerade die längeren Lieder wie “The New Order“ oder das beklemmende „Dirt“. Offenbaren dabei aber gleichzeitig die große Kreativität, die bei der Zusammenarbeit mit dem befreundeten macedonischen Musiker Goran Trajkovski entstand.
Drastischer wird die Stimmung bei den beiden melancholischen Balladen „Mein Weg“ und „Lilly B“. Bei letzteren wird auch noch einmal die Jahrmarktatmosphäre des Openers aufgegriffen.
Insgesamt ist „Porta Macedonia“ ein wunderbares Album voll großartiger Musik, auf der sich ein Künstler so persönlich wie nie zuvor zeigt. Und damit seiner Musik den gebührenden Raum zur Entfaltung gibt.
Cornelia Filipov
VÖ: 07.11.2008
Label: Veljanov (Soulfood Music)
Tracklist:
01. Der Kongress
02. Nie mehr
03. His Vita
04. We can't turn back
05. Mein Weg
06. The new order
07. Königin aus Eis
08. Dirt
09. Lily B
10. Your house on my hill
11. Zwei vor und drei zurück
Als Sänger der Band DEINE LAKAIEN und mit bereits zwei veröffentlichten Soloalben, hat es Veljanov zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad gebracht, ohne dabei je viel von sich preisgegeben zu haben. Auf „Porta Macedonia“ nun erlebt der Hörer allerdings einen Alexander Veljanov, so persönliche Einblicke gewähren, wie nie zuvor. Der Künstler singt über die Entwicklungen in seinem Geburtsland Macedonien, von Zerstörung, Heimatliebe, Vergangenheit und den unterschiedlichen Kulturen, in denen sich der Wahlberliner bewegt. Und die er auf „Porta Macedonia“ musikalisch verbindet.
So findet man ein breites Spektrum an Instrumenten und Stilrichtungen. Vereint durch die einzigartige Stimme und Gesangsleistung Veljanovs.
Neben dem Einsatz des byzantinischen Krummhorns, der macedonischen Hirtenflöte „Kaval und der Zurla (eine macedonische Version der Oboe) erklingen auch eine Hammondorgel, Streicher, Bläser und eine oftmals dominierende E-Gitarre als Repräsentant des klassischen Rocks.
Nicht zu vergessen die elektronischen Elemente, die jedoch auf diesem Album, im Vergleich zu den zwei Vorgängeralben „The Sweet Life“ und „Secrets Of The Silver Tongue“, eine weitaus geringere Rolle spielen.
Während der Opener „Der Kongress“ dem Hörer den Zugang zu „Porta Macedonia“ zunächst etwas erschwert, belohnt bereits das zweite Stück „Nie Mehr“ für das Wagnis, sich nicht vor unkommerziellen Tönen zu verschließen.
„Nie Mehr“, gleichzeitig die erste Single, ist das wohl eingängigste, dabei aber nicht eindimensionale Lied mit ordentlich E-Gitarren und Druck.
Veljanov - Nie Mehr
Mehr Konzentration und den Blick unter die Oberfläche fordern mit „His Vita“ gerade die längeren Lieder wie “The New Order“ oder das beklemmende „Dirt“. Offenbaren dabei aber gleichzeitig die große Kreativität, die bei der Zusammenarbeit mit dem befreundeten macedonischen Musiker Goran Trajkovski entstand.
Drastischer wird die Stimmung bei den beiden melancholischen Balladen „Mein Weg“ und „Lilly B“. Bei letzteren wird auch noch einmal die Jahrmarktatmosphäre des Openers aufgegriffen.
Insgesamt ist „Porta Macedonia“ ein wunderbares Album voll großartiger Musik, auf der sich ein Künstler so persönlich wie nie zuvor zeigt. Und damit seiner Musik den gebührenden Raum zur Entfaltung gibt.
Cornelia Filipov
VÖ: 07.11.2008
Label: Veljanov (Soulfood Music)
Tracklist:
01. Der Kongress
02. Nie mehr
03. His Vita
04. We can't turn back
05. Mein Weg
06. The new order
07. Königin aus Eis
08. Dirt
09. Lily B
10. Your house on my hill
11. Zwei vor und drei zurück
Links





