Whoa! Nelly

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    "Whoa, Nelly! is the return of Hip Pop" - diese Aussage trifft den Kern. Nelly Furtado zeigt jugendliche Frische kombiniert mit erstaunlichen Songwriter-Qualitäten.

    Also ganz gewiss keine Retorten-Künstlerin, die sich auf ihr Aussehen berufen muss, um ihren Stern am Pophimmel zu setzen. So erhält Nelly Furtado für die Aufnahmen ihres Albums "Whoa, Nelly!" Unterstützung aus credibilen Kreisen: Mike Elizondo (Dr. Dre, Eminem, Snoop Dogg) spielt Bass auf der ersten Single-Auskopplung "I'm Like A Bird" und Produzent Brad Haehnel war lange Zeit für Dr. Dre tätig.
    Das Album "Whoa Nelly!" zeigt sich als homogene Melange aus Furtados vielen musikalischen Facetten. Denn die Sängerin und Songschreiberin nennt als ihre Einflüsse Mainstream-Pop/Rock á la Abba, Lionel Ritchie, Madonna, Paula Abdul, Radiohead, Oasis, Pulp, Garbage, U2 oder The Verve ebenso wie HipHop und R&B der '90er in der Art von TLC, De La Soul, Ice-T, Digable Planets, P.M. Dawn, Kris Kross, New Edition, Bel Biv Devoe, Salt-N-Pepa oder Jodeci.

    Was uns diese Auflistung so unterschiedlicher Einflüsse sagt, liegt auf der Hand: Nelly Furtado denkt nicht in engmaschigen musikalischen Kategorien und Schubladen. Bei ihr wird Vielseitigkeit und stilistische Freiheit groß geschrieben, eine Haltung, die sie zu nutzen weiß.

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